Dienstag, 14. Juni 2022

T-Shirt Parade

Als wir den Kleiderschrank meines Sohnes durchsortiert haben, stellten wir fest, dass nicht mehr viele passende T-Shirts da waren. Gut, wenn man einfach passende nähen kann. Bei einem Stoffmarkt kurz darauf, habe ich nach Stoff Ausschau gehalten. Leider fand ich so gar nichts passendes, weder grafische Muster, noch Motive, sehr frustrierend. 


T-Shirts brauchten wir trotzdem, darum habe ich zu Hause die Jersey Kiste geöffnet und meinem Sohn alles angeboten was mir passend erschien. Die Schlangen hatte ich schon vor einigen Jahren für ihn gekauft, da gefielen sie ihm noch nicht. Der maritime Stoff war eigentlich für mich, schweren Herzens habe ich ihm davon was abgeschnitten. Gefreut hat mich, dass auch die Minions noch tragbar sind, ich dachte er würde sich für zu alt dafür halten. Leider darf ich den Stoff im Internet nicht zeigen, darum viele gelbe Sternchen, die Piratenminions verbergen. 


Als die Hauptstoffe ausgesucht waren, habe ich geschaut, was ich dazu kombiniere und damit die Restekiste etwas geleert. Der schwarze Stoff beim Schlangenshirt ist nun vollständig aufgebraucht. Bei den Minions musste ich sogar die Rückseite stückeln, weil die Länge nicht reichte. Das Gelb dazu fand ich sehr schön und zum Glück gefiel die Kombination auch meinem Sohn. Bei dem maritimen Shirt war ich einfallsloser und habe dann einfach grau genommen. 


Wenn ich die Ärmel aus einem anderen Stoff mache, nehme ich gerne einen Raglanschnitt. Kürzlich habe ich das Buch „Lässige Styles für Kids nähen“ geschenkt bekommen. Darin war auch ein schlichtes Raglan Shirt, das habe ich genutzt und zwar gleich ausreichend groß, so dass sie auch noch etwas passen. Es ist Größe 158 und sitzt tatsächlich noch etwas locker. Der Schnitt ist aber auch oversized. 


Mein Sohn ist begeistert von seinen neuen T-Shirts, kaum waren sie fertig hat er, eins nach dem anderen, getragen. Und wenn sie aus der Wäsche kommen, werden sie gleich wieder angezogen. So wünscht man sich das. Mal schauen, ob wir so über den Sommer kommen oder ob ich noch einmal welche nähen muss. Wenn man sich erstmal für die Stoffe entschieden hat, sind sie recht schnell genäht. Einkaufen fahren finde ich aufwändiger. 


Schnitt: Buch, siehe oben
Stoff: Nordlichtstoffe und Stoffmarkt
Gehört: „Heul doch nicht, du lebst ja noch“ von Kirsten Boie


Sonntag, 12. Juni 2022

12 von 12

Heute ist der zwölfte Juni und darum gibt es hier wieder zwölf Fotos von meinem Tag. Wer die Aktion noch nicht kennt oder auch Bilder anderer Blogger sehen möchte, der schaut bei Caro von „Draußen nur Kännchen“ vorbei. 

Der Tag beginnt entspannt, ausschlafen, rumlümmeln, frühstücken. An die Fotos denke ich erst, als alle Sonntagsbrötchen verspeist sind und ich die Wäsche aufhänge. 

Anschließend ist der Hund dran. Solche Rosen wachsen hier Moment an vielen Stellen. Man riecht sie schon von weitem und sie Brummen vor Insekten, die wollen allerdings nicht fotografiert werden. 

Weiter geht es am See entlang, das Wetter ist traumhaft heute. 

Meine Tochter beginnt morgen ihr Praktikum im Hotel in der Speicherstadt. Heute fahren wir den Weg mal zur Probe, damit sie weiß wo sie hin muss. 

Die Speicherstadt ist immer einen Besuch wert, diesmal halten wir uns aber nicht so lange auf. 

Meine Tochter hat sich noch einen Milchshake gewünscht und damit spazieren wir an die Alster. 

Die Bäume am Ufer sind wieder schön geschmückt. 

Die Rückfahrt nutze ich und lese noch etwas. Sehr interessant und auch gut zu lesen. 

Wieder zu Hause surfe ich noch etwas im Internet, als es plötzlich dunkel wird. Ich rette gerade noch die Wäsche, da schüttet es auch schon los. 

Wir wollten uns schon seit einiger Zeit mit meinem Bruder und seiner Freundin zum Essen treffen, aber es war schwierig einen Termin zu finden. Heute Nachmittag meldete er sich, heute würde es passen. Also geht es spontan Richtung Reeperbahn. 

Wir haben Lust auf gute Burger und darum geht es ins Bird. Die Sonne scheint wieder und so können wir draußen sitzen. 

Die Burger sind lecker wie immer. Bis wir dann zu Hause sind ist es auch schon recht spät, noch eine schnelle Runde mit dem Hund und jetzt ist Feierabend. 

Dienstag, 31. Mai 2022

Mein Mai


Was für ein chaotischer Monat, nach über zwei Jahren hat Corona uns nun auch erwischt, zum Glück hatten wir nur leichte Symptome. Aber es sind doch zehn Tage die irgendwie fehlen. Kurz danach hatten wir Ferien und so weiterhin keinen Alltag, dafür konnten wir einiges erledigen. Mit meiner Tochter war ich mal wieder in Lübeck zum einkaufen. Leider auch im Regen, der Mai war hier recht nass. Zum Glück gab es zwischendurch immer mal wieder sonnige Momente und sofort sah die Welt viel schöner aus. 



Am Monatsanfang war ich als Springer im Einsatz und darum im Auto unterwegs und habe nicht gelesen, während Corona hatte ich zwar Zeit zum lesen, aber „Das Seelenhaus“ war nichts zum zügig weglesen, in den Ferien hatte ich auch was anderes zu tun und so habe ich im Mai nicht so viele Bücher geschafft. Das Highlight war „Im Wasser sind wir schwerelos“, eine sehr interessante Liebesgeschichte im Polen der 70er Jahre. Man hat nebenbei viel über das Land und die Geschichte erfahren. 
Dafür sind es mehr Hörbücher gewesen, nämlich 15 Stück, spannend fand ich die Krimis von Alex Beer, die in Wien kurz nach dem ersten Weltkrieg spielen und die Biografie von Jan Fedder hat mich sehr berührt. 

Der Juni ist auch nicht wirklich „normal“, momentan ist mein Sohn auf Klassenfahrt, meine Tochter beginnt demnächst ein dreiwöchiges Praktikum, bei der Arbeit sind auch einige Projekte diesen Monat, so richtig planen kann man nichts und die Sommerferien rücken immer näher. Ich hoffe jetzt mal, dass das Wetter wieder besser wird und freue mich auf das Pfingstwochenende mit meiner Freundin, wir wollen mal wieder nähen. 

Verlinkt bei Birgitts Monatscollagen


Dienstag, 17. Mai 2022

Bunter Einkauf


Vor drei Jahren hatte ich mir neue Einkaufsbeutel genäht und dabei einen Kaufbeutel als Vorbild genommen. Sie sind häufig im Einsatz und gerade der, mit der Applikation löst sich langsam auf. Manchmal wäre auch ein weiterer Beutel sinnvoll. Deswegen habe ich beim letzten Stoffmarkt zugeschlagen, als mir ein stabiler Stoff auffiel, der sogar noch hübsch und bezahlbar war. 


Beim nähen der ersten Beutel hatte ich mir alle Maße genau aufgeschrieben und sie jetzt sogar wiedergefunden und danach zugeschnitten. Aber entweder ich habe mich vermessen oder Höhe und Breite verwechselt, irgendwie ist das Endformat seltsam. Aber größer schadet auch nicht, ich darf sie nur nicht komplett mit schweren Sachen befüllen, dann werden sie zu schwer.


Alle Nähte sind französisch, dadurch werden die Beutel deutlich stabiler und außerdem sieht es von innen auch hübscher aus. Weil der Stoff für die Träger nicht reichte, habe ich farblich ähnliche Stoffe für die kurzen Griffe verwendet. Für die langen habe ich noch Gurtband gefunden. Aus dem Meter Stoff sind gleich zwei Einkaufsbeutel entstanden, so bleibt auch nichts übrig. Und wenn die doofe Quarantäne endlich vorbei ist, kann ich sie auch endlich mal ausprobieren. 


Stoff: Stoffmarkt
Gehört: „Das schwarze Band“ von Alex Beer

Donnerstag, 12. Mai 2022

12 von 12

Da heute der zwölfte Mai ist, gibt es hier wieder zwölf Fotos von meinem Tag. Mehr Informationen und Bilder gibt es bei Caro von „Draußen nur Kännchen!“.

Heute wird es besonders langweilig, denn ich darf die Wohnung nicht verlassen. Nach über zwei Jahren hat Corona uns nun auch erwischt. Zum Glück geht es mir recht gut. 

Meine Tochter und ich sind infiziert, mein Sohn noch nicht, aber da er auch Halskratzen hatte, habe ich ihn auch zu Hause gelassen. So können wir ausschlafen und auch danach habe ich es mit dem aufstehen nicht eilig, sondern löse noch ein Nonogram. 

Aber irgendwann stehen wir dann doch auf und es gibt Frühstück.

Weil mein Sohn der einzige ist, der einkaufen gehen kann, darf er auch aussuchen, was es zu Essen gibt. Ich mache ihm einen Einkaufszettel.

Letzte Woche habe ich eine Kochzeitschrift geschickt bekommen, um sie zu lesen und anschließend einen Fragebogen zu beantworten. Gelesen habe ich sie schon am Freitag, heute beantworte ich mal die Fragen. 

Zeit ein bisschen zu lesen.

Dazu gibt es einen Ingwertee. 

Inzwischen war mein Sohn beim einkaufen und ich darf alles verräumen. 

Ich habe kürzlich endlich meine Nähmaschine wieder bekommen. Als erstes hatte ich gleich die Bündchen an den Pulli genäht, den ich beim Nähcamp angefangen habe. Leider hatte ich ihn vorher nicht anprobiert, die Ärmel sind zu lang und so muss ich die Bündchen wieder abtrennen. 

Anschließend werden sie gleich wieder angenäht und zusätzlich auch das Bauchbündchen. 

Eigentlich wollte ich noch ein bisschen weiter nähen, aber mein Kopf tut weh und ich kann mich nicht richtig konzentrieren und so lege ich mich lieber hin und höre ein bisschen Podcast. Gute Nachrichten kann man immer gebrauchen und Markus Barth höre ich sowieso gerne. 

Zum Abendessen gibt es den letzten Kürbis, aus dem Garten meiner Schwiegereltern. 

Beim kochen beobachtet mich das Känguru, die lustige Karte habe ich kürzlich bekommen und an einen Küchenschrank geklebt, sie funktioniert. 

Samstag, 30. April 2022

Mein April


Und schon ist der April wieder rum, dabei hat er doch gerade erst begonnen. Wobei, ganz vorbei ist er noch nicht. Normalerweise schreibe ich die Posts und veröffentliche sie direkt, aber da wir am Samstag die Jugendweihe meiner Tochter feiern, wird keine Zeit zum Schreiben sein. Ansonsten war der Monat stressig und wenig interessant. Einzig die erste Square Dance Veranstaltung seit Beginn der Corona Pandemie konnte mich begeistern. Endlich mal wieder im etwas größeren Kreis Tanzen, es hat so Spaß gemacht. Der Petticoat hat die lange Pause gut überstanden, den Schuhen ist sie leider nicht bekommen, die Sohle bröselte weg. Ich muss demnächst wohl mal einkaufen gehen.

Gelesen habe ich dafür so einiges. Mr. Doubler hat sich noch aus dem März aufs Foto gemogelt. Wirklich beeindruckt hat mich der „Stone Butch Blues“ von Leslie Feinberg. Ich hatte schwere Kost erwartet und das Buch ist auch bedrückend, aber auch sehr intensiv, ich wurde regelrecht hineingesaugt und das Buch wird mich noch einige Zeit beschäftigen. Hörbücher habe ich fünf gehört, besonders beeindruckt hat mich „Dunkelblum“ von Eva Menasse. Die Geschichte eines fiktiven österreichischen Dorfs über 50 Jahre, besonders schön, da es von der Autorin gelesen wurde. 


Für den Mai wünsche ich mir, dass es wieder etwas ruhiger wird. Ende des Monats ist zumindest noch eine Woche Ferien, die kann ich dann bestimmt gut gebrauchen. Jetzt verlinke ich erstmal bei Birgitts Monatscollagen


Dienstag, 12. April 2022

12 von 12

Heute ist der zwölfte April und daher gibt es hier 12 Fotos von meinem Tag. Wer wissen möchte, was das soll oder auch Fotos anderer Blogger sehen, der schaut bei Caro von „Draußen nur Kännchen!“ vorbei. 

Dienstags muss ich erst etwas später los, darum mache ich die Runde mit dem Hund und bringe meine Tochter Richtung Bus. 

Anschließend hänge ich noch schnell die Wäsche raus, denn heute ist mal gutes Wetter. 

Für die Schule koche ich mir einen Tee und das Täschchen mit Beuteln für später fülle ich auch wieder auf. 

Bus und Bahn kommen mal pünktlich und nun habe ich viel Zeit zu lesen. Das Buch ist nicht wirklich meins, aber nicht uninteressant, kurz vorm Ziel habe ich es durch. 

Als erstes haben wir Kunst, die Kinder machen richtig tolle Linoldruck Portraits. Leider darf ich die nicht fotografieren und so gibt es ein Bild von der Wanddeko.

Mittags mache ich mir in der Lehrerküche den Rest Gulasch von Sonntag warm. 

Nachmittags haben wir Sport, die Kinder spielen Frisbee, scheint Spaß zu machen. 

Endlich Feierabend, um diese Zeit fährt die Bahn schon alle zehn Minuten und so muss ich nur 5 Minuten warten und keine 15. 

An Tagen, wo ein Buch fast zu Ende ist, ist der Rucksack immer besonders schwer, denn natürlich muss ich dann ein weiteres einstecken. Dieses klingt doch wirklich interessant, Trevor Noah erzählt von seinem Leben. 

Auf den Bus müsste ich, wie meistens, sechs Minuten warten. Das ist ziemlich genau die Zeit, die ich auch brauche, wenn ich laufe, darum gehe ich los. 

Um 17 Uhr bin ich zu Hause und muss sehr schnell etwas zu Essen machen. Darum fertige Tortellini mit Tomatensalat und gleich danach schnell umziehen und ab ins Auto. 

Beim Linedance gab es heute gleich zwei Geburtstagskinder und darum wird nicht nur getanzt, sondern auch angestoßen. 
Hinterher bin ich dann endgültig ko und falle nur noch vor den Fernseher. 



Dienstag, 5. April 2022

Pax

Es ist nun schon fast einen Monat her, als ich bei Augensternswelt einen Aufruf sah, gelb-blaue Quiltblöcke zu nähen. Das ganze läuft über Facebook, da bin ich zwar nicht, aber die Idee gefiel mir. Kurz darauf entdeckte ich bei Regina Grewe eine gratis Vorlage für ein Peacezeichen, und was würde wohl besser passen. 


Das FPP- Muster hatte ich mir gleich ausgedruckt und mit zum Nähcamp in Jever genommen. Am Sonntag morgen, als meine Maschine den Dienst völlig verweigerte, durfte ich die Maschine einer Mitnäherin verwenden. Das Muster ist zwar nicht so kleinteilig, aber man muss zunächst den inneren Teil nähen und dann diesen als Start für das zweite Blatt verwenden. Zum Glück ging es besser als gedacht. Da die Blöcke größer sein sollten, als das Muster, habe ich einfach rundum etwas mehr blau stehen lassen, das Peacezeichen ist immer noch groß genug. Jetzt hoffe ich, dass ich nicht zu spät dran bin und der Block noch einen Platz in einer Decke findet. 


Schnitt: Regina Grewe
Stoff: Fundus (gelb) und Stoffhalle (blau)