Dienstag, 17. September 2019

Dreckwäsche

Letzte Woche war mein Sohn auf Klassenreise, kurz vorher habe ich mir die Packliste angesehen und dabei bemerkt, dass ein Wäschesack benötigt wird. Dabei fiel mir ein, dass ich genau zu diesem Anlass meiner Tochter vor zwei Jahren einen eigenen Wäschebeutel genäht habe. Also befragte ich meinen Sohn, ja natürlich wollte er auch einen selbstgenähten. Die Zeit war Recht knapp, aber irgendwie würde ich das schon noch hinbekommen.


Geklappt hat es tatsächlich erst auf den allerletzten Drücker. Zwei Tage bevor es losging habe ich mir diverse Stoffreste geschnappt und mit der Nähmaschine ins Auto geladen um nach Glückstadt zu fahren. Bei Nanas Café Fingerhut, habe ich dann erst zugeschnitten und anschließend appliziert und genäht. Ich habe mich wieder am Wäschebeutel von ellis & higgs orientiert, die Größe etwas verändert, so groß wie das Stoffstück noch war und die Kleidungsstücke und Buchstaben frei aufgezeichnet und ausgeschnitten. Gar nicht so einfach seitenverkehrt zu schreiben, beim nächsten mal drucke ich es wieder aus.


Warum ich die Wäscheleine so hoch genäht habe, weiß ich auch nicht so genau, aber nun hängt alles an längeren Bändern. Das sollte natürlich so. Im Nachhinein habe ich gesehen, dass ich bei meiner Tochter eine Seite mit Namen und eine mit Wäsche habe. Diesmal ist beides auf einer Seite und die Rückseite undekoriert, schadet der Funktionalität nicht. Oben noch ein Schnürsenkel eingefädelt und fertig ist der Wäschebeutel. Meinem Sohn hat er gut gefallen und inzwischen sind Sohn und gefüllter Beutel auch schon wieder zurück.

Anleitung: Ellis & Higgs
Stoff: Fundus
Verlinkt: DvDCreadienstag