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Mittwoch, 28. Februar 2018

Mein Februar


Und schon ist der kürzeste Monat wieder rum. Ist es bei euch auch so kalt? Hatte gar nicht mehr mit soviel Schnee und vor allem nicht mit dieser extremen Kälte gerechnet. Zum Glück gab es im Februar nicht nur Kälte, sondern ich habe auch das ein oder andere erlebt. Fangen wir doch gleich mal mit dem Highlight an.


Genossen
Seit dem Nähcamp letztes Jahr habe ich einen Jugendherbergsausweis und dort gab es jetzt im Winter unschlagbar günstige Wochenendangebote. Weil die Kinder letzten Donnerstag und Freitag frei hatten haben wir das ausgenutzt und sind nach Ostfriesland gefahren. Auch dort war es eiskalt, aber so schön. Und noch einer Runde am Strand konnte man sich mit einem Ostfriesentee wieder aufwärmen.


Genutzt
Die Chance, wenn man schon mal so nah an der Grenze ist, für einen Ausflug nach Groningen. Was für eine schöne Stadt, auch wenn die Zeit natürlich viel zu knapp war. Ich liebe es auch in anderen Ländern einfach durch die Supermärkte zu spazieren und zu schauen was es dort so gibt. Glücklicherweise hatten die Läden dort am Sonntag geöffnet.


Gelesen
Wieder einen Krimi, von Peter Robinson habe ich schon einige gelesen und die meisten haben mir gefallen, darum habe ich diesen auch gleich mitgenommen als ich ihn im Tauschhaus sah. Es ist der allererste Band der Reihe um Inspektor Banks und hat mir richtig Lust gemacht die anderen auch mal wieder zu lesen.


Gekauft
Der Fanshop des FC St. Pauli bietet, zusammen mit diversen Künstlern, zu jedem Heimspiel einen limitierten Druck an. Die Idee finde ich gut und auch einen Platz an der Wand hatte ich frei, mir gefielen sogar schon einige Bilder, aber hinhängen wollte ich sie mir dann doch nicht. Das änderte sich schlagartig, als ich den Kunstdruck zum Spiel gegen die Lilien aus Darmstadt von Henry J. Wintherberg sah. Ich war völlig begeistert und wusste das ist es.Gekauft hatte ich es sogar schon im Januar, aber im Februar kam es hier an. Den Rahmen wollte ich gerne ganz schlicht und in rot, nur ein richtiges Passepartout fehlt mir noch. Aber auch so liebe ich mein Bild und freue mich jedesmal wenn mein Blick darauf fällt.


Gebummelt
Über die Stoffmesse in Hamburg.Ich mag solche Events und nehme mir wenn möglich ausreichend Zeit alles ausgiebig anzusehen. Gekauft habe ich nicht so viel, aber viele Ideen mitgenommen. Diesmal habe ich auch wieder einen Workshop besucht, Meike Rensch-Bergner hat uns etwas über Schnittanpassung erzählt. Leider war es nur eine recht kurze, theoretische Einführung, aber auch diese brachte einige aha-Erlebnisse und Tipps mit sich. Alles in allem habe ich den Tag dort sehr genossen.


Genäht
Habe ich hauptsächlich meinen ersten Quilt. Er stand mir doch ganz schön bevor und es fühlt sich richtig gut an, dass er jetzt fertig ist und ich habe richtig Lust wieder zu Nähen und Dinge auszuprobieren (die war mir währenddessen etwas verloren gegangen).


Gesehen
Einen, wie ich finde, sehr guten Film "Captain Fantastic", wie man vielleicht erkennt habe ich ihn in unserer Bücherei ausgeliehen. Es geht um eine Familie die in den USA fernab der Zivilisation lebt und dann gezwungen wird sich plötzlich mit ihr auseinander zu setzen. Auch wenn er bei den Komödien stand, finde ich diesen Stempel unpassend, natürlich gibt es auch mal was zu lachen aber insgesamt ist es doch ein sehr ernster Film, der viel Stoff zum Nachdenken liefert.

Und damit ist der Februar vorbei, für den März hoffe ich dass der Frühling irgendwann Einzug hält. Ansonsten ist bisher wenig geplant, auch mal schön. Ende des Monats beginnen die Osterferien und vielleicht kann ich vorher noch ein paar Nähprojekte verwirklichen, irgendwie habe ich momentan so viele Ideen. Aber vorher verlinke ich noch bei Birgitts Monatscollagen.

Donnerstag, 22. Februar 2018

Die Geschichte meines Quilts



Betonung der Treppe bei Jacob´s Ladder

Begonnen hat alles im Januar 2017, ich hatte nie irgendwas für Patchwork übrig, aber als immer mehr Blopgposts zum 6 Köpfe - 12 Blöcke Januarblock auftauchten bekam ich plötzlich Lust es auch zu versuchen. Für diese möglicherweise kurzlebige Idee wollte ich keinen Aufwand betreiben und habe einfach mal den Restestapel genommen und den ersten Block genäht.

Ganz schön viel Stoff

Das Nähen hat mir Spaß gemacht und so freute ich mich jeden Monat auf die neue Anleitung. Mal habe ich mir mehr Gedanken über die Stoffauswahl gemacht und mal habe ich einfach das genommen, was oben lag, aber Reste waren es immer. Meist habe ich einige Zeit gebraucht und mir erstmal ein paar andere Blöcke angesehen, aber am Monatsende war der jeweilige Block fast immer fertig. Meine Motivation schwand erst im Dezember, das lag nicht am Ohio Star, der gefiel mir, sondern daran, dass es plötzlich alles so schnell gehen sollte. Schon Mitte Dezember sollte/konnte man sein fertiges Top präsentieren. Und das im Dezember, wo „man“ ja auch sonst nichts um die Ohren hat. Also habe ich beschlossen mir diesen Stress nicht zu machen und den Ohio Star erst nach Weihnachten zu nähen.


Es wurde dann sogar Januar und ich stellte fest, nun konnte ich ihn nicht mal mehr verlinken. Das fand ich unheimlich Schade und es nahm mir auch die Lust den nächsten Schritt anzugehen, der mir sowieso angsteinflössend bevorstand. Die möglichen Gestaltungen hatte ich mir schon im November angesehen. Meinen Favoriten gab es bei Dorthe von lalala Patchwork, aber dafür fand ich meine Blöcke zu bunt und unruhig. Darum hatte ich mich für das Layout von Verena (einfach bunt...) entschieden. Dieses hatte auch den Vorteil, dass meine etwas unterschiedliche großen Blöcke gleich angepasst werden.

Churn Dash, zwei Achtecke

Nachdem bisher alles aus Resten war, wollte ich mir nun Stoffe kaufen. Da meine Blöcke schon so bunt sind, sollte es etwas unauffälliges werden und da Schwarz und Weiß mir zu hart waren habe ich mich schnell für Grau entschieden. Im Shop von lalala Patchwork fand ich schnell einen Stoff der mir gefiel und er war sogar reduziert. Ich habe dann noch etwas weiter geschaut, aber der Graue blieb mein Favorit. Dann stolperte ich über den Stoff der Stoffe, ich war schlagartig sowas von verliebt, den musste ich haben. Solch einen Stoff würde ich mir aus Jersey wünschen.
Aber dieser Quilt war doch schön bunt und sollte nun schlicht beendet werden. Aber es half nichts, dieser Stoff musste es sein. Bei der Frage welches Vlies gut wäre war ich auch nicht weiter gekommen, in dem Shop war gerade Sojavlies im Angebot und so habe ich spontan das genommen.

Liebe auf den ersten Blick

Und dann lag alles hier, 12 Blöcke, Stoff und Vliess und es passierte erstmal nichts. Im Dezember freute ich mich noch so, dass es dieses Jahr weiter geht und nun hatte ich gar keine Lust und was neues anfangen wollte ich auch nicht. Aber ich habe mir in den Hintern getreten und weiter gemacht, damit fing das Chaos an. Nachdem ich meine Blöcke grau umrahmt hatte, habe ich geschaut welches der Kleinste ist und alle auf dieses Maß getrimmt. Leider war dieser, die Schneckenspur, deutlich zu klein und so habe ich bei fast allen die Spitzen abgeschnitten.

Snail Trail, zwei Schneckenhäuser gequiltet

Okay, ärgern hilft nicht, das gehört jetzt so, weiter ging es mit dem Zuschneiden der Rückseite. Dabei gab es das nächste Problem, eigentlich hatte ich großzügig bestellt, aber anscheinend war der Stoff deutlich schmaler als andere, es reichte nicht. Und Nachbestellen war auch nicht möglich, es gab ihn nirgends mehr. Ich habe kurzerhand angefangen die Rückseite mit meinen Resten zu ergänzen, leider verzog sich der Stoff dabei immer mehr. Vorne wollte ich keine bunten Reste, weil das Binding auch bunt geplant war, darum habe ich mit Schwarz gestückelt.


Irgendwann hatte ich Top, Rückseite und Vlies hier liegen und sollte das alles irgendwie zusammenbringen. Die Stoffstücke waren recht groß und unhandlich, nicht wirklich gerade und ich ziemlich überfordert. Das war der Moment wo ich mir sicher war, dass mein erster Quilt auch mein letzter sein würde, aber nun sollte er unbedingt erstmal fertig werden. Dafür habe ich alles großzügig mit Sprühkleber eingesprüht und die Teile so glatt wie möglich aufeinander geklebt. Natürlich war es recht schräg und faltig, aber inzwischen waren meine Erwartungen sowieso im Keller. Nun stand mir der, wie ich dachte, schwierigste Teil bevor, das Quilten.

Zusammenkleben mit tierischer Hilfe

Mir war vorher nicht bewusst, dass Nähmaschinen unterschiedlich große Durchlässe haben und ich hätte nicht sagen können, ob der meine groß oder klein ist. Nun weiß ich es, er ist glücklicherweise recht groß und das Quilten ging deutlich besser als gedacht. Ich habe zunächst die grauen Vierecke in der Mitte umrundet und mich weiter zum Rand vorgearbeitet. Irgendwann hatte ich alle grauen Flächen umrundet und ein paar Quadrate in die Mitten genäht, es war weder etwas verrutscht, noch hatte es sich verzogen. Das Quilten begann tatsächlich mir Spaß zu machen, damit hatte ich nicht mehr gerechnet. Zuviel wollte ich trotzdem nicht quilten, ich habe mir die einzelnen Blöcke angesehen und jeden individuell gequiltet. Bei den meisten habe ich versucht das Muster hervorzuheben. Die applizierten Blöcke habe ich nicht gequiltet, ich wollte das Muster so belassen wie es ist.

ein paar Strahlen auf den schlichten Tatzen des Bears Paw

Ein Ende war tatsächlich in Sicht, nachdem ich die Ränder begradigt hatte, habe ich auch zügig das Binding angenäht. Natürlich nicht per Hand, das ist einfach nicht meins, ich habe den Wellenstich meiner Nähmaschine genutzt. Für Patchworkprofis werden die Ecken vermutlich nicht genau genug sein, aber für mich langt es. Der Stoff macht sich toll am Rand, für meinen Geschmack könnte er etwas breiter sein (vielleicht beim nächsten mal, das schließe ich inzwischen nicht mehr ganz aus ;-)).


Das Gefühl als er endlich fertig war, war großartig. Und so schlimm wie es zwischenzeitlich aussah ist er am Ende nicht geworden. Das er schief, faltig und verzogen war, fällt nun kaum noch auf und die die gestückelte Rückseite gefällt mir sogar sehr gut. Nur die schwarzen Stücke vorne am Rand stören mein Gesamtbild etwas, aber davon lasse ich mir die Freude nicht verderben. Nun liegt er hier bei mir auf dem Sofa und wenn ich die ehrfürchtig-anstarr-Phase hinter mir habe, werde ich mich vielleicht auch mal damit zudecken.

Die Broken Dishes noch etwas mehr zerteilt

Es war ein Mammutprojekt, und ist ein Mammut-Text geworden, aber nun sind Quilt und Post fertig und ich bin glücklich das es geschafft ist. Nun kann ich mir überlegen was ich als nächstes in Angriff nehmen möchte. Der Row by Row Quilt reizt mich schon, aber ich hätte gerne vorher eine Verwendung dafür, einfach so zum rumliegen lassen, sind mir die Kosten eigentlich zu hoch, selbst wenn man nur Rückseite und Vlies kauft.

Die grauen Zwischenstücke, schlicht geometrisch

Allen die bis hier gekommen sind, vielen Dank fürs lesen, die nächsten Posts werden wieder kürzer, versprochen. Aber manchmal muss eine Geschichte auch komplett erzählt werden.

Betonung der Windradflügel bei Dutchman´s Puzzle

Stoff Blöcke: Reste
grauer Stoff: lalala Shop
bunter Stoff & Vlies: toll-PATCHig bei Dawanda
Verlinkt: RUMS

Einmal rund um den Rolling Stone

Nachgenähte Karten beim Card Trick

Hier noch einmal die Links zu meinen 12 Blöcken:
Januar: Rolling Stone
Februar: Churn Dash
März: Broken Dishes
April: Dresden Plate
Juni: Pineapple
August: Card Trick
September: Bears Paw
Oktober: Joseph´s Coat
November: Jacob´s Ladder

Ich brauchte nicht frieren beim Nähen


Kreuz und quer, die Pineapple

Strahlen im Ohio Star

Dienstag, 20. Februar 2018

Handyladetasche

Anfang Februar hat meine Schwägerin Geburtstag, letztes Jahr habe ich ihr dieses Einhornlesezeichen gehäkelt, weil ich weiß wie gerne sie Einhörner mag. Dieses Jahr hatte ich lange keine Idee, aber dann habe ich zufällig die Handyladetasche von Kullaloo entdeckt und damit war die Entscheidung gefallen. Ich mag es wenn Dinge nicht nur hübsch sondern auch praktisch sind.


Die Anleitung ist ausführlich und lässt keine Frage offen, dadurch war die Ladestation wirklich schnell genäht. Sie ist ausschließlich aus Filz, für die Vorder- und Rückseite habe ich dickeren Filz genommen, dadurch hat die Tasche ausreichend stand. Die Applikationen sind aus dünnen Filzresten, zum Glück hatte ich noch ausreichend im Fundus. Inzwischen ist das Einhorn verschenkt und scheinbar ganz gut angekommen, nun hoffe ich, dass es auch Verwendung findet.


Schnittmuster: Lady Lu von Kullaloo
Stoff: Stoff & Stil
Gehört: „Stirb“ von Hanna Winter

Montag, 12. Februar 2018

12 von 12

Der Tag beginnt so, wie die meisten Tage, nach dem Anziehen und Kinder wecken gibt es erstmal Frühstück.

Da heute Rosenmontag ist, findet in der Grundschule Fasching statt. Mit den Kostümen hatte ich diesmal wenig zu tun, beide Kinder wussten genau was sie wollten und wo sie das herbekommen. Meine Tochter hatte beim Discounter ein Piratenkostüm gesehen, das es sein sollte und mein Sohn bestand darauf als Simpel zu gehen. Dafür brauchte er nur ein weißes T-Shirt, seine Playmobilmännchen und Monsieur Hase Hase hat er in den Hosentaschen und der Revolver steckt im Gürtel. Wer Simpel nicht kennt, dem kann ich das gleichnamige Buch von Marie-Aude Murail wirklich empfehlen. Die Kinder hielten wenig vom fotografieren und kalt war es ausserdem, darum nur dieser Schnappschuss.

 Für mich ist es ein Montag wie jeder andere und so fahre ich nach der Runde mit dem Hund und dem Einkaufen zum Linedance Kurs.

Hinterher die Kinder wieder abholen, das Eingekaufte rein bringen, weg räumen und Mittag essen.

Die Wäsche faltet sich auch mal wieder nicht von alleine, schade eigentlich.

Und Durchsaugen ist auch schon wieder nötig.

Nachmittags war ich mit meiner Tochter bei der Bücherei, endlich mal die Chance ein paar ordentliche Fotos zu machen, aber nein, vergessen. Darum hier nur die Ausbeute meiner Tochter.

Weil vorm Essen zubereiten noch Zeit ist, wasche ich noch ab.

Zum Abendessen gibt es Fleisch mit Bohnen und etwas Rohkost. Die Rohkost ist noch vom Kindergeburtstag am Samstag übrig. Ich weiss gar nicht warum ich sie überhaupt gemacht habe, inzwischen sollte ich wissen, das Würstchen und Ketchup vollkommen ausreichend sind, da braucht es nichts dazu. 

Der Hund möchte noch einmal spazieren gehen, es hat wieder angefangen zu schneien, dicke weiße Flocken und innerhalb kürzester Zeit ist alles wieder schön weiß.

Mein Sohn hustet momentan nachts so, darum mache ich ihm das Körnerkissen warm und lege es schon in sein Bett, damit er es später hat.

Für mich ist leider noch kein Feierabend, in der Schule gibt es einen Vortrag "Das Lernen lernen". ich hoffe auf ein paar praktische Tipps, aber das meiste ist nicht neu für mich.

Nun bin ich aber endlich zu Hause, die Flocken tanzen immer noch und mich ruft mein Bett. Was die anderen Blogger so gemacht haben, schaue ich in den nächsten Tagen, natürlich bei Caro von Draußen nur Kännchen!

Freitag, 9. Februar 2018

Überraschende Post

Am Dienstag morgen habe ich, wie fast jeden Tag, auch meine abonnierten Blogs gelesen. Dabei habe ich bei Andrea (Die Nähbegeisterte) einen Post zum Thema „Ein Herz für Blogger“ entdeckt. Klang spannend, ich habe auch gleich mal weiter geklickt, aber da geht es hauptsächlich darum Karten aus Papier zu basteln und zu verschicken. Das ist eher nicht so meins und erst Recht nicht so kurzfristig. Also blieb mir nur Andreas hübsche Karten zu bewundern und ganz besonders den schönen Stoff den sie bestempelt hat. Am Stoff bestempeln habe ich mich noch nie versucht, aber ich stelle es mir doch schwierig vor die filigranen Motive so schön deutlich auf den Stoff zu bekommen.


Am Dienstag Nachmittag brachte mein Sohn die Post herein, „hier für dich“ sagte er und ich dachte natürlich es wäre Werbung, wie immer. Aber nein, ein großer quadratischer Umschlag und so hübsch beschrieben. Da habe ich doch gleich mal das Bügeleisen zur Seite gestellt und den Brief geöffnet. Selbst da hatte ich noch keine Idee von wem er sein könnte, aber ihr wisst es natürlich schon. Und vielleicht könnt ihr euch vorstellen wie verblüfft und begeistert ich war als ich die hübsche Karte und den Stoff herauszog. Es war auch noch eine bunt bemalte Karte mit einem schönen Spruch dabei und ich war einfach sprachlos. Vielen lieben Dank Andrea, die Überraschung ist gelungen und der Stoff wird irgendwann zu etwas ganz besonderem werden.
Na wenn das kein Freutag war.

Dienstag, 6. Februar 2018

Familienshirt

Momentan ist es etwas ruhiger hier, irgendwie wird auch nichts fertig. Ich kämpfe immer noch mit meinem 6-Köpfe - 12-Blöcke Quilt vom letzten Jahr und bin momentan nur frustriert. Da fehlt auch die Motivation weiter zu machen oder was Neues anzufangen.
Aber ich bin letzte Woche über diese Fotos gestolpert und dabei fiel mir auf, dass ich sie noch gar nicht gezeigt habe. Sie sind schon fast ein Jahr alt. Meine Schwiegermutter wünschte sich aktuelle Fotos der Kinder zum Geburtstag und so habe ich einen Termin bei einer Fotografin gemacht. Diese meinte es wäre schön, wenn wir zueinander passend gekleidet wären. Die Zeit war recht knapp, aber ich hatte gleich eine Idee, was ich wollte.


Als größtes Problem stellte es sich heraus vor Ort geringelten Jersey zu bekommen. Damit hatte ich nicht gerechnet, zum Glück würde ich bei Nordlichtstoffe noch fündig. Um es möglichst einfach zu halten habe ich mich für ärmellose Shirts entschieden. Für die Kinder habe ich das Easy-Peasy T gewählt, einfach weil ich es schon hatte und für mich Muttis Shirt, das war letztes Jahr noch ein Freebook. Dummerweise war der Stoffverbrauch doch höher als gedacht, dadurch reichte der Stoff nicht für drei komplette Shirts. Im Nachhinein finde ich es so sogar schöner, als wenn sie ganz gleich gewesen wären. 


Das verbindende Element ist der Aufdruck. Einen ähnlichen hatte ich mal bei einem Kaufshirt gesehen und fand ihn richtig schön. Die Boote habe ich mit dem Plotter aus weißer Flexfolie geschnitten und dann mit einem Pinsel blaue Stofffarbe darüber gespritzt. Ich war mir nicht sicher wie die Farbe auf der Folie hält, aber es funktionierte gut. 


Die Schnittmuster waren nicht optimal gewählt, ich finde das Easy-Peasy T für Jungen nicht so schön, habe ich jetzt festgestellt. Und auch mein Shirt ist recht sackig geworden. Aber den Aufdruck finde ich immer noch toll und die Fotografin hat schöne Bilder von uns gemacht. 

Schnitt: Easy-Peasy T von Stoffwechsel und Muttis Shirt von made for motti
Stoff: Nordlichtstoffe
Folie: Happyfabric 
Verlinkt: CreadienstagHOT und Menschen(s)kinder