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Samstag, 30. September 2017

Mein September 2017

Nun ist mit dem September der letzte Sommermonat vorbei, wobei er dieses Jahr, von Anfang an, sehr herbstlich war. Zeit für einen weiteren Monatsrückblick, ich habe mich nun doch entschieden ihn mit Überschriften zu unterteilen, dass gefällt mir auf anderen Blogs immer sehr gut.


Gestreichelt
Den heiligen Rasen. Wir haben, mit meinem Bruder und seiner Freundin, eine Führung im Millerntor Stadion gemacht und es war großartig. Falls ihr mal in Hamburg seit, auch für Menschen die nicht St. Pauli Fans sind, ist es wirklich interessant und gut gemacht. Extra Kinderführungen gibt es leider nur für Gruppen, aber da wir die einzigen bei der Kurzführung waren, war es möglich auch gut auf die Kinder und ihre Fragen einzugehen. Hinterher haben wir erst den Fanshop unsicher gemacht, waren noch gemeinsam Burger essen und haben den Tag so ausklingen lassen.

Gesucht
Die letzten Sonnenstrahlen.

Gefunden
Viele grauen Wolken und Regen.

Gedacht
Was für ein beschissenes Wahlergebnis, wir müssen unbedingt noch lauter werden.


Gehört
Ich kaufe ganz selten neue Bücher, Hörbücher, Filme, eigentlich nur wenn ein neues einer Reihe erscheint. Ansonsten kaufe ich viel gebraucht oder leihe es in der Bücherei. Dadurch ist das was ich so konsumiere meist nicht mehr sehr aktuell, was mich nicht stört, aber für euch sind die Tipps dadurch vielleicht nicht mehr so interessant.
Nachdem ich im Sommer "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid" gelesen habe, wusste ich von Fredrik Backmann möchte ich mehr lesen. Praktischerweise fand ich kurz darauf in einem Oxfam Shop "Ein Mann namens Ove", als Hörbuch. Und auch wenn ich noch nicht ganz damit durch bin, so kann ich jetzt schon sagen, das Buch ist einfach wunderschön und tottraurig und unheimlich lustig und manchmal alles direkt nacheinander. Falls ihr also, hier im Norden, in letzter Zeit eine Frau im Auto gesehen habt, die heulte und sich vor Lachen ausschüttete, das war ich. Es kam auch vor, dass ich am Ziel angekommen war und einfach im Auto sitzen blieb, weil ich einfach nicht ausmachen wollte.

Gelesen
Mit meinem Roman bin ich irgendwie nicht wirklich weiter gekommen, dafür deutlich mehr Tageszeitungen als sonst.


Gekauft
Es kam in letzter Zeit tatsächlich vor, das ich gefragt wurde, wie hieß noch einmal dein Blog? oder gib mir doch mal eine Nummer? und da dachte ich, vielleicht wären Visitenkarten ganz sinnvoll. Das Angebot und die Designmöglichkeiten haben mich zunächst fast erschlagen, aber dann habe ich einfach mal angefangen, bunt mussten sie natürlich sein und ansonsten habe ich einfach spontan entschieden. Mir gefällt das Ergebnis.

Gesehen
Endlich mal "Colonia Dignidad". Ich hatte ihn in der Bücherei schon öfter in der Hand, aber für so "belastende" Filme muss bei mir der richtige Zeitpunkt sein. Der Film war, wie erwartet, erschreckend, ich fand ihn sehr gut und auch die Schauspieler haben mich überzeugt. Wirklich dankbar war ich, dass es zumindest für die beiden Hauptdarsteller ein Happyend gab, auch wenn es wenig realistisch war.

Gefreut
Über einen ruhigen Nachmittag in der Hamburger Kunsthalle. Mein Sohn wollte am Kinderprogramm teilnehmen und meine Tochter ist lieber zu Hause geblieben. So hatte ich ausreichend Zeit um durch die Austellungen zu schlendern, bis ich Kunst gesättigt war.


Gefeiert
Kartoffelfest oder auch Erntedank, bei meinen Schwiegereltern im Garten. Meine Schwiegermutter setzt im Frühjahr Kartoffeln in einige Maurerbottiche und zum Herbstanfang dürfen die Kinder sie dann ausbuddeln. Diesmal hielt sich der Ertrag in Grenzen, dazu wurde aber auch noch gegrillt und später gab es Kaffee und Kuchen am Feuerkorb. Für die Kinder immer ein Highlight im Jahr.


Genossen
Das Lillestoff Festival, wenn auch anders als gedacht. Ich hatte mehr Quatschen und Austausch erhofft, aber auch so ein rundum schönes Wochenende. (Den Bericht gibt es hier.)

Gelaufen
Barfuss durch den Regen, leider war er nicht warm. Schön war es trotzdem.



Verlinkt: Montagsfreuden



Dienstag, 26. September 2017

Segelboot

Mein Sohn hat dieses Schuljahr eine neue Deutschlehrerin bekommen und diese hat die letzte Schulstunde am Freitag zur Lesestunde erklärt. Jedes Kind bringt sich ein Buch, ein Kuscheltiere und ein Kissen mit und dann dürfen sie lesen. Eine schöne Idee, wie ich finde und mein Sohn war auch begeistert. Das richtige Stofftier war auch schnell ausgewählt, aber als er sein Kopfkissen einpacken wollte habe ich protestiert. Ein anderes Kissen hat er aber nicht, ihr erkennt das Problem?


Ich hatte gerade kürzlich beim Kreativbloggerwichteln von LunaJu ein Segelbootkissen gesehen und mir überlegt ob ich mir das Schnittmuster zulege. Als ich meinem Sohn die Bilder zeigte war er sofort begeistert und so kaufte ich es.


Die Stoffauswahl ging erstaunlich schnell, alle Stoffe stammen aus der Restekiste. Der Jeansstoff war mal eine Hose, der weiße Stoff eine Tischdecke, aus dem Bunten hatte ich mir mal Einkaufsbeutel genäht und aus dem Kuhfellstoff vor gefühlt 100 Jahren, bevor ich überhaupt nähen konnte, einen Rock. Ich habe die kleinen Teile genäht und appliziert, das zusammen Nähen hat mein Sohn selber übernommen.


Der Anker ist aus einem Gobelinstoff den ich mal für eine Tasche verwendet habe, ich fand ihn zwar etwas zu groß, aber mein Sohn wollte ihn unbedingt haben und es ist schließlich sein Schiff. Ich wollte eigentlich auch einen auf der Rückseite applizieren, wurde aber davon abgehalten, "Mama! Schiffe haben doch nur einen Anker!". Also muss diese Seite nun mit zwei Bullaugen auskommen, denn auch ein drittes war nicht erwünscht.
Am Freitag kann er nun das erste mal mit seinem selbstgemachten Kissen in die Schule ziehen und er freut sich jetzt schon darauf.

Schnitt: Segelboot von Binenstich
Stoffe: Reste
Dabei gehört: "Eine kurze Geschichte der alltäglichen Dinge" von Bill Bryson

Freitag, 22. September 2017

Lillestoff Festival

Nun ist seit dem Lillestoff Festival schon fast eine Woche vergangen und ich hatte etwas Zeit meine Eindrücke sacken zu lassen. Aber fangen wir vorne an, ich hatte in der Nacht auf Samstag ganz schlecht geschlafen und bin darum schon sehr früh gestartet. Das war ganz gut so, dadurch stand ich in der laaangen Schlange vor dem Eingang relativ weit vorne und musste nicht so lange frieren. Einen Nähplatz hatte ich nicht mehr bekommen und so konnte ich mich zunächst in Ruhe umsehen. Als die meisten drinnen waren wurden die restlichen zusätzlichen Nähplätze vergeben und ich hatte Glück und habe einen bekommen.


Also erstmal raus zum Auto und meine Sachen rein holen. Ich hatte gehofft, dass ich noch ein Plätzchen bekomme und darum auch ein paar Dinge zugeschnitten. Hauptsächlich Kleinigkeiten, wie meinen Bootbeutel, aber auch noch ein paar andere Sachen die ich euch wann anders zeige. Ich bin froh, dass ich einen Nähtisch hatte, ansonsten hätte ich nicht gewusst, was ich mit mir anfangen soll. Ich lese immer wieder auf Blogs wie sehr die Leute sich freuen würden, wenn man sie anspricht und das ein oder andere Gesicht kam mir tatsächlich bekannt vor, getraut habe ich mich trotzdem nicht. Ist das nicht doof? Dabei glaube ich es den Leuten schon, ich bin auch wirklich glücklich über jeden der mich anspricht und sei es nur um zu fragen wo die Toilette ist. Trotzdem tu ich es nicht.


Vielleicht sollte ich doch auch mal Fotos mit Gesicht von mir zeigen, das würde die Wahrscheinlichkeit angesprochen zu werden bestimmt erhöhen. Da werde ich noch mal in mich gehen. Ich hatte aber auch Pech, dass der Nähtisch neben mir frei geblieben ist. Dadurch fiel eine Plaudermöglichkeit weg. Durch die wenige Ablenkung blieb mir viel Zeit zum nähen, was auch schön war.


Abends war ich geschafft und froh in mein Hotelbett fallen zu können. Am Sonntag hatte ich mich für einen Workshop angemeldet, wir haben mit Yvonne von Mückes Blog und Melanie, Frau Lottemotte, eine kleine Reisetasche genäht. Damit waren wir fast den ganzen Tag beschäftigt und ich bin froh, dass ich fast fertig geworden bin.


Gegen 18 Uhr bin ich dann wieder gen Norden gestartet und war nach 2 Stunden Fahrt endlich zu Hause. Hätte man mich da gefragt wie es war, hätte ich gar nicht wirklich antworten können, außer das es anstrengend war, ansonsten purzelten die Eindrücke in meinem Kopf alle noch durcheinander.
Aber inzwischen bin ich wieder sortiert und muss sagen, obwohl ich hauptsächlich für mich war und leider wenig Menschen kennen gelernt habe, so war es trotzdem ein wirklich schönes Wochenende, welches ich keinesfalls missen möchte. Zwischendurch fragte ich mich schon, ob ich nicht auch zu Hause sitzen könnte und nähen, definitiv nein, es ist doch etwas ganz anderes und macht viel mehr Spass. Beim nächsten mal werde ich auf jeden Fall wieder versuchen dabei zu sein und ich freue mich schon sehr darauf.

Und weil es sogar ein ganzes Freuwochenende war verlinke ich es beim Freutag.

Donnerstag, 21. September 2017

FPP erster Versuch

Beim Septemberblock von 6 Köpfe -12 Blöcke wird das erste mal auf Papier genäht (auf englisch Foundation Paper Piecing oder kurz FPP). Da ich aber mit meinen Resten gearbeitet habe, konnte ich es nicht ausprobieren, obwohl es mich schon interessiert hat.


Dann fiel mir ein, dass ich irgendwann mal ein Papierboot gesehen hatte, es wurde auch auf Papier genäht und gefiel mir richtig gut. Googeln brachte mich weiter, es ist eine Vorlage von Cotton and Steel. Die Anleitung ist knapp und auf englisch, für den ersten Versuch hat sie mir nicht ausgereicht. Normalerweise habe ich lieber schriftliche Anleitungen, aber hier haben sie mich nur verwirrt. Geholfen hat mir schlussendlich eine Videoanleitung von Dawanda (Anleitung bei YouTube), damit ist der Knoten geplatzt und es ging richtig gut.


Leider habe ich etwas unsauber gearbeitet, beim nächsten mal doch lieber einmal mehr bügeln. Trotzdem gefiel mir mein Boot sehr gut. Die Frage war nur, was mache ich damit? Das Boot war relativ groß, damit fielen einige Verwendungsmöglichkeiten weg. Ich habe mich kurzerhand entschlossen mir einen Einkaufsbeutel zu nähen und so habe ich zunächst einen Rand aus dem blauen Stoff herum genäht und dann wieder einmal die Restekiste geplündert und passende Stoffe in der gleichen Breite zugeschnitten.


Auch auf einem Einkaufsbeutel ist das Boot noch relativ groß, aber das stört mich persönlich nicht. Für die Rückseite habe ich einen Streifen Gobelin verwendet, den ich auch mal für einen Beutel gekauft hatte, dadurch sind beide Seiten vorzeigefein.


Der dünne Jeansstoff war ein Rest den ich mal geschenkt bekommen hatte und gefüttert habe ich wieder einmal mit gestreifter Ikea Bettwäsche. Das Nähen auf Papier fand ich spannend, das habe ich bestimmt nicht zum letzten Mal gemacht, das Boot könnte ich mir auch gut in etwas kleiner, auf Reißverschlusstäschchen vorstellen.

Schnitt: Beutel frei Schnauze, Papierboot Cotton + Steel
Stoff: Reste
Gehört: "Die Kane-Chroniken 1: Die rote Pyramide" von Rick Riordan

Freitag, 15. September 2017

Wgwk

Schon im letzten Jahr gab es bei Tatjana von Zum Nähen in den Keller eine Weihnachtsgeschenkewanderkiste. Ich habe mich nicht getraut mitzumachen, aber jeden Tag mit Spannung verfolgt was ausgesucht wurde und was neues dazu kam.
Nun geht die Wanderkiste in die nächste Runde und ich habe beschlossen, dieses Mal wäre ich gerne dabei. Wer genau wissen möchte wie es funktioniert oder auch noch mitmachen möchte kann hier alles nachlesen.





Dienstag, 12. September 2017

12 von 12

Nachdem ich den 12. August auf der Autobahn verbracht habe und mangels WLAN diese langweiligen Fotos noch nicht mal hochladen konnte, bin ich heute wieder dabei. 12 Fotos von meinem 12. September, die Idee stammt von Caro von Draußen nur Kännchen!, dort könnt ihr auch schauen was die anderen heute so gemacht haben.

Wir sind noch nicht ganz aus dem Ferienmodus raus, darum wurde ich durch den Wecker aus dem Schlaf gerissen. Meistens geht es ohne, dass ist mir auch lieber, dann ist das Aufwachen nicht so abrupt. Also aufstehen und erstmal unter die Dusche, hinterher die Handtücher zum trocken aufhängen und das erste Foto knipsen.

Nach dem Frühstück machen sich die Kinder auf den Weg zur Schule und ich schnappe mir den Hund. Bei dem eklig grauen Wetter sind wir fast alleine unterwegs, nur die Schnecken freuen sich. Immerhin schaffen wir den größten Teil des Weges im Trockenen.

Letzte Woche habe ich endlich mal meine Nähecke aufgeräumt, alle Stoffe sortiert und ordentlich verstaut und die Schnittmuster sortiert und abgeheftet. Nur die Reste lagen noch herum, da musste ich erst noch eine Kiste besorgen. Die stand heute nun bereit und so konnte dieser Berg auch verräumt werden.

Zwischendurch kurz runter und die Wäsche aufgehängt, mutig wie ich bin draußen. 
Da hing sie aber nicht lange, dann kam schon der nächste Regen und ich musste sie wieder rein holen.

Danach habe ich das Schnittmuster für die Tasche, die ich beim Lillestoff Festival nähen möchte, ausgedruckt, geklebt und ausgeschnitten.

Damit war der Vormittag auch schon wieder rum, wieso nur sind die immer so kurz? 
Also habe ich mit meinem Sohn Mittag gegessen und den Hund genommen um die Große abzuholen. Diesmal sind wir trocken geblieben, aber das Wetter ist so richtig herbstlich und auch die Natur ist anscheinend schon durch mit dem Sommer.

Während die Kinder ihre Kurse hatten habe ich mich schon mal ans zuschneiden gemacht, ganz schön viele Teile.

Da achtet man immer gut darauf, die Stoffschere ausschließlich für Stoff zu nutzen und dann probiert man sie an Fleisch aus, Aua. Mein Sohn der mein Gemotze gehört hat, war so lieb mir gleich eins seiner Dinosaurier-Pflaster zu bringen, so blieb der Stoff sauber und ich konnte weiter machen.

Und weil noch etwas Zeit war habe ich gleich noch begonnen das Vliess aufzubügeln. Das hat länger gedauert als gedacht, aber nun ist alles soweit vorbereitet.

Das Abendessen ist leider wieder sehr unfotogen, es sind die Reste vom Wochenende, Nudeln mit Rinderschmortopf. Wirklich nicht hübsch, aber sehr lecker.

Dienstags fängt die Linedance-Gruppe schon um 18 Uhr an, das ist praktisch, da brauche ich keinen Babysitter. Die Kinder kommen einfach mit und beschäftigen sich selbst während ich ein bisschen tanzen kann.

Und weil es schon so früh anfängt, habe ich die Kinder trotzdem noch rechtzeitig im Bett. Natürlich bestehen beide noch auf vorgelesen bekommen und dann ist Feierabend.

Donnerstag, 7. September 2017

Bärentatze

Obwohl der September gerade erst begonnen hat, habe ich meinen Septemberblock für den 6 Köpfe - 12 Blöcke Quilt tatsächlich schon fertig. Die Anleitung gab es diesmal wieder bei Verena von einfach bunt....


Diesmal wird sogar auf Papier genäht, die Idee finde ich spannend und hätte es zu gerne mal ausprobiert, aber ich finde nichts schöner als auch noch die letzten Reste zu verwenden und die Abschnitte von meinem Dutchman´s Puzzle lagen hier tatsächlich noch herum. Jedenfall der grösste Teil, es waren nur 15, einen habe ich irgendwie nicht wieder gefunden. Also habe ich noch einen 16 gemacht und diese dann zu Bärenkrallen zusammen genäht, dadurch gab es ein Papiernähen für mich.


Da die Reste für die Krallen lila und lila-geblümt waren, habe ich auch die restlichen Tatzen in dieser Farbe gemacht. Zum Glück hatte ich davon noch ausreichend Stoff. Das schlichte Lila ist Bettwäsche und das Geblümte hatte ich bei dieser Tasche verwendet. Die kleinen Quadrate in den Ecken und in der Mitte waren so mini, dass ich mal die ganz kleinen Reste aufbrauchen konnte, sie stammen von meiner Tasche


Das Nähen ging problemlos und das Ergebnis ist sehr schön bunt geworden. Es macht mir richtig Freude die neun Blöcke so auszubreiten und zu betrachten. Mal sehen wie es weitergeht. Jetzt verlinke ich meine Blöcke erstmal bei Rums und bei Wir machen klar Schiff

Nun muss ich lange warten bis der Oktoberblock kommt. Nächste Woche fahre ich erstmal zum Lillestoff Festival, vielleicht treffe ich dort den einen oder anderen?

Freitag, 1. September 2017

Mein August

Und schon wieder Zeit für einen Monatsrückblick. Durch den Urlaub war der Monat sehr kurz, aber ein paar Momente sind trotzdem zusammen gekommen.


Gleich Anfang August war der Cristopher Street Day in Hamburg. Eigentlich dachte ich die Kinder sind bei meinen Schwiegereltern, aber da konnten sie erst nachmittags hin, so dass ich sie zur Parade mitnehmen "musste". Zunächst waren sie reichlich gelangweilt, aber als es endlich losging waren auch sie begeistert. Die Parade war wieder sehr schön und vielseitig, ich mag die Stimmung immer sehr. Leider mussten wir gleich danach auch schon wieder los.


Als die Kinder bei Oma und Opa waren, habe ich überlegt was ich mit meinem freien Abend anfange. Leider hatte niemand Zeit, aber auf zu Hause bleiben hatte ich auch keine Lust. Darum bin ich einfach noch mal nach Hamburg reingefahren. Auf dem CSD zugehörigen Straßenfest gab es auch verschiedene Bühnen. Hinterher wollte ich unbedingt noch in den Hafen und mir die regenbogenfarben beleuchtete Elbphilharmonie ansehen. Vom Wasser oder anderen Ufer aus wäre es wohl noch beeindruckender gewesen, aber es sah auch so klasse aus. Nach einer kurzen Runde über die Reeperbahn bin ich dann auch wieder heim. Ein rundum schöner Tag. 


Unseren Urlaub haben wir wieder in den Alpen verbracht, ich liebe die Landschaft dort einfach. Bei dem Anblick solcher Flussläufe schmelze ich einfach dahin. Und auch diesmal habe ich mir die Zeit für eine Canyoning Tour genommen, dabei kann ich die Bäche von unten genießen. Immer wieder ein Highlight. 


Am Königssee waren wir zum ersten Mal und ich muss sagen trotz der vielen Touristen war es wunderschön. Die Menschen haben absolut recht, es ist eine der schönsten Ecken Deutschlands. 

In Burghausen sind wir eher zufällig gelandet, die Stadt wirbt mit "der-längsten-Burg-der-Welt", das hätte mich nicht wirklich gereizt. Aber die Burg ist beeindruckend und auch die Stadt ist sehr schön. 
Ihr merkt es, der Urlaub hat mir gut gefallen. Wir waren viel unterwegs, also wenig Erholung, aber trotzdem eine schöne Zeit. 


Ich dachte ich würde mal wieder etwas zum lesen kommen, aber auch dafür waren wir zuviel unterwegs. Das ein oder andere Buch habe ich trotzdem geschafft, positiv überrascht hat mich "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr Leid". Es stand schon länger im Regal und ich habe es ohne Erwartungen gelesen. Die Geschichte und besonders die Erzählweise haben mich überrascht und gefesselt. Es war tatsächlich mal etwas anderes für mich.


Ein anderes Buch war mir von mehreren Seiten sehr empfohlen worden und stand auf meiner Leseliste für irgendwann mal, "Altes Land" von Dörte Hansen. Ich habe vor kurzem begonnen Hörbücher zu hören und da das was ich suchte gerade ausgeliehen war, habe ich gestöbert, stieß auf "Altes Land" und habe es spontan ausgeliehen. Das Buch ist wunderbar, skurrile Charaktere, begleitet über einen langen Zeitraum, herrlich norddeutsch und das Ganze von Hannelore Hoger sehr bewegend gelesen.

Was bleibt ist Konfetti (und Müll)

Im September freue ich mich schon auf das Lillestoff Festival und vermutlich eine Menge tanzen.      
Verlinkt bei Freutag (Freumonat wäre vielleicht passender).