Samstag, 12. September 2026

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 Heute ist der zwölfte September und darum gibt es hier wieder zwölf Fotos von meinem Tag. Wer mehr Informationen möchte oder auch die Bilder anderer Blogger sehen will, der schaut bei Caro von "Draußen nur Kännchen!" vorbei.

Und wer sich wundert, dass es hier so still ist, Blogger verweigert die Zusammenarbeit mit meinem IPad, eure neuen Posts werden nicht angezeigt und ich kann keine Fotos einfügen. Heute habe ich den Laptop meiner Tochter genommen. Falls jemand das Problem kennt oder eine Lösungsidee hat, immer her damit.


Das mit dem ausschlafen hat nicht so wirklich geklappt, aber ich lungere noch recht lange im Bett herum, bevor ich uns Frühstück mache.


Später mache ich mich auf den Weg, erst zur Apotheke und dann Richtung Bahnhof. Dabei komme ich an einem kleinen Flohmarkt vorbei. Viele Händler, aber auch ein paar interessante Sachen und zwei schöne Obststände. Ich kaufe zwar nichts, nehme mir aber vor, mir dass mit dem Obst zu merken, wenn ich am Wochenende mal welches brauche.


Weiter geht es zur Bahn, natürlich habe ich was zu lesen dabei.


Trotz spontanem Flohmarktbesuch bin ich früh dran und mäandere noch etwas durchs Zentrum. Dieses mal zwischen Mönckebergstraße und Binnenalster.


Es gibt nicht nur schöne Hausfassaden, sondern auch schön bemalte Tore.


Das Haus Alsterthor von 1900.


Thalia Theater.


Weiter geht es Richtung Rathaus und Neustadt. Ich bin kein Fischbrötchen Fan, aber ich mag ihr Image.


Bleichenfleet mit Blick auf die alte Post.


Mein Weg endet in einer Sackgasse, um zum Treffpunkt mit meinem Bruder zu kommen, gehe ich durch eine Passage. Dort ist dieses fotogene Café.


Mit meinem Bruder geht es dann zum eigentlichen Ziel des Tages, der Prüfdemo am Jungfernstieg. Gut das wir da sind, sonst wären es nur 24.998 Teilnehmer ;) .
Das ganze geht recht lange, anschließend hole ich mir noch ein Stück Mandelkranz und eine Cola und denke nicht an Fotos.


Meine Tochter kommt mit mir gemeinsam nach Hause, hat aber schon gegessen, mein Sohn schreibt es wird später. Darum friere ich das Hühnchen für das geplante Chicken Tikka Masala ein und mache mir ein paar Brote.
Nach etwas weiterem lesen, mache ich mir noch einen Film an. In der ARD Mediathek gibt es "Es sind die kleinen Dinge", der ist nett. Und dann reicht es auch für heute.

Montag, 31. August 2026

Mein August

 


Und schon ist der August wieder vorbei, begonnen im Sommer mit Freizeit, endet im Herbst mit viel Arbeit. Insgesamt war der Monat ein einziges auf und ab. Zum Glück gab es ein paar Highlights, um meine Stimmung zu heben. Begonnen hat der Monat mit dem Christopher Street Day hier in Hamburg, dieses Jahr war ich das erste Mal als Helferin dabei. Es war anstrengend und wunderschön und eine ganz tolle Stimmung. 

Mit der Schule waren wir in der Sternwarte in Bergedorf, dort hat es mir richtig gut gefallen, sehr interessant, eine schöne Bibliothek, das war genau meins. 

In Kropp war wieder Linedance Open Air, dieses Jahr leider auch mit Regen, aber wir 600 Tänzer hatten trotzdem jede Menge Spaß. 




Gelesen habe ich im August natürlich auch, wenn auch nicht ganz so viel. Erstens hatte ich nicht ganz so viel Zeit und zweitens hat mich Warhol unheimlich viel Zeit gekostet. Das sieht nicht nur so dick aus, es sind über 1200 dünne Seiten und schnell lesen ging irgendwie auch nicht. Interessant war es trotzdem, auch wenn ich irgendwann begonnen habe andere Bücher parallel zu lesen. Die Gedichte waren alle ganz nett, besonders aber „Gedi, Geda, Gedichte“. Das „Tagebuch eines Zwangsarbeiters“ war sehr knapp und authentisch und man konnte sich gut in seine Lage hineinversetzen. „Skandal in Togo“ war sehr informativ, aber sehr anstrengend geschrieben und „Der verschwundene Buchladen“ war mir einfach zu oberflächlich.

Dazu kamen dreizehn Hörbücher. Gefallen hat mir „Der Club“ von Takis Würger, ich mag seine Art zu schreiben, auch wenn das Thema Boxen nicht so meins ist. „Beeren pflücken“ ist ein Buch mit sehr düsterer Stimmung, gefallen hat es mir trotzdem. In „Eure Heimat ist unser Alptraum“ sind Kurzgeschichten verschiedener Autor*innen enthalten, alle interessant und hörenswert. Auch „Verschickungskinder“ war furchtbar, aber sehr informativ. 

Ich stelle fest auch meine Buchauswahl war eher bedrückend oder anstrengend, ich glaube ich brauche dringend irgendwas heiteres im September. 


Ich würde auch noch etwas Sommer nehmen, aber hier ist erstmal nur grau und Regen angesagt, das Wochenende, auf das ich mich gefreut hatte, musste ich absagen, ich muss ganz dringend für den September noch irgendwas nettes planen. Momentan stehen nur doofe Termine an. Ende des Monats ist Stoffmarkt, eine Freundin will mit, da hoffe ich auf gutes Wetter. Mal schauen was mir noch so einfällt, ihr werdet es dann Ende September lesen. Nun verlinke ich erst einmal bei Birgitts Monatscollagen.

Dienstag, 25. August 2026

Schulstart

 


Vor ziemlich genau zwei Jahren habe ich meinem Sohn eine Federtasche genäht. Bis zu den Sommerferien war sie im Einsatz. Mein Sohn hätte sie auch noch länger genutzt, aber inzwischen waren schon einige Stifte darin ausgelaufen und sie sah einfach nicht mehr schön aus. Außerdem hatte ich Lust für das neue Schuljahr eine neue zu nähen. 



Der Schnitt Vicky hat sich bewährt, da passen nicht nur Stifte, sondern auch noch Taschenrechner, Geodreieck, Kleber und Schere rein. So reicht eine Federtasche und das gefällt meinem Sohn. Ich habe ihm diverse Stoffe zur Auswahl hingelegt, diesen hätte ich fast nicht dazugelegt. Seine Wahl überraschte mich etwas, aber Hauptsache er hat gefunden, was ihm gefällt. Futter ist wieder der selbe Outdoorstoff wie beim letzten Mal. Der ist richtig schön robust und weder Schere noch spitze Stifte konnten ihm etwas anhaben. Ich hatte nur noch einen kleinen Rest, im Bruch zuschneiden ging nicht mehr, aber die Naht unten stört nicht und so ist er komplett aufgebraucht. 



In der elften Klasse brauchen sie jetzt einen Laptop, auch der will gut geschützt sein. Zum Glück reichte der karierte Rest, von dem ich keine Ahnung habe, wo er herkommt, auch noch dafür. Genutzt habe ich den Schnitt Kuori von Hansedelli, habe allerdings alle Unterteilungen und Taschen weggelassen und ihn ganz schlicht genäht. Damit war die Anleitung etwas komplizierter, weil ich immer alles mögliche überspringen musste. 



Mein Sohn wünschte sich einen dunklen Futterstoff, da hatte ich wenig Auswahl, aber er sagte, die Totenköpfe würden ihn nicht stören. Gefüttert habe ich das ganze mit Stylevil, ich habe es zwar aufgebügelt, aber sicherheitshalber auch noch am Innenstoff festgenäht. 



Laptop passt hinein, die Tasche könnte sogar noch einen Tick kleiner sein. Vielleicht beim nächsten Mal. Mein Sohn ist jedenfalls mit beiden Taschen sehr zufrieden und sie sind nun auch schon im Einsatz. Mal schauen wie lange sie durchhalten. Aber falls sie irgendwann nicht mehr ihren Zweck erfüllen, kann ich wieder schicke neue nähen. Ist das nicht schön? Und weil es für mehr Ordnung im Schulrucksack sorgt, kreuze ich bei Antetannis Bingo „Ordnung“ an.


Schnitt: Vicky von Pattydoo und Kuori von Hansedelli
Stoff: Reste, Fundus





Sonntag, 16. August 2026

Blankenese

 

Ich habe die letzte Ferienwoche für einen weiteren Spaziergang genutzt. Es war sonnig und warm, aber nicht unerträglich heiß. Ich starte am Bahnhof Blankenese, der älteste Hamburgs von 1867.


Zunächst geht es durch Goßlers Park, mit zugehörigem Haus, 1790 von einem englischen Kaufmann erbaut worden. 


Das ist das Dehmelhaus, erbaut von Ida und Richard Dehmel. Hier gingen Anfang des letzten Jahrhunderts viele bekannte Schriftsteller und Künstler ein und aus.


Bergab durch den Schinkels Park.


Hotel und Gasthaus Falkenthal, das gibt es hier schon seit 1882. Damals gab es eine eigene Brücke, wo die Ausflugsdampfer anlegten. 


Hier geht die Straße ganz besonders nah am Elbstrand entlang.


Das ist Uwe der steckt schon seit 1975 hier. Das Schiff sollte geborgen werden, brach dabei aber in drei Teile, die dann Richtung Ufer geschleppt wurden. Bug und Mittelschiff wurden abtransportiert und ausgeschlachtet. Das Heck blieb erstmal liegen, um die Schuldfrage zu klären und dann fehlte das Geld und nun bleibt es als Erinnerung. 


Blick über die Elbe. 


Füße abkühlen.


Hier kann man nicht immer langgehen, aber momentan hat auch die Elbe weniger Wasser, auch wenn es hier nicht so auffällt. 


Ich laufe noch etwas den Strandweg entlang um die Füße zu trocknen, bevor ich die Schuhe wieder anziehe. 


Und mich an den Anstieg mache. Die Gegend heißt nicht umsonst Treppenviertel.


Von weiter oben hat man einen schönen Blick und es kommt sogar gerade ein Containerschiff.


Ein Stückchen Weg ohne Stufen, die Elbterrassen.


Hier gibt es einige hübsche Häuschen.


Fast alle mit Elbblick und unbezahlbar.


Wieder treppabwärts zum Blankeneser Leuchtturm.


Hölzerner Seemann am Wegesrand.


Und wieder hoch, langsam reicht es auch, das Handy sagt 30 Stockwerke wären es insgesamt gewesen. Aber ich muss ja wieder zurück zum Bahnhof.


Kurz vorm Ziel komme ich noch an dieser Kirche am Marktplatz vorbei und dann ist der nächste Supermarkt meiner, weil mir auf einer der vielen Treppen das Trinken ausgegangen ist. 





Mittwoch, 12. August 2026

12 von 12

Heute ist der zwölfte August und darum gibt es hier wieder zwölf Fotos von meinem Tag. Wer mehr Informationen möchte oder auch die Bilder anderer Blogger sehen will, der schaut bei Caro von „Draußen nur Kännchen!“ vorbei. 


Der Paketbote reißt mich, viel zu früh aus dem Schlaf. Ich lungere noch eine ganze Zeit im Bett herum, bevor ich mich fertig mache und frühstücke. Beim Blumen gießen fällt mir ein, dass der zwölfte ist und ich mache meine erstes Bild. 


Schnell das Bett abgezogen, eine Maschine Wäsche angestellt und ab in die Bücherei. Lesestoff habe ich noch genug, aber ab nächster Woche muss ich wieder viel Auto fahren und so leihe ich zwei Hörbücher aus. 


Weiter geht es den Kohlensäurezylinder tauschen und ein bisschen was einkaufen. 


Da mein Sohn gerade nicht da ist, werden die gekauften Süßigkeiten gleich mal in der Schultüte verpackt, nächste Woche kommt er in die Oberstufe. 


Kurze Pause mit ein paar Gedichten und etwas Internet. 


Anfang der Ferien habe ich alle Schränke durch gesehen und unter anderem diverse Spiele aussortiert. Jetzt schaue ich, was zum Sozialkaufhaus geht und was ich anderswo verwenden kann. 


Gleiches gilt für die Kleidung, die aussortierte stelle ich nach und nach zum verkaufen ein. Der rot-blau gestreifte Pulli ist ganz schnell verkauft. Ich bin immer wieder erstaunt, was gut weg geht und was nicht. 


Zeit etwas zu essen.


Bett wieder frisch bezogen. Bin ganz stolz auf mich, normalerweise schiebe ich es auf, bis ich ins Bett gehe und ärgere mich dann, dass es noch nicht erledigt ist. 


Etwas lesen, das sieht nicht nur so dick aus, das hat auch noch ganz dünne Seiten, mehr als 1200. Man liest und liest und kommt kaum vorwärts. Auch jetzt schaffe ich nicht viel, erst klingelt das Telefon und anschließend bohrt der neue Nachbar diverses. Da gebe ich auf. 


Kurz darauf holt mich eine Freundin ab und wir fahren zu einer gemeinsamen Bekannten. Erst gibt es eine Kleinigkeit zu Essen.


Und dann wird Phase 10 gespielt. Wir sitzen draußen und bemerken, dass es etwas früher duster wird. Die Sonne können wir nicht sehen, aber das stört auch niemanden.