Also habe ich Pinterest geöffnet um diesen Läufer zu finden, aber da war er nicht. Mir fiel noch ein das ich zwei Patchwork-Zeitschriften bekommen hatte, vielleicht war er dort drinnen. Leider auch Fehlanzeige, was habe ich mich geärgert. Wieso habe ich den denn nicht abgespeichert.
Als nächstes habe ich Google bemüht und alle möglichen Kombinationen von Läufer, Patchwork, Streifen und bunt versucht. Natürlich fand ich nicht den, den ich suchte. Dafür aber viele andere schöne, am besten gefiel mir eine gestreifte Welle. In dieser Art habe ich mehrere gesehen, aber nie mit Anleitung.
Darum habe ich beschlossen es einfach auszuprobieren, zunächst habe ich die Schablone vom Dresdner Teller genommen. Ich dachte ich könnte sie einfach verlängern, aber sie war mir zu breit. Ich habe dann mit dem Geodreieck verschiedene Winkel ausprobiert, bis mir die Schablone gefiel. Anschließend überlegt, wieviele Stoffstücke ich brauche um die richtige Größe zu bekommen und die Stoffkisten umgekrempelt. Stoffauswahl und Reihenfolge war nicht schwierig, wie so oft, Hauptsache Regenbogen, schließlich ist es Meins.
Danach ging es eigentlich ganz schnell, die Streifen zusammen genäht und rechts auf rechts auf dunkelblauen Hintergrundstoff genäht. Dabei hat es sich natürlich etwas verzogen, aber es hielt sich noch in Grenzen. Gewendet und rundum abgesteppt. Dafür habe ich wieder das transparente Garn genommen, das ich auch beim Applizieren der Blöcke genutzt habe, eine wie ich finde gute Anschaffung.
Nun liegt der Läufer auf unserem Tisch und erfreut mein Auge (der Tisch allerdings weniger, irgendwie sieht man nun noch mehr, dass es mal Zeit wäre für einen Neuen). Ich bin gespannt wie lange er sichtbar und sauber bleibt, beziehungsweise wie schnell jemand ihn wieder als Ablagefläche verwendet.
Schnitt: selbst gebastelt
Stoff: Fundus
Gehört: „Das Rosie-Projekt“ von Graeme Simsion
Verlinkt: Rums