Impressum

Sonntag, 21. Juni 2026

An, in, auf der Elbe

Anfang Juni war ich mal wieder in Hamburg unterwegs. Da war es noch nicht so heiß, die Temperaturen waren angenehm und die Schauer sollten sich in Grenzen halten, darum habe ich etwas zu trinken und meine Regenjacke eingesteckt und bin gestartet. Von den Kindern wollte wieder mal keins mit.



Ich starte wieder am Altonaer Bahnhof und komme zuerst am Stuhlmann Brunnen vorbei, im April habe ich schon von ihm berichtet. 



Weiter geht es, vorbei am Altonaer Rathaus, mit Kaiser Wilhelm I davor, in Richtung Elbe 



Vorher komme ich aber noch an der barocken Christianskirche vorbei.



Der Friedhof rundherum existiert seit 1738 und hier befindet sich auch das Grab des Dichters Friedrich Gottlieb Klopstock.



Vor der Kirche steht dieses Häuschen, mich wurde interessieren, wofür es genutzt wird, aber ich bekomme es nicht raus. 



Ich biege in die Elbchaussee hinein, die Straße ist hier am Anfang momentan eine einzige Baustelle, aber die Häuser sind auch hier schön hübsch.



Hier liegt der Heinepark, am Eingang steht das Gartenhaus des Bankiers Salomon Heine. Das zugehörige Landhaus steht nicht mehr. Heines Neffe ist der bekannte Heinrich Heine.



Im Heinepark steht heute diese Villa, man kann sie mieten für Veranstaltungen.



Ich bewege mich weiter durch die Grünanlagen am Elbhang, immer wieder hat man Blick auf die Elbe.



Ein einziges treppauf und treppab.



Ich entdecke ein Schild zum Rosengarten und mache einen Schlenker bergauf. Falls ihr mal in der Gegend seid, ein Umweg lohnt sich nicht. Es sind tatsächlich nur die vier Beete die auf dem Foto sind, mehr ist dort nicht.



Weiter geht es bergab, bis ich dann an der Elbe stehe. Hier ist der Museumshafen Övelgönne.



Hätte ich sechs Euro in Münzen, könnte ich mir einen Spaßi aus Holz kaufen. Ich mag diese Kunstautomaten, habe aber fast nie genug Münzen.



Direkt am Ufer stehen kleinere Häuser, früher Kapitäns- oder Lotsenhäuser, heute unbezahlbar. 



In einem Garten steht dieses Verschenke-Regal, so interessante Dinge. Zwei Sachen müssen mit, zum Glück ist im Rucksack die Regenjacke, da kann ich es etwas einwickeln, nur regnen darf es nun nicht mehr. 



Es gibt auch neuere Häuser und auch hier blühen die Rosen. 



Ich laufe bis zum alten Schweden, er ist 4,5 Meter hoch und wiegt circa 217 Tonnen. Beim ausbaggern der Elbe wurde er 1999 gefunden. Ursprünglich kam er in der Elster Eiszeit aus Småland, daher der Name. 



Erstmal die Füße abkühlen, gar nicht so kalt wie befürchtet. Normalerweise tobt hier im Sommer der Bär, aber ich habe wohl das passende Wetter erwischt, es sind zwar einige Leute unterwegs, aber überfüllt ist es nicht. 



Zurück laufe ich an der Wasserkante, man muss nur aufpassen, wenn ein Schiff vorbei fährt, kurz darauf sind die Wellen deutlich höher.



Auch in der Elbe steht ein Mann auf einer Boje, vier dieser Kunstwerke von Stephan Balkenhol gibt es in Hamburg und sie führen immer mal wieder zu Anrufen beim Notruf. 



In Övelgönne besteige ich eine der Fähren des ÖPNV und fahre Richtung Landungsbrücken, um von dort mit der Bahn wieder heim zu fahren. 



Die Regenjacke habe ich zum Glück nicht gebraucht und so sind der kleine Teller und die hübsche Schale heil zu Hause angekommen. 


Verlinkt bei Heikes Monatsspaziergängen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ich freue mich sehr über jeden einzelnen Kommentar.
Wenn du auf meinem Blog kommentierst, werden die von dir eingegebenen Formulardaten (und unter Umständen auch weitere personenbezogene Daten, wie z. B. deine IP-Adresse) an Google-Server übermittelt. Mehr Infos dazu findest du in meiner Datenschutzerklärung und in der Datenschutzerklärung von Google