Freitag, 19. November 2021

HerbstHandarbeitsBingo

Ich habe mich unheimlich gefreut, als ich im September bei 60 Grad Nord las, dass es dieses Jahr wieder ein HerbstHandarbeitsBingo gibt. Erstens weil es mir immer Spaß gemacht hat und zweitens, weil ich es schon fand, mal wieder was von ihr zu lesen. Mir war klar, dass ich diesmal nicht so viele Kreuze zusammen bekommen würde, aber wer weiß und so habe ich einfach erstmal angefangen. 


Einige Kreuzchen waren leicht zu bekommen. Für den Winter habe ich schon einiges genäht, zum Beispiel den Hoodie für meinen Sohn. Meine E-Bookreader-Hülle brachte mir gleich zwei Kreuze ein, etwas aus Jeans nähen und ein altes Kleidungsstück umarbeiten. Auch bei Schwarztee arbeiten war nicht so schwierig, den mache ich mir sowieso gerne mal. 


Schon vor einiger Zeit habe ich angefangen ein Spültuch zu häkeln, daran habe ich etwas weitergearbeitet, praktischerweise ist es kürbisfarben und brachte mir so auch zwei Kreuze. Ein Ufo habe ich auch fertiggestellt, hier lag schon ewig ein fast fertiger Pulli rum, ich fand einfach nicht das passende Bündchen. Inzwischen habe ich es aber entdeckt und der Pulli ist fertig, Fotos folgen noch. Da es ein Pulli für mich ist, bringt er auch noch ein Kreuz bei „Ein Kleidungsstück für einen Erwachsenen nähen“.



Der Joker ist bei mir „etwas für ein Baby nähen“, das war diese Decke. Etwas grünes ist der zweite Hoodie für meinen Sohn, da folgt der Blogbeitrag auch noch, wenn es mal hell genug für Fotos ist. Für ein noch geheimes Projekt musste ich diverse Wendeöffnungen schließen, dies geschah von Hand und brachte ein weiteres Kreuz. Auftrennen musste ich öfter mal etwas, hier zum Beispiel den zweiten Stimmungsoktopus meiner Tochter, den ersten hatte ich euch hier gezeigt. 



Geplant hatte ich eigentlich auch noch eine Mütze zu nähen, das habe ich aber nicht mehr geschafft. Ich wollte an Allerheiligen Handarbeiten, völlig vergessen und auch Zimtschnecken hätte ich gerne gebacken, kam aber nicht mehr dazu. Ich hatte überlegt Kreuzstich auszuprobieren, aber ich fand die Zeit einfach nicht. Aber selbst mit all diesen zusätzlichen Kreuzen hätte ich kein Bingo gehabt, dafür hätte ich zumindest noch ein ungewöhnliches Material benutzen müssen. Trotzdem hat mir das Bingo wieder viel Spaß gemacht und ich hoffe auf nächstes Jahr. 

Verlinkt: Freutag


Dienstag, 16. November 2021

Neuer Erdenbürger

Der Klassenlehrer meines Sohnes ist im Sommer noch einmal Vater geworden. Ich finde, dass ist ein schöner Anlass für ein Geschenk und da ich Elternvertreterin bin, habe ich mir überlegt, was passen könnte. Zuviel Geld darf man ja auch nicht ausgeben, darum lag es nahe etwas selber zu nähen. Erst dachte ich an Kleidung, aber ich hatte Lust mal wieder eine Decke zu nähen. 

Ich hatte eine bei Katharina von „4 Freizeiten“ gesehen, ganz schlicht, aber mir hat sie gut gefallen. Zunächst habe ich Stoff gesucht und wurde bei Buttinette fündig. Mir gefielen die Farben, ich glaube sie könnten auch anderen gefallen und preislich lag das Stoffpaket auch ihm Rahmen. Die Maße habe ich von Katharina übernommen, sieben mal zehn Quadrate in 5 Inch Größe. Die Decke ist circa 80 mal 110 cm groß. 


Für die Rückseite habe ich den grauen Stoff der Vorderseite genutzt und die Reste von allen Stoffen für das Binding verwendet. Genäht habe ich die Decke am Nähwochenende in Plön. Hinterher musste ich nur noch das Binding auf der Rückseite per Hand annähen und kurz darauf wurde sie verschenkt. 


Verlinkt: DvDCreative LoversCreativsalatPatchen und Quilten

Freitag, 12. November 2021

12 von 12

Heute ist der zwölfte November und darum gibt es hier zwölf Fotos von meinem Tag. Weitere Informationen und Fotos anderer Blogger gibt es bei Caro von „Draußen nur Kännchen!“.

Der Tag beginnt früh, nach einem schnellen Frühstück mache ich mich auf den Weg zur Arbeit. Es ist sehr neblig, leider schwierig zu fotografieren. Dann kommt auch schon der Bus. 

Nach dem Bus kommt die S-Bahn, hier sitze ich etwas länger. Zum Glück habe ich etwas zu lesen dabei. Momentan lese ich den zweiten Eragonband mal wieder, es gibt ein neues Buch und vorher möchte ich die alten noch einmal lesen. Eigentlich habe ich die Bücher zu Hause stehen, aber gestern wusste ich, dass der erste Band nicht mehr für Hin- und Rückfahrt reichen würde, weil ich nicht zwei so dicke Bände mitnehmen wollte, war ich froh, dass der zweite Band in der Onleihe verfügbar war. 

In der Schule gab es diese Woche sehr viele positive Schnelltests, darum müssen nun alle wieder testen, auch die Geimpften. (Inzwischen sind die meisten PCR-Testergebnisse da, alle zum Glück negativ.)

Pause. Ich verspeise eins meiner Zimtknäckebrote, die mir mein Bruder und meine Schwägerin aus Schweden mitgebracht haben. Ich fürchte wenn sie alle sind, muss ich lange auf Nachschub warten. 

Immer noch in der Schule mache ich mir noch mal einen neuen Tee.

Freitags lohnt sich das nach Hause fahren nicht, darum kaufe ich mir meist ein Döner oder eine Nudelbox und setze mich auf eine Bank. Dafür ist es mir heute zu kalt, darum esse ich mein Döner drinnen und schlendere dann noch etwas durch Ottensen. Hier der Ottenser Torbogen.

Anschließend mache ich mich auf den Weg zum Hauptbahnhof, hier wird gerade renoviert. Ich warte dort auf meinen Sohn, immer mit Buch in der Hand. 

Anschließend fahren wir gemeinsam weiter oder auch nicht. Wie nahezu jeden Freitag fährt die S-Bahn nicht, diesmal sind es Personen im Gleis. Wir hatten auch schon Polizeieinsatz, Weichenstörung, Streik, Demo, ganz selten schaffen wir es pünktlich zur Sporthalle. Heute geht es mit 20 Minuten Verspätung los.

Nachdem ich meinen Sohn abgeliefert habe, bummle ich auch hier durchs Viertel. Dies ist die Holstenbrauerei. Bei Regen setze ich mich auch mal beim Bäcker rein, aber heute ist es trocken, nur kalt und windig. 

Nach anderthalb Stunden ist das Rollerderby Training vorbei, ich hole meinen Sohn ab und wir machen uns auf den Heimweg. Inzwischen ist es fast dunkel.

Ein wunderschöner Anblick, leider ein sehr schlechtes Foto, ich habe aus der fahrenden Bahn fotografiert. Die Binnenalster, mit Fontäne und dahinter das beleuchtete Hamburg. Eigentlich war der Tag jetzt lang genug, leider ist er noch nicht vorbei. Zu Hause fliegen wir nur durch, schnell dem Hund sein Abendessen geben und anschließend die Kinder zur ihrem Vater fahren. 

Zwischendurch kaufe ich noch schnell etwas ein, dass ich morgen zumindest Frühstück habe, außerdem ein Käsebrötchen, als Abendessen, ich esse es im Auto. Zu Hause will der Hund endlich spazieren gehen, im stockdunkeln machen wir uns mit der Taschenlampe auf den Weg. Dann bin ich nach 14 Stunden unterwegs, endlich zu Hause. Nun war der Tag auch wirklich lang genug und ich falle nur noch aufs Sofa. 

Verlinkt beim Freutag.

Dienstag, 2. November 2021

Herbst

Und wie jedes Jahr, im Herbst haben plötzlich alle Hosen meines Sohnes Hochwasser und bei den Pullis sind die Arme zu kurz. Hosen habe ich gekauft, aber Hoodies hat er gerne selbstgenäht. Zu farbenfroh ist nicht mehr gewünscht, darum hat er sich den grauen Sweatstoff ausgesucht, aber dafür durfte ich mich beim Bündchen austoben. 


Zugeschnitten hatte ich alles vorm Nähwochenende in Plön. Weil ich keine Lust zum Schnittmuster kleben hatte, habe ich mal einen Schnitt aus einem Buch ausprobiert. Das Nähen ging zügig, da weiß ich inzwischen wie es geht. Der Pulli ist noch etwas groß, aber dafür passt er hoffentlich etwas länger. Der Halsausschnitt ist trotz Wickelkapuze sehr groß, da wäre mit etwas halsnäher lieber. 


Mein Sohn wollte auch wieder ein Motiv darauf, aber entscheiden was, wollte er nicht. Weil ihn in letzter Zeit Binärcodes faszinieren, kam ich auf die Idee einen Text so aufzuschreiben. Und mir fiel auch schnell ein was, es ist der Titel seines neuen Lieblingsbuchs „Ich hasse Menschen“. Der Satz passt momentan sehr gut, er ist häufig von Menschen, beziehungsweise Kindern genervt. Erst hatte er Angst ich hätte was peinliches drauf geschrieben, aber als ich es ihm übersetzt hatte, war er begeistert von seinem neuen Pulli und hat ihn gleich angezogen. 



Schnitt: Aus dem Buch „Alles Jersey. Hoodies for Kids“
Stoff: Stoffmarkt 

Sonntag, 31. Oktober 2021

Mein Oktober


Und schon wieder ist ein Monat rum. Der Monat fing entspannt an, wir hatten Ferien. Die Kinder waren unterwegs und ich habe die erste Woche genutzt. Ich war in Glückstadt zum Nähcafé, habe mich mit Freunden getroffen und war zum Linedance. In der zweiten Woche war das Wetter deutlich schöner und ich wollte mit den Kindern etwas unternehmen. Dummerweise hatte mich dann eine Erkältung erwischt und ich lag komplett flach. Zum Glück war ich zum Nähwochenende in Plön wieder fit und hatte vorher sogar ausreichend Zeit alles in Ruhe zuzuschneiden. 

Zumindest einen Ausflug habe ich gestern mit den Kinder noch gemacht. Wir waren im Museum für Kunst und Gewerbe, dort ist gerade eine Janosch Ausstellung. Die hat uns allen dreien gut gefallen. 

Die Quitten sind inzwischen zu Saft verarbeitet und eingefroren, Gelee werden sie später. 

Der November wird vermutlich stressig, viel arbeiten und keine Feiertage oder Ferien, dazu zwei Geburtstage. Beide ausgerechnet an den Tagen wo ich lange arbeite. Ansonsten ist noch so gar nichts geplant, ich hoffe irgendwas schönes gesellt sich auch noch zu dem ganzen Alltag. 

Verlinkt bei Birgitts Monatscollage.

Donnerstag, 28. Oktober 2021

Nähwochenende

 


Letztes Wochenende war es endlich so weit, ich war zum Nähen in der Jugendherberge Plön. Für mich war es das erste von Nana organisierte Nähwochenende, aber viele waren schon seit acht Jahren dabei. Ich genieße die Zeit zum Nähen, ohne mich um irgendwas anderes kümmern zu müssen. Ich muss zugeben, ich habe diesmal auch wenig von dem um mich herum mitbekommen. Ich war mit mir und meinem nähen beschäftigt und habe wenig links und rechts geschaut. Anscheinend war das nötig. 

Ruhe während des Essens



Dadurch habe ich einiges geschafft zu nähen und kann euch so hoffentlich in nächster Zeit ein paar Sachen zeigen. Heute fange ich hinten an, am Sonntag war ich mit allen wichtigen Sachen fertig oder hatte sie zur Seite gelegt, weil ich mit der Passform nicht sicher war. Falls es soweit kommen sollte, hatte ich vorher meine Restekiste durchsucht und alle ausreichend großen Stoffstücke mitgenommen. Dazu hatte ich eine Handvoll Bündchen und meinen Sockenschnitt eingesteckt um im Bedarfsfall was zu tun zu haben. 


Die ersten hatte ich schon beim Café Fingerhut in Glückstadt genäht. Der Stoff ist ganz dunkelbraun, einmal mit blauen Fröschen und einmal mit Eulen. Das Bündchen passte farblich auch ganz gut, es war nur etwas weit und musste nochmal abgetrennt und gekürzt werden.


Beim Nähwochenende sind dann diese entstanden, auch mit Fröschen, aber in wunderbar quietschgrün. Ich konnte nicht widerstehen und habe ein leuchtend lila Bündchen angenäht, ich liebe diese Farbkombination. Für die Sohle reichten die Frösche nicht, die ist schlicht dunkelblau. Außerdem gab es noch einen blau-roten Sternenstoff, der genau für ein paar reichte. Bei diesen Paaren habe ich den Schaft etwas verlängert und das Bündchen gleich etwas kürzer zugeschnitten. 


Jetzt ist die Sockenschublade erstmal aufgefüllt. Für alle, die noch nie Socken genäht haben, die Naht stört wirklich gar nicht. Ich würde nicht auf die Idee kommen, mir Stoff zu kaufen um Socken zu nähen, aber um Reste zu verbrauchen finde ich es ganz praktisch. 

Schnitt: Ringelprinz von Hilli Hiltrud
Stoff: Reste

Dienstag, 12. Oktober 2021

12 von 12

Fast verpasst, heute ist schon der zwölfte Oktober (wo sind die ersten 11 Tage hin?) und darum gibt es hier wieder zwölf Fotos von meinem Tag. Wer die Aktion nicht kennt kann bei Caro von „Draußen nur Kännchen!“ mehr Informationen bekommen oder auch Fotos von anderen Bloggern sehen. 

Eine weitere Nacht mit zu wenig Schlaf liegt hinter mir, diese blöde Erkältung macht mich fertig. Die Tage wären deutlich erträglicher, wenn man ausreichend schlafen könnte. Aber nun bin ich wach und so kann ich auch frühstücken und mit dem Hund raus gehen. Überall sind die Laubpuster unterwegs und machen ihre Blätterhaufen. 

Obwohl wir ganz langsam unterwegs waren und es nicht warm war, komme ich nass geschwitzt zu Hause an. Inzwischen ist die Wäsche fertig, ich hänge sie raus und gehe anschließend duschen. 

Zeit für ein paar Vitamine…

… und den ersten Tee des Tages. Es ist frischer Ingwertee, richtig lecker finde ich den nicht, aber dafür hilft er mir immer sehr gut. 

Gestern habe mir eine Hühnersuppe gekocht, es sind ein paar viele Nudeln hineingeraten, plötzlich war die Flüssigkeit weg, schmecken tut sie trotzdem, auch jetzt der Rest. 

Nach dem Essen ist der Hund wieder dran. 

Meine Tochter möchte eine Busfahrkarte, wir haben auch den Antrag und die Bescheinigung von der Schule, dummerweise liegt ihr Pass noch bei Oma und darum fahren wir dorthin. Mit meiner Erkältung warte ich lieber im Auto während sie ihn holt, dabei läuft mein Hörbuch und ich trinke den zweiten Tee, diesmal Grünen, den mag ich lieber. 

Alles erledigt und wieder zu Hause. Meine Tochter wünscht sich einen Nagel in der Wand, um ihren Schlüssel aufzuhängen. Den habe ich natürlich absichtlich ein bisschen gebogen, damit der Schlüssel nicht so leicht runterfällt ;-).

Von unserem Spaziergang habe ich ein paar Kastanien mitgebracht, ich hab gelesen, die helfen gegen Fruchtfliegen und darum lege ich sie neben das Obst und Gemüse. Und was soll ich sagen, ich weiß zwar nicht wo sie hin sind, aber heute schwirren sie hier nicht mehr rum. Ich werde das mal beobachten. 

Zeit für eine Pause, ein paar Seiten lesen, Hauptsache nicht frieren und die Taschentücher sind in der Nähe. 

Zum Abendessen gibt es überbackenen Spätzle. 

Ein weiterer Spaziergang, leider sind die Fledermäuse zu schnell, um sie auf das Bild zu bekommen. Als ich Essen gemacht habe, hat es furchtbar geregnet, aber jetzt ist es trocken und die Luft sehr schön.

Nun sitze ich hier bei meinem dritten Tee, wieder Ingwer, immer 0,5 Liter, dazwischen gibt es Saft und Wasser. Das viele Trinken und die Hustenmedizin scheinen aber zu helfen, der Tag heute war schon erträglicher als die letzten. Ich hoffe mal es geht so weiter und der Husten lässt irgendwann nach. Husten macht sich momentan nicht so gut. Und eigentlich hatte ich mir die Ferien anders vorgestellt.





Donnerstag, 7. Oktober 2021

Unterwegs

Seitdem ich mit der Bahn zur Arbeit fahre, lese ich wieder deutlich mehr. Dabei ist mir aufgefallen, Bücher nehmen ganz schön viel Platz weg im Rucksack und sind schwer. Ganz besonders, wenn man ein Buch fast durch hat und noch ein zweites einstecken muss. Viele Bücher leihe ich aus der Bücherei aus, dort könnte ich auch E-Books ausleihen. Mir fiel ein, dass meine Mutter noch einen alten E-Book Reader liegen hat den sie nicht nutzt. Ich durfte ihn mitnehmen und habe ihn auch zum laufen bekommen. 


Zum mitnehmen brauchte er natürlich eine Hülle. Ich wollte gerne eine Tasche mit Reißverschluss und entschied mich für den Schnitt von Leni Pepunkt. Der ist eigentlich für Laptops oder Tablets, kann aber einfach angepasst werden. Als Aussenstoff habe ich zwei Hosen zerschnitten, eine Jeans und eine Cordhose in einer tollen Farbe die hier gar nicht richtig zur Geltung kommt. Gefüttert ist sie mit einem Gardinenstoff, den sieht man auf den Fotos nicht. 


Der E-Book Reader passt gut hinein und kann nun gut geschützt mit in den Rucksack. Allerdings ist er selten dabei. Ich kann mich nicht wirklich mit ihm anfreunden und bin froh, dass ich mir keinen gekauft habe. Wenn möglich leihe ich weiter Bücher aus. Den Reader nutze nur, wenn es das gewünschte Buch nur als E-Book gibt oder es so ein richtig schwerer Wälzer ist. Aber auch beim rumliegen ist der Reader jetzt gut geschützt ;-).


Schnitt: LAPTOP-/TABLET.tasche von Leni Pepunkt
Stoffe: Upcycling
Gehört: „Ich hasse Menschen“ von Julius Fischer


Donnerstag, 30. September 2021

Mein September


Und wieder ist ein Monat vorbei, diesmal fühlt er sich aber länger an, irgendwie ist mehr passiert. Es ist endgültig Herbst geworden und wieder gab es viel Arbeit und wenig Freizeit, aber die wurde zumindest gut genutzt. Mit meiner Tochter hatte ich einen schönen Nachmittag auf dem Stoffmarkt. Wir haben einiges eingekauft und hatten eine entspannte Zeit zusammen. Mit meinem Sohn wiederum war ich auf dem Flohmarkt, auch mal wieder sehr nett, auch wenn wir nichts gefunden haben. 



Ein besonders schönes Wochenende habe ich bei meiner Freundin in Oldenburg verbracht. Wie immer haben wir einiges genäht, aber diesmal waren wir auch abends noch unterwegs. Markus Barth trat dort in der Kulturetage auf und das konnte ich mir nicht entgehen lassen. Ein wirklich sehr lustiger Abend. 


Seitdem ich so lange Bahn fahre, lese ich wieder deutlich mehr. Die meisten Bücher leihe ich in der Bücherei aus. Diesen Monat konnte mich eine Trilogie endlich mal wieder so richtig begeistern. Der erste Band der Rabentrilogie hatte mir schon gut gefallen, der zweite überraschte mich dann und der dritte zog mich endgültig in ihren Bann. Ich hoffe die Autorin hat noch mehr Ideen. 



Nun haben wir fast Oktober, morgen ist der letzte Schultag und dann haben wir Ferien. Die können wir auch alle gut gebrauchen. Eine Woche sind die Kinder in Urlaub, mal schauen wie ich mir die Zeit vertreibe, auf jeden Fall ganz viel ausschlafen. Ende des Monats ist Nähcamp in Plön, da freue ich mich schon drauf. 

Verlinkt: Birgitts MonatscollagenFreutag

Sonntag, 12. September 2021

12 von 12

Die letzten Tage waren randvoll gepackt, ich war ständig unterwegs und hätte viele Möglichkeiten für interessante Fotos gehabt. Leider ist aber erst heute der 12. und so gibt es hier zwölf Bilder von einem recht langweiligen Tag. Mehr Informationen und Fotos von anderen Bloggern findet ihr bei Caro von „Draußen nur Kännchen!“.

Ich hatte gehofft etwas länger schlafen zu können, aber es soll nicht sein und so gehe ich erstmal unter die Dusche. 

Anschließend gibt es Frühstück. Ich habe diese Woche noch einmal Quittengelee gekocht, ich hatte noch Saft eingefroren. Nun ist wieder Platz, für die neuen Quitten. Ich hoffe ich bekomme wieder welche, von einer Bekannten, wenn sie reif sind. 

Zeit für eine Runde mit dem Hund. Im Frühsommer wurde hier ein großes Stück Rasenfläche umgepflügt und etwas ausgesät. Nun blüht es schon seit einiger Zeit, wunderschön und wichtig für die Insekten. Für die Ballspieler und Picknicker ist noch ausreichend Rasenfläche vorhanden. 

Gestern Abend war es so spät, dass ich meinen Einkauf vom Stoffmarkt einfach im Rucksack gelassen habe, aber jetzt ist es Zeit ihn mal auszupacken. Die drei Stoffe Links hatte ich schon liegen und brauchte Bündchen dazu. Die beiden oberen Kombinationen werden Hoodies für meinen Sohn, das untere ist ein Pullover für mich. 

Das ist der Einkauf meiner Tochter, sie war dieses Mal mit dabei. Das obere soll auch ein Hoodie werden, er sollte keinesfalls farbig sein und auch ohne Muster, kombiniert wird das fröhliche Grau mit schwarzem Bündchen. Die beiden flauschigen Stoffe sollen ein weiterer Stimmungsoktopus werden, sie meint da braucht man unbedingt mehrere von. 

Ende der Ferien verfiel ich auf die Idee mir ein Kleid zu nähen, ich weiß inzwischen nicht mehr genau warum, ich trage eigentlich nie Kleider. Trotzdem hatte ich den Schnitt angepasst und abgepaust, nur mein Stoffvorrat gab nichts in ausreichender Menge her. Der obere Stoff war bunt und günstig, immer eine gefährliche Kombination, mal sehen wie das als Kleid wirkt. Das untere ist ein Strickstoff, das wird ein Hoodie für mich.

Eigentlich wollte ich abwaschen und meine Tochter sollte mit dem Hund raus, aber sie weigerte sich und so tauschten wir.

Währenddessen habe ich anderes im Haushalt erledigt, was in den letzten Tagen liegen geblieben ist. Mittags hat außer mir niemand Hunger und so mache ich mir ein bisschen Unterhaltung an, während ich mein Brot esse.

Mit dem Hund komme ich am Zirkus vorbei, der hier gerade aufgebaut hat. Es ist nur ein sehr kleiner Zirkus, ohne exotische Tiere, das ist mir auch lieber. Aber die Kinder finden sich zu alt dafür und so brauche ich nicht hin. 

Am Nachmittag entspanne ich ein bisschen mit meinem Buch. 

Zum Abendessen mache ich und Hähnchen-Tomaten-Curry, dazu gibt es Reis und Joghurt. Auch wenn ich den Kindern zuliebe die Chilischote weggelassen habe, schmeckt es sehr gut. 

Und wieder ein Spaziergang. Nachdem wir diese Woche zwei Tage richtig Sommer hatten ist es nun eindeutig Herbst. Die Blätter werden gelb und segeln auf mich runter. Kurz darauf beginnt es auch noch zu nieseln und meine Lust auf Tee und Zimt steigt schlagartig. 


Zuhause packe ich meine Sachen für morgen zusammen und schaue noch ein bisschen fern. Damit ist der Tag auch schon vorbei. Dieses Wochenende war definitiv zu kurz, ich bräuchte dringend noch einen Tag, besonders da diese Woche extra stressig wird.