Samstag, 31. Oktober 2026

Mein Oktober

 


Nun ist der Oktober schon wieder vorbei, vielleicht ist es besser so, ich war zu oft krank, dass darf gerne jetzt endlich besser werden. Aber wenn es zwischendurch mal besser war, war ich unterwegs. Endlich mal wieder beim Rollerderby und bei der Ausstellung Knotenpunkt 26, mit moderner Kunst. Die hat mir sehr gut gefallen, ist leider schon wieder zu Ende. 



Das Highlight des Monats war das Nähcamp in Jever, zum Glück war ich da gerade fit. Nette Menschen und  viel Zeit zum nähen. Dieses Mal nicht so viel, dafür endlich mal wieder ein Hosenversuch, den zeige ich euch ein anderes Mal.



Viel krank heißt auch viel Zeit zum lesen. „Gott, hilf dem Kind“ habe ich noch nicht durch, der Anfang war gut, aber gerade weiß ich nicht, was ich davon halten soll. Sehr interessant fand ich „Hamburg in 66 Objekten“ eine schöne Auswahl von Dingen und man erfährt was über Hamburgs Geschichte. 

In „Unser Tag ist heute“ ging es um eine außergewöhnliche WG und es war einfach nur schön, vielleicht ein bisschen kitschig. „Heimat“ ist eine Graphic Novel und erzählt eine Familiengeschichte. Etwas langatmig und etwas belanglos erzählt fand ich „Winterbienen“, aber die Geschichte war gut. 

In „Pause“ wohnt eine Frau wieder bei ihren Eltern und alle tun, als wäre nichts gewesen, aber man weiß irgendwas war da. 

Leih Weigand schreibt ganz wunderbare Gedichte, da muss ich unbedingt noch mehr haben. Bei den „Hummerfrauen“ habe ich sehr lange gebraucht um reinzukommen, aber dann war es richtig gut, ich mochte die Charaktere. 

„Herzkönig“ ist erst nur eine nette Liebesgeschichte, aber dann kippt alles und wird sehr traurig. „Wie Risse in der Erde“ war spannend geschrieben, aber mir war es zu konstruiert.

Auch „Ahmadjan“ war eine wunderbare Graphic Novel und erzählt eine Lebensgeschichte. 

„Frau im Mond“ hätte ich gerne gemocht, die Geschichte fand ich auch gut, aber es war mir zu chaotisch geschrieben. 


Dazu kamen noch siebzehn Hörbücher, auch hier waren einige gute dabei. „Die Wand“ war sehr kurz, aber sehr eindringlich. Etwas zu konstruiert fand ich „Solange ein Streichholz brennt, aber gut war es trotzdem. Viel Stoff zum nachdenken gab mir „Das Penismuseum“, sehr gut und sehr erschreckend. 

Auch sehr gut, wenn auch furchtbar, war „Der Tag an dem ich sterben sollte“. Hier geht es um den Anschlag in Hanau und man erfährt viel Neues.

„Drei kleine Buchläden am Ende der Welt“ ist eine Fortsetzung, nicht so gut wie der erste Band, aber durchaus nett zu hören. Richtig gut fand ich auch „Die Unbehausten“ zwei eher arme Familien in den USA, auf zwei Zeitebenen im selben Haus. 

Eine außergewöhnliche Freundschaft wird in „So forsch, so furchtlos“ erzählt, die Sprache ist eher derbe, aber irgendwie auch passend. 

Von „Prima Facie“ hatte ich schon viel gehört und ich finde das Thema auch sehr wichtig, aber das Buch war nicht so meins, dieses Anwaltthema mag ich nicht. Wirklich lustig und nett war „Frankie. Unter Menschen“, auch wenn es auch um ernste Themen ging. 


Nun steht der November vor der Tür, ich bin immer noch krankgeschrieben und es stehen zwei wichtige Arzttermine vor der Tür. Ihr dürft gerne Daumen drücken, dass es danach dann wieder aufwärts geht. Der November ist hier schließlich der Geburtstagsmonat und zwei Weihnachtsfeiern stehen auch schon an, da will ich natürlich wieder einsatzfähig sein. Aber nun verlinke ich erstmal bei Birgitts Monatscollagen.

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