Sonntag, 16. August 2026
Blankenese
Mittwoch, 12. August 2026
12 von 12
Heute ist der zwölfte August und darum gibt es hier wieder zwölf Fotos von meinem Tag. Wer mehr Informationen möchte oder auch die Bilder anderer Blogger sehen will, der schaut bei Caro von „Draußen nur Kännchen!“ vorbei.
Dienstag, 4. August 2026
Schlafenszeit
Mit meinem Sohn habe ich immer noch das Problem, das gekaufte Schlafanzüge nicht passen, Kindergrößen sind bauchfrei und die Erwachsenengrößen sind so groß, dass er sie verliert. Darum war es Zeit für ein paar neue Schlafanzüge. Da ihm bei Schlafanzügen das Aussehen völlig egal ist, habe ich in die Restekiste gegriffen.
Ich habe gleich drei Stück genäht, aber das mit den Fotos hat nicht so geklappt, vom braunen Oberteil gibt es zum Beispiel keins. Zwei sind mehr so blau kombiniert mit schwarz-weiß und der dritte diverse Brauntöne, was halt da war. Der Delfinstoff war noch von einem Nachthemd übrig, aus den Schwarz-weißen Bögen hatte ich mir mal ein T-Shirt genäht und auch aus dem braunkarierten Hosenstoff. Kombiniert habe ich mit farblich halbwegs passenden Unis.
Die Schnitte sind altbewährt, das Shirt aus dem Nähbuch für Teenies, das ist recht oversized, aber zum schlafen mag er das so. Die Hose war mal eine Leijara, aber ich habe sie nach seinen Vorlieben verbreitert und verlängert, so dass inzwischen vermutlich nur noch die Schrittnaht original ist.
Er ist glücklich, die Schlafanzüge werden gerne getragen, ich bin glücklich, einen ordentlichen Schwung Reste weniger, win-win.
Freitag, 31. Juli 2026
Mein Juli
Nun ist der Juli vorbei, wieder ein Monat, der für drei gereicht hätte. Irgendwie haben sich die meisten Aktivitäten hier dieses Jahr auf den Anfang der Ferien konzentriert und ich war gefühlt nur unterwegs. Von meinem Spaziergang in Langenhorn habe ich euch ja schon erzählt. In Barmstedt fand die European Square Dance Convention statt, etwa 1650 Tänzer aus ganz Europa, verteilt auf mehrere Hallen, das war unheimlich beeindruckend und hat viel Spaß gemacht. Mit den Kindern habe ich das Ende des Schuljahres dieses Mal bei Hagenbeck gefeiert. Da waren wir ewig nicht und es war richtig schön.
Mit meiner Freundin habe ich mich in Bremen getroffen, wir sind durch die Stadt spaziert und hatten einen schönen Tag. Ausserdem hatte ich überlegt wieder nach Dänemark zu fahren, zum einkaufen. Das hätte ich vermutlich erst Ende der Ferien gemacht, aber dann wollte mein Sohn gerne mit und der hatte nur in der Woche Zeit, also fuhren wir nach Tønder, weil bis da das Deutschlandticket gilt. Viel Zug fahren, für kurz Dänemark, aber uns hat es Spaß gemacht.
Mit meiner Tochter war ich ein paar Tage in Leipzig, eine richtig schöne Stadt, wir sind viel gelaufen und haben viel gesehen. Eigentlich kann ich nahezu alle Ecken empfehlen und abends waren wir völlig platt.
In Hamburg war es natürlich auch schön und falls jemand noch Lust auf Kino hat, „Was haben wir gelacht“ kann ich sehr empfehlen, grossartiger Film.
Bei den vielen Bahnfahrten sind dann doch wieder einige Bücher zusammengekommen. Die meisten konnten mich aber nicht völlig überzeugen. „Altes Leid“ und „Cold Case. Das letzte Bild“ waren ganz gute Krimis. „Ein weites Leben“ war ein Australienroman, aber trotz diverser Schicksalsschläge nicht ganz so flach, wie manch anderer. Die Gedichte von Dagrun Hintze mag ich und auch die in „Einvernehmlicher Sex“ waren wieder lesenswert.
Dafür kamen diesmal sechzehn Hörbücher dazu und da waren einige wirkliche Gute dabei. In „Die Postkarte“ erzählt Anne Berest die Geschichte ihrer jüdischen Vorfahren.
Stark beeindruckt hat mich „All die Farben, all das Licht“, über zwei Schwestern, von denen eine ihre Hör- und Sehkraft verliert. In „Amrum“ geht es um die letzten Kriegswochen auf der Insel. „22 Bahnen“ und „Windstärke 17“ haben alle anderen vermutlich schon gelesen, ich kann zustimmen, sie sind lesens- beziehungsweise hörenswert.
Auch „Leuchtfeuer“ wird mir noch länger nachgehen, eine tragische Familiengeschichte. Genau wie „Ein simpler Eingriff“, eigentlich eine schöne Liebesgeschichte, aber eine der Hauptperson arbeitet in einer Klinik, wo Frauen am Gehirn operiert werden, um sie von psychischen Leiden zu befreien, schwer zu ertragen.
„Für Polina“ war eine außergewöhnliche Liebesgeschichte, hat mir sehr gut gefallen. In „Der Bademeister ohne Himmel“ passt die 15-jährige Hauptperson häufig auf ihren dementen Nachbarn auf. Ich fand es etwas unrealistisch, aber trotzdem eine schöne Geschichte. Und ein letztes Buch, das gefühlt schon alle gelesen haben, „Der Markisenmann“. Auch eine außergewöhnliche, nicht unbedingt realistische Familiengeschichte, aber sehr schön.
Nun beginnt der August, zunächst wird es stressig. Morgen bin ich als Pride Hero im Einsatz und bin von früh bis spät als Helfer beim Christopher Street Day. Nächste Woche muss ich arbeiten, aber danach habe ich noch ein paar Tage frei und hoffe auf den ein oder anderen Tagesausflug, ansonsten mache ich hier mit aussortieren und Chaos beseitigen weiter. Aber nun verlinke ich erstmal bei Birgitts Monatscollagen.
Dienstag, 28. Juli 2026
Mal was neues
Im Februar, kurz vor dem Nähcamp, saß ich krank zu Hause rum und hatte Langweile. Ganz schlechte Kombination, gleichzeitig erreichte mich ein Newsletter von Farbenmix mit Rabatten. Das Shirt Big Lady Fleur gefiel mir und vielleicht ist es auch an der Zeit mal eine neue Shirtform auszuprobieren. Also nicht lange überlegen, sondern schon gekauft und dann auch zeitnah gedruckt, zusammengeklebt und ausgeschnitten.
Der Stoffverbrauch ist etwas höher, als bei meinem sonstigen Shirt und so musste ich erstmal Stoff kaufen, nicht so teuer, erstmal testen, wie es passt und ob es gefällt. Der hellblaue Stoff mit den winzigen Vögeln, war nicht ganz meine Farbe, gefiel mir aber und so wurde er auch gleich zugeschnitten.
Das Nähen beim Nähcamp in Ratzeburg, geschah dann unter erschwerten Bedingungen, beim einpacken muss die Klappe der Unterfadenspule abgefallen sein, die sitzt sehr locker. Erst befürchtete ich, die Maschine näht dann gar nicht, aber das tat sie immerhin. Ich habe ein Stück Papier über das Loch geklebt, musste ich natürlich beim Fadenwechsel immer erneuern, aber ich konnte zumindest nähen. Ansonsten gab es auch keine Schwierigkeiten beim Nähen.
Die Passform ist in Ordnung, vielleicht würde ich die Ärmel etwas weitermachen. Die Fotos sind letzte Woche in Leipzig entstanden, schon nach einiger Zeit des Tragens. Dort konnte ich das Shirt auch gleich auf seine Alltagstauglichkeit testen, die ist draußen nicht so hoch. Sowie eine Windbö kommt, steht man ziemlich im freien, da das Shirt schnell hochweht. Dummerweise hatten wir mehrere Böen und ich war oft am festhalten, meine Tochter hatte viel zu lachen. Fazit, er ein Shirt für Innenräume oder mit Jacke darüber.
Sonntag, 19. Juli 2026
Langenhorn
Auch im Juli wollte ich wieder einen Spaziergang machen, weil aber sogar hier in Hamburg Sommer war, zum Glück nicht ganz so heiß wie in anderen Regionen, aber warm genug, zog es mich nicht ins Zentrum. Ich habe mal nach Alternativen geschaut und wurde mal wieder in obigem Buch fündig. Gesammelt werden alle Spaziergänge wieder bei Heikes Monatsspaziergängen.






























































