Ich habe die letzte Ferienwoche für einen weiteren Spaziergang genutzt. Es war sonnig und warm, aber nicht unerträglich heiß. Ich starte am Bahnhof Blankenese, der älteste Hamburgs von 1867.
Zunächst geht es durch Goßlers Park, mit zugehörigem Haus, 1790 von einem englischen Kaufmann erbaut worden.
Das ist das Dehmelhaus, erbaut von Ida und Richard Dehmel. Hier gingen Anfang des letzten Jahrhunderts viele bekannte Schriftsteller und Künstler ein und aus.
Bergab durch den Schinkels Park.
Hotel und Gasthaus Falkenthal, das gibt es hier schon seit 1882. Damals gab es eine eigene Brücke, wo die Ausflugsdampfer anlegten.
Hier geht die Straße ganz besonders nah am Elbstrand entlang.
Das ist Uwe der steckt schon seit 1975 hier. Das Schiff sollte geborgen werden, brach dabei aber in drei Teile, die dann Richtung Ufer geschleppt wurden. Bug und Mittelschiff wurden abtransportiert und ausgeschlachtet. Das Heck blieb erstmal liegen, um die Schuldfrage zu klären und dann fehlte das Geld und nun bleibt es als Erinnerung.
Blick über die Elbe.
Füße abkühlen.
Hier kann man nicht immer langgehen, aber momentan hat auch die Elbe weniger Wasser, auch wenn es hier nicht so auffällt.
Ich laufe noch etwas den Strandweg entlang um die Füße zu trocknen, bevor ich die Schuhe wieder anziehe.
Und mich an den Anstieg mache. Die Gegend heißt nicht umsonst Treppenviertel.
Von weiter oben hat man einen schönen Blick und es kommt sogar gerade ein Containerschiff.
Ein Stückchen Weg ohne Stufen, die Elbterrassen.
Hier gibt es einige hübsche Häuschen.
Fast alle mit Elbblick und unbezahlbar.
Wieder treppabwärts zum Blankeneser Leuchtturm.
Hölzerner Seemann am Wegesrand.
Und wieder hoch, langsam reicht es auch, das Handy sagt 30 Stockwerke wären es insgesamt gewesen. Aber ich muss ja wieder zurück zum Bahnhof.
Kurz vorm Ziel komme ich noch an dieser Kirche am Marktplatz vorbei und dann ist der nächste Supermarkt meiner, weil mir auf einer der vielen Treppen das Trinken ausgegangen ist.
Verlinkt bei Heikes Monatsspaziergängen.



















