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Dienstag, 28. Juli 2026

Mal was neues

Im Februar, kurz vor dem Nähcamp, saß ich krank zu Hause rum und hatte Langweile. Ganz schlechte Kombination, gleichzeitig erreichte mich ein Newsletter von Farbenmix mit Rabatten. Das Shirt Big Lady Fleur gefiel mir und vielleicht ist es auch an der Zeit mal eine neue Shirtform auszuprobieren. Also nicht lange überlegen, sondern schon gekauft und dann auch zeitnah gedruckt, zusammengeklebt und ausgeschnitten. 



Der Stoffverbrauch ist etwas höher, als bei meinem sonstigen Shirt und so musste ich erstmal Stoff kaufen, nicht so teuer, erstmal testen, wie es passt und ob es gefällt. Der hellblaue Stoff mit den winzigen Vögeln, war nicht ganz meine Farbe, gefiel mir aber und so wurde er auch gleich zugeschnitten. 



Das Nähen beim Nähcamp in Ratzeburg, geschah dann unter erschwerten Bedingungen, beim einpacken muss die Klappe der Unterfadenspule abgefallen sein, die sitzt sehr locker. Erst befürchtete ich, die Maschine näht dann gar nicht, aber das tat sie immerhin. Ich habe ein Stück Papier über das Loch geklebt, musste ich natürlich beim Fadenwechsel immer erneuern, aber ich konnte zumindest nähen. Ansonsten gab es auch keine Schwierigkeiten beim Nähen. 



Die Passform ist in Ordnung, vielleicht würde ich die Ärmel etwas weitermachen. Die Fotos sind letzte Woche in Leipzig entstanden, schon nach einiger Zeit des Tragens. Dort konnte ich das Shirt auch gleich auf seine Alltagstauglichkeit testen, die ist draußen nicht so hoch. Sowie eine Windbö kommt, steht man ziemlich im freien, da das Shirt schnell hochweht. Dummerweise hatten wir mehrere Böen und ich war oft am festhalten, meine Tochter hatte viel zu lachen. Fazit, er ein Shirt für Innenräume oder mit Jacke darüber.


Schnitt: Big Lady Fleur von Mialuna
Stoff: Tedox
Verlinkt: DvD, Creativsalat

Sonntag, 19. Juli 2026

Langenhorn


Auch im Juli wollte ich wieder einen Spaziergang machen, weil aber sogar hier in Hamburg Sommer war, zum Glück nicht ganz so heiß wie in anderen Regionen, aber warm genug, zog es mich nicht ins Zentrum. Ich habe mal nach Alternativen geschaut und wurde mal wieder in obigem Buch fündig. Gesammelt werden alle Spaziergänge wieder bei Heikes Monatsspaziergängen.


Ich starte am U-Bahnhof Langenhorn Nord, momentan recht schwierig zu erreichen, weil teilweise Busersatzverkehr ist, aber zum Glück habe ich Zeit. Zunächst laufe ich an einem Graben entlang und ein paar Entenküken begleiten mich. Sowie ich stehen bleibe kommt die Mutter allerdings aus dem Wasser, sie scheinen füttern gewöhnt zu sein, da haben sie bei mir Pech. 


Weiter geht’s, am Bornbach entlang, schön schattig hier.


Ich befinde ich mich im Diekmoor, hier ist eine interessante Kleingartensiedlung. In den 20er Jahren gehörte das Grundstück einem jüdischen Kaufmann, er erlaube den umliegenden Bewohnern Gemüse auf seinem Land anzubauen. Später musste der Kaufmann Hamburg verlassen, die Nazis bestanden auf einen ordentlichen Verein und machten sich selber zum Vorstand. Nach dem Krieg hätte der Kaufmann den Gärtnern das Land gerne verkauft, aber es war nicht genug Geld da und so wurde es von einer Liegenschaft gekauft, die es heute noch besitzt. 


Der Bornach, hier überquere ich ihn und gehe in das angrenzende Wohngebiet. 



Linkerhand befinden sich hauptsächlich Reihenhäuser, vor einem steht diese Kiste „zu verschenken“. Sehr interessante Mischung, die beiden rechts unten dürfen mit mir weiterziehen.
Ein paar Meter weiter steht das Reihenhaus in dem Helmut Schmidt lebte und auch Staatsbesuch empfing, aber von der Straße aus sind nur die Überwachungskameras zu sehen. Man kann es auch nicht besichtigen, aber auf der Seite der Helmut und Loki Schmidt Stiftung einen virtuellen Rundgang machen. 


Ein paar Meter weiter stehe ich plötzlich im Wald und ein Hase läuft direkt auf mich zu. 


Ein weiteres Wohngebiet, hier wurde das Gelände des ehemaligen Krankenhauses Ochsenzoll bebaut. Ich finde es wirklich gelungen, viele verschiedene Ein- und Mehrfamilienhäuser, mit breiten Grünstreifen an den Straßen und Anlagen zwischen den Häusern. 


Einige Teile des Krankenhauses stehen noch, hier die Gedenkstätte für die Opfer des Euthanasie Programms. Über 3600 Menschen wurden von hier in Tötungs- und Verwahranstalten deportiert, über 2400 von ihnen fanden dabei den Tod. 


Vom ehemaligen Krankenhaus übrig ist auch noch das Veranstaltungshaus


und der alte Wasserturm.


Die sandigen Böden und Kiefern fühlen sich für mich immer etwas dänisch an. 


Nun bin ich im Kiwittsmoor.


Hier gibt es ein schönes Naturbad und gar nicht voll.


Und wieder geht es durch eine Kleingartensiedlung, hier fand ich die Tür besonders nett. 


Fachwerkhaus von 1877, es gehörte früher dem Storchenvater, der hier nicht nur Störche aufpäppelte, und ist heute ein Restaurant. 


Noch ein Verschenkekasten, steht extra dran „Nicht tauschen! Nur rausnehmen!“, aber diesmal finde ich nichts interessantes.


Broder Heinrick Kirche


Was für ein schöner Weg mitten auf der Straße, rechts ist die eine Fahrbahn, links die andere und dazwischen ganz viel Platz zum gehen und sitzen. 


Das letzte Teil des Weges bin ich durch die Fritz-Schumacher-Siedlung gegangen. In den 20er Jahren wurde hier möglichst schnell, möglichst viel Wohnraum geschaffen. Leider nicht wirklich durchdacht, es fehlte an Geschäften und anderer Infrastruktur, der Weg in die Stadt war weit und die Billigbauweise rächte sich schnell. So bildete sich bald eine Siedlergemeinschaft und setzte sich für Verbesserungen und mehr Mitspracherecht ein. 

Und genau dort bin ich wieder am Bahnhof angekommen und mache mich auf den Heimweg. 
Und auch wenn ich am Freibad nur vorbei gegangen bin, so kreuze ich doch für diesen schönen Sommertag bei Antetannis Bingo das Feld „Sommerliebe“ an.








Sonntag, 12. Juli 2026

12 von 12

Heute ist der zwölfte Juli und darum gibt es hier wieder zwölf Bilder von meinem Tag. Wer noch mehr Informationen möchte oder auch die Fotos anderer Blogger sehen will, der schaut bei Caro von „Draußen nur Kännchen!“ vorbei. 


Es ist Sonntag, also ausschlafen, frühstücken, lüften so lange es noch kühl ist und die Blumen auf dem Balkon gießen. 


Und schnell die Fruchtfliegen rauswerfen, die über Nacht in der Falle gelandet sind. 


Und schon wieder auf dem Balkon, diesmal zum Wäsche aufhängen, aber anschließend mache ich die Tür dann lieber zu. Es ist schon warm genug. 


Ich mache mich auf den Weg ins Zentrum, heute ist Pokémon Go Fest und mit vielen anderen Menschen laufe ich die Mönckebergstraße auf und ab und starre auf mein Handy. Auf Außenstehende müssen wir reichlich seltsam wirken, aber wir haben Spaß. Ich nehme mir zumindest ab und an noch Zeit für ein Foto, hier die Petrikirche.


Ausserdem ist auch noch Triathlon, aber die meisten Athleten scheinen schon durch zu sein. Ich kann die Strecke problemlos passieren.


Ich habe Hunger und hole mir im Bahnhof Jungfernstieg ein Gözleme, die sind ausgezeichnet da. Normalerweise kann man dort auch sehr schön sitzen, mit Blick auf die Binnenalster, aber heute ist es zu warm, ab in den Schatten. 


Und wie so oft, noch ein kleiner Umweg zur Zentralbücherei, habe den Juli falsch eingeschätzt und brauche noch Nachschub.


Ab nach Hause. 


Die Rosen vor der Tür sind nun verblüht, aber noch sind die Hortensien wunderschön.


Zu Hause erstmal die Sonne aussperren und meinem Sohn beim packen helfen. Und anschließend beim Handy suchen, welches währenddessen verloren ging. Nach langer Suche finden wir es in der Sockenschublade. 


Währenddessen schon mal einen Hefeteig zusammenkneten.


Später ausrollen, belegen, backen und Flammkuchen genießen. 


Dienstag, 30. Juni 2026

Mein Juni


Und schon ist der Juni wieder vorbei. Hier war die Hitzewelle nichts so lang, wie in vielen anderen Regionen, mir hat es aber absolut gereicht. Gerade an den heißen Tagen hatten wir zwei Schulabschlussfeiern, schön waren sie trotzdem. 

Von meinem Spaziergang an der Elbe habe ich euch schon erzählt. Direkt bei uns in der Straße war diesen Monat eine Wollmesse, für Wolle interessiere ich mich zwar kaum, aber wenn es schon mal so nah ist, sollte man es nutzen und es waren auch noch andere Dinge angekündigt. Ich fand es wirklich nett und ich hatte auch Glück, einer von den wenigen Stoffständen hatte genau, was ich brauchte. Dazu ein bisschen hübscher Schnick-Schnack, ich würde wieder hingehen. 



Letztes Wochenende fragte eine Freundin, ob ich spontan mitkommen würde zu „Der Norden singt“ und bevor ich über die Temperaturen oder irgendwelche Ausreden nachdenken konnte, habe ich lieber schnell zugesagt. Sonntag war es noch heiß, aber nicht unerträglich, im Schatten und mit etwas Wind ging es. Die Veranstaltung hat Spaß gemacht, auch wenn die Musikauswahl nicht meine war. Und obwohl hier absolut jeder singen durfte und nicht nur diejenigen, denen Gesang gegeben, kreuze ich trotzdem genau das bei Antetannis Bingo an.



Natürlich wurde im Juni auch gelesen, es wird wohl der letzte Bücherstapel in der Höhe sein, die Zeiten des Müßiggangs scheinen vorbei zu sein. Da das erste halbe Jahr geschafft ist, ziehe ich hier eine kurze Bilanz. In den vergangenen 181 Tagen habe ich 108 Bücher gelesen und 85 Bücher gehört, zusammen also 193 Bücher abgeschlossen, dass ist mehr als ein Buch pro Tag, wobei da auch sehr dünne Bändchen, Reiseführer oder auch mal ein Kochbuch dabei waren. 

Im Juni konnte mich „Where sleeping girls lie“ mitreißen, mal wieder ein Jugendbuch, aber tolle Charaktere und spannendes Setting. „Love me tender“ dagegen war eine sehr erschreckende, wahre Lebensgeschichte. 

Die Gedichte von Dagrun Hintze habe ich im vorbeigehen einfach mitgenommen und war richtig begeistert, total menschlich und gut verständlich, da brauche ich unbedingt mehr von. 

In „The impossible journey“ will der Autor alle Länder der Welt bereisen, ohne zu fliegen, zwischendurch kommt dann auch Corona. Spannend, aber leider nicht so schön erzählt. 

„Tobie Lolness“ ist der zweite Band, der erste war schon im Mai, beide zusammen bilden eine ganz zauberhafte Fantasygeschichte. 

Oliver Sacks kannte ich bisher nicht, er muss ein beeindruckender Mann gewesen sein, seine Lebensgeschichte ist jedenfalls sehr lesenswert. 

Über „Fourth Wing. Flammengeküsst“ würde ich gerne was schlechtes sagen, ich mag so gehypte Bücher nicht, aber trotz vieler Kleinigkeiten die mich stören, ist es einfach richtig gut. 

„Bright young women“ fand ich auch faszinierend, leider war das Ende etwas zu kurz und unbefriedigend.

Und der große Backstein ganz unten „Street Art is female“ war voller toller Bilder und ich habe viele, für mich, neue Künstlerinnen kennengelernt.


Dazu kamen zwölf Hörbücher. Die fantastische Geschichte des entflohenen Sklavenjungen „Washington Black“ hat mir gut gefallen. In „Second Class Citizen“ erzählt die Autorin von ihrem Leben, erst in Nigeria, später in England. Sie ist gerade erst 25 Jahre alt, als das Buch endet und schon so viel ererbt. 

In „Issa“ werden gleich die Geschichten mehrerer Generationen erzählt, auch sehr lesens-, beziehungsweise hörenswert. „Paradise Garden“ hat mich sehr mitgenommen, nur zum Schluss war es mir etwas zu unrealistisch. Und die Krimis von Sven Stricker sind immer hörenswert, da habe ich nun alle durch und muss warten, dass der nächste irgendwann erscheint. 


Und damit geht der Juni zu Ende, gerade genieße ich den Regen und hoffe, das die Temperatur hier drinnen noch weiter runtergehen. Drei Tage Schule sind noch, dann sind Ferien. Die Wochenenden sind schon gut verplant, ich werde euch spätestens am Ende des Monats davon berichten. Jetzt verlinke ich erstmal bei Birgitts Monatscollagen.





Montag, 29. Juni 2026

2. Zeigetag

Und schon ist wieder ein Vierteljahr vorbei, Zeit einem Blick auf das Bingofeld von Antetanni zu werfen. Die Zusammenfassung vom ersten Quartal findet ihr hier. Und nun schauen wir mal was dazugekommen ist, das zweite Quartal war grün.




Teiggeschichten: Mein Beutel für Ausstechförmchen

Upcycling: Osternähereien

Geburtstag: Umschlag für Gutschein

Gartenglück oder Draußen: Spaziergang im Park Sanssouci

Das ist für mich: Jeans

Tierisch: T-Shirt mit Eulen

Unterwegs: Stadtpark Spaziergang

Advent: Weihnachtliches T-Shirt

Marmelade zum Frühstück: Brotkörbe

Mein Freund der Fehler: T-Shirt Fail

100%: Ausflug zum Teufelsberg

Zum Schutz von … habe ich…: Mikrowellen Schale

Ich bleib entspannt: Gewittertasche

Glück gehabt: Pünktchen T-Shirt


Auch dieses Mal habe ich wieder einen Joker genutzt und das Feld „Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen. Dazu fällt mir gerade nichts ein. Im Sommer esse ich sehr gerne Tomatensalat mit Spiegeleiern und Parmesan, eigentlich eine ganz simple Kombination, aber so lecker. 

Und damit habe ich drei Bingos geschafft, nun mal schauen wie es im dritten Quartal weitergeht, für einige Felder habe ich schon eine Idee. 

Dienstag, 23. Juni 2026

Ho Ho Ho

 


Morgen in sechs Monaten ist Heiligabend, also die richtige Zeit hier die ersten Weihnachtssachen zu zeigen. Vielleicht kühlen uns die Gedanken daran auch etwas ab?

Letzten Herbst habe ich, auf dem Weg zum Nähcamp bei Tedox gehalten. Eigentlich hatte ich einen festen Einkaufszettel, aber dieser schöne Weihnachtsjersey mit den Wichteln musste mit. 



 

Beim Nähcamp wurde der Stoff auch gleich zugeschnitten und die wenigen Reste entsorgt. Als ich das Shirt dann im Dezember nähen wollte, bemerkt ich, dass ich das Bündchen vergessen habe. Unifarbene Bündchen sehen oft nach Schlafanzug aus, finde ich, darum habe ich mich für einen Beleg entschieden und bin damit auch sehr zufrieden. Heiligabend wurde das Shirt dann auch gleich getragen, in einem Pulli ist es mir da sowieso immer zu warm. 



Bei Antetannis Bingo kreuze ich dafür das Feld „Advent“ an. 


Schnitt: Männertreu von Print4Kids
Stoff: Tedox
Verlinkt: DvDCreativsalat

Sonntag, 21. Juni 2026

An, in, auf der Elbe

Anfang Juni war ich mal wieder in Hamburg unterwegs. Da war es noch nicht so heiß, die Temperaturen waren angenehm und die Schauer sollten sich in Grenzen halten, darum habe ich etwas zu trinken und meine Regenjacke eingesteckt und bin gestartet. Von den Kindern wollte wieder mal keins mit.



Ich starte wieder am Altonaer Bahnhof und komme zuerst am Stuhlmann Brunnen vorbei, im April habe ich schon von ihm berichtet. 



Weiter geht es, vorbei am Altonaer Rathaus, mit Kaiser Wilhelm I davor, in Richtung Elbe 



Vorher komme ich aber noch an der barocken Christianskirche vorbei.



Der Friedhof rundherum existiert seit 1738 und hier befindet sich auch das Grab des Dichters Friedrich Gottlieb Klopstock.



Vor der Kirche steht dieses Häuschen, mich wurde interessieren, wofür es genutzt wird, aber ich bekomme es nicht raus. 



Ich biege in die Elbchaussee hinein, die Straße ist hier am Anfang momentan eine einzige Baustelle, aber die Häuser sind auch hier schön hübsch.



Hier liegt der Heinepark, am Eingang steht das Gartenhaus des Bankiers Salomon Heine. Das zugehörige Landhaus steht nicht mehr. Heines Neffe ist der bekannte Heinrich Heine.



Im Heinepark steht heute diese Villa, man kann sie mieten für Veranstaltungen.



Ich bewege mich weiter durch die Grünanlagen am Elbhang, immer wieder hat man Blick auf die Elbe.



Ein einziges treppauf und treppab.



Ich entdecke ein Schild zum Rosengarten und mache einen Schlenker bergauf. Falls ihr mal in der Gegend seid, ein Umweg lohnt sich nicht. Es sind tatsächlich nur die vier Beete die auf dem Foto sind, mehr ist dort nicht.



Weiter geht es bergab, bis ich dann an der Elbe stehe. Hier ist der Museumshafen Övelgönne.



Hätte ich sechs Euro in Münzen, könnte ich mir einen Spaßi aus Holz kaufen. Ich mag diese Kunstautomaten, habe aber fast nie genug Münzen.



Direkt am Ufer stehen kleinere Häuser, früher Kapitäns- oder Lotsenhäuser, heute unbezahlbar. 



In einem Garten steht dieses Verschenke-Regal, so interessante Dinge. Zwei Sachen müssen mit, zum Glück ist im Rucksack die Regenjacke, da kann ich es etwas einwickeln, nur regnen darf es nun nicht mehr. 



Es gibt auch neuere Häuser und auch hier blühen die Rosen. 



Ich laufe bis zum alten Schweden, er ist 4,5 Meter hoch und wiegt circa 217 Tonnen. Beim ausbaggern der Elbe wurde er 1999 gefunden. Ursprünglich kam er in der Elster Eiszeit aus Småland, daher der Name. 



Erstmal die Füße abkühlen, gar nicht so kalt wie befürchtet. Normalerweise tobt hier im Sommer der Bär, aber ich habe wohl das passende Wetter erwischt, es sind zwar einige Leute unterwegs, aber überfüllt ist es nicht. 



Zurück laufe ich an der Wasserkante, man muss nur aufpassen, wenn ein Schiff vorbei fährt, kurz darauf sind die Wellen deutlich höher.



Auch in der Elbe steht ein Mann auf einer Boje, vier dieser Kunstwerke von Stephan Balkenhol gibt es in Hamburg und sie führen immer mal wieder zu Anrufen beim Notruf. 



In Övelgönne besteige ich eine der Fähren des ÖPNV und fahre Richtung Landungsbrücken, um von dort mit der Bahn wieder heim zu fahren. 



Die Regenjacke habe ich zum Glück nicht gebraucht und so sind der kleine Teller und die hübsche Schale heil zu Hause angekommen. 


Verlinkt bei Heikes Monatsspaziergängen.