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Dienstag, 12. Dezember 2023

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Heute ist wieder der zwölfte und es gibt wieder zwölf Fotos von meinem Tag und doch auch ganz anders. Der Tag ist anders gelaufen, als geplant und war auch gar nicht schön. Wer lieber einen netten Tag im Dezember möchte, sollte heute vielleicht lieber nicht weiterlesen. Weil der Tag aber so war wie er war und ich auch nicht einfach das weniger schöne weglassen mag, verlinke ich trotzdem bei Caro von „Draußen nur Kännchen!“.

Der Tag beginnt früh und halbwegs normal. Im Adventskalender ist Pflaumenmarmelade. Heute bin ich Springer, warte am Telefon, um zu erfahren, ob und wann ich eingesetzt werde. 

Die Hunderunde übernehme ich trotzdem, der Hund hatte vor zwei Wochen einen Schlaganfall und ist immer noch eingeschränkt. Die Runde ist also sowieso kurz, falls ich angerufen werde, komme ich rechtzeitig los. 

Ich habe dieses Jahr auch wieder einen Bilderadventskalender, heute gab es die Sternchen im Fenster oben rechts. 

Um 9 Uhr hat mein Telefon immer noch nicht geklingelt, heißt ich muss heute Vormittag nicht los. Endlich habe ich Zeit mein Paket abzuholen, es liegt schon seit Freitag im Paketshop, aber der hat so doofe Öffnungszeiten. Mein Paket ist nicht das einzige, dass auf Abholung wartet. 

Im Auto gibt es natürlich ein Hörbuch, nicht mehr ganz aktuell, aber ich mag Wigald.

Das Fahhrad meines Sohns ist kaputt, die Werkstatt hat nicht so oft auf, leider stehen die Öffnungszeiten nicht mehr im Internet, darum fahre ich kurz vorbei und schaue, wann sie auf haben. 

An dieser Kreuzung dauert es etwas länger, ein Transporter und ein Bus sind kollidiert und alle müssen irgendwie sehen, wie sie vorbei kommen. 

Als ich zu Hause reinkommen, hat der Hund gerade einen epileptischen Anfall. Das weiß ich da allerdings noch nicht. Ich schnappe mir panisch den verkrampften, zappelnden Hund und trage ihn zum Tierarzt. Zum Glück ist der ganz in der Nähe. Er bekommt sofort was zum entkrampfen und als er ruhiger ist eine Infusion. Anschließend geht es ihm erstmal besser. 
Ich nehme ihn mit nach Hause und versuche die nächsten Tage zu organisieren, er muss zum Neurologen und sollte natürlich nicht alleine bleiben. Keine Ahnung wie ich das schaffen soll, morgen bringe ich ihn erstmal zu meinem Vater. 
Als mein Sohn mittags nach Hause kommt, übernimmt er es ein Auge auf den Hund zu haben und ich fahre zum Team-Meeting.  An Fotos denke ich natürlich nicht mehr. 

Es geht länger, als geplant, hinterher habe ich keinen Nerv mehr irgendwas zu kochen und so gibt es ausnahmsweise Fertigessen. 

Sogar einen Nachtisch habe ich noch mitgenommen, mir war danach. 

Zwischendurch trage ich den Hund noch mal runter, er fühlt sich besser und wir machen eine kleine Runde. 
Zum Geburtstag habe ich eine weitere Staffel „The good doctor“ bekommen, die schaue ich momentan mit meinem Sohn (er hasst die OP Szenen, aber er liebt Shaun Murphy).

Was für ein mieses Foto, aber ich habe kein anderes, entweder dieses oder es sind nur elf. Eine weitere Lieblingsserie meines Sohns folgt, „Two and a half men“. Anschließend ist Feierabend, vermutlich werde ich noch etwas lesen und hoffen, dass ich irgendwann einschlafen kann. 


1 Kommentar:

  1. Oje, ein schöner Tag ist was anderes! Es zerreißt einem das Herz, wenn das geliebte Tier leiden muss! Hoffentlich geht es ihm bald besser.
    Der Stress hat uns fest im Griff, wird Zeit, dass mal eine Ruhephase kommt!
    Alles Gute dir und deinem Hund!
    Sabine

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