Dienstag, 17. März 2026
Übergang
Mittwoch, 4. März 2026
Tageulen
Bei einem der Nähcamps in Leer, war ich mal wieder im Stoffladen. Ein bunter Stoff voller Eulen erregte meine Aufmerksamkeit. Aber er war doch ganz schön auffällig und so ließ ich ihn dort. Auf dem Rückweg ärgerte ich mich. Da rief meine Freundin an, ob ich ihr noch was mitbringen könnte, klar konnte ich. Also wieder zurück zum Stoffladen und diesmal kam ich an den Eulen nicht vorbei, nahm aber nur ein kleines Stück mit.
Wieder zu Hause war ich mir nicht so sicher ob der Stoff eine gute Idee war und er landete erstmal länger im Schrank. Dafür war er aber definitiv zu schade und so suchte ich jetzt endlich nach einem passenden Kombistoff und wurde auch fündig. Im Januar traf ich mich mit meiner Freundin zum zuschneiden. Ich hatte, unter anderem den Hoodieschnitt aus dem Klimpergross Buch dabei. Das Vorderteil habe ich unterteilt um den Eulenstoff in Szene zu setzen. Mit der Bauchtasche habe ich gezögert, ob es nicht zu viele Eulen sind, mich aber dann doch dafür entschieden. Die zugeschnittenen Teile packte ich dann ein, fürs Nähcamp im Februar in Ratzeburg.
Weil ich den Hoodie gerne diesen Winter noch tragen wollte, hatte ich entschieden ihn gleich als erstes zu nähen. Dabei fiel mir auf, dass ich vergessen hatte das Futter für die Kapuze und die Tasche zuzuschneiden. Dummerweise hatte ich keinen passenden Jersey dabei, daher beschloss ich am Samstag in den Stoffladen zu fahren. Samstag war der Tag, wo das Wetter hier umschlug, es begann auf den stark gefrorenen Boden zu regnen und ich wollte ungern mit dem Auto in die nächste Stadt fahren. Alles hatte sich gegen den Pulli verschworen, aber eine Idee kam mir noch und die setzte ich um. Ich googelte nach Geschäften in Ratzeburg, groß war die Auswahl nicht, und machte mich dann zu Fuß auf den Weg zu einem Textildiscount, man hätte schön am See langlaufen können, aber dort waren die Wege spiegelglatt, also an der Hauptstraße lang. Dort fand ich ein dunkelblaues T-Shirt und griff zu. Zurück nahm ich den Bus zur Jugendherberge. Dort konnte ich die letzten Teile aus dem T-Shirt zuschneiden und den Hoodie nähen.
Dafür das er mich soviel Zeit gekostet, gefällt mir der Pulli jetzt richtig gut. Auffällig ist er natürlich schon, aber der Welt schadet Farbe definitiv nicht. Aber für all das Chaos habe ich mir das gleichnamige Kreuz bei Antetannis Bingo verdient.
Freitag, 19. Dezember 2025
Buchhoodie
Im Herbst ist Zeit über den Winter nachzudenken, habe ich noch genug Hoodies im Schrank, die auch für die Schule geeignet sind oder sollte ich noch welche produzieren. So auch dieses Jahr, diesen hier brauchte ich allerdings nicht nähen, das hatte ich schon letztes Jahr erledigt. Aber dann war er mir einfach zu langweilig, ich wollte noch einen Plott darauf machen, mir fiel aber einfach nicht ein was.
Hier habe ich mal den Comfort Hoodie Schnitt ausprobiert, aber so richtig überzeugen konnte er mich nicht. Trotz Verlängerung ist er immer noch recht kurz und die Ärmel sitzen nicht gut, besonders von hinten gut zu erkennen. Die Tasche habe ich nach der Anleitung angenäht, das würde ich nächstes Mal anders machen, man hat zwar oben keine Naht, dafür neigt sie dazu schief zu werden.
Diesen Herbst habe ich dann beschlossen, nun muss der Pulli endlich fertig werden und habe nach einem passenden Motiv gesucht, habe auch lange gebraucht, bin aber nun sehr glücklich mit dem aufgeschlagenen Buch von Fusselfreies. Das Entscheiden für eine Farbe war dann gar kein Problem mehr, diese bunte Watercolourfolie passte in meinen Augen perfekt. Viel besser als nur grau, inzwischen wurde er schon ein paar mal getragen und der farbenfrohe Aufdruck erfreut mich jedes Mal. Bei Antetannis Bingo gibt es ein Kreuz bei „Denke ich an den Winter…“ und habe damit Bingo 7 und 8.
Dienstag, 2. Dezember 2025
Schlicht
Wer hier im Blog etwas zurück geht, findet viel genähtes für meinen Sohn, farbenfroh und mit bunten Aufdrucken. Das hat er wirklich lange getragen, aber irgendwann (mit 14 Jahren) war es dann doch vorbei. Nun ist seine Kleidung deutlich schlichter, nähen darf ich aber immer noch. Nur muss es jetzt schlicht sein, in Schnitt und Farbe.
Den Stoff hat er sich selber bei Tedox ausgesucht, ein undefiniertes grau-grün, schlecht zu fotografieren. Ich habe lange das passende Bündchen gesucht, auf dem Stoffmarkt in Osnabrück im Oktober wurde ich endlich fündig, der perfekt passende Farbton. Gleich darauf wurde der Stoff zugeschnitten und beim Nähcamp in Leer genäht.
Bei dem Schnitt, den ich bisher genutzt habe, sind wir am Ende der Größenskala angekommen, ein neuer Schnitt musste her. Ich habe mich an den Schnitten orientiert, die er im letzten Jahr gekauft hat, schlicht, leger, ohne Taschen oder Kapuze und den Schnitt Herr Jona gekauft. Er ist zufrieden mit Schnitt und Farbe, wenn mir weitere langweilige Sweatstoffe über den Weg laufen, dürfte ich mehr nähen. Nicht mal ein klitzekleiner Aufnäher durfte darauf, aber Hauptsache er ist zufrieden. Und hier passt nun auch endlich mal „aus klein wird groß“, mal sehen wann er mir über den Kopf wächst. Das gibt ein weiteres Kreuz bei Antetannis Bingo.
Mittwoch, 5. November 2025
Blätterrauschen
Die Kapuze habe ich nicht gefüttert, das wird mir immer zu dick. Ausserdem ist das grau auch nicht hässlich. Ich habe als einfach einen Bündchenstreifen an die Kapuze genäht. Nun ist sie innen schön flauschig, falls ich sie mal aufsetze und ansonsten trocknet es besser. Der Pulli ist genau so geworden, wie ich ihn mir vorgestellt habe, wunderschön. Er wird diesen Herbst und Winter bestimmt häufig im Einsatz sein.
Mittwoch, 1. Januar 2025
Bunter Jahresbeginn
Beim ersten Me Made Mittwoch des Jahres gibt es meist Rückblicke, darum fange ich damit auch mal an. Im Jahr 2024 habe ich fünfmal teilgenommen, mit einem Kleid, dem gleichen Schnitt als Bluse, einer Strickjacke, einer Sommerhose und einem Hoodie. Ich habe noch mehr für mich genäht, aber das wurde dann anderweitig verbloggt.
Aber ich habe auch noch was neues zu zeigen. Diesen Stoff hatte ich zusammen mit dem anderen regenbogenfarbenen auf dem Stoffmarkt gekauft. Dieser ist nicht ganz so knallig wie der andere, aber trotzdem genau meins und total schön. Ich bin kein großer Fan von Panelstoffen, aber hier war das Bild groß genug und es gab den passenden schlichten Kombistoff und so musste ich ihn haben.
Beim Nähcamp wurde aus dem schönen Stoff dann ein weiterer schöner Hoodie. Gleicher Schnitt wie immer zügig genäht. Das Bündchen ist etwas weich, leider weiß ich nicht mehr wo ich es her habe. Ansonsten ist der Hoodie genau so, wie ich ihn mir vorgestellt hatte und er wird sehr gerne getragen.
Mittwoch, 4. Dezember 2024
Hoodiezeit
Wenn es für T-Shirts zu kalt ist trage ich fast ausschließlich Hoodies. Die meisten sind inzwischen selbstgenäht, der letzte war der Regenbogenfarbene. Ich mag den Schnitt auch, aber was mich immer mehr stört, die Ärmel sind so eng, dass ich sie nicht hochschieben kann und das nervt mich immer mehr.
Bei anderen Schnitten war es genau so, aber bei gekauften Hoodies ist es kein Problem. Darum habe ich von einem dieser den Schnitt abgenommen. Das hat soweit ganz gut geklappt, auf jeden Fall kann ich endlich mal die Ärmel hochschieben. Aber mein Bündchen war wohl zu weich, es wäre schön, wenn es etwas enger wäre und auch etwas breiter darf es beim nächsten mal sein.
Den Stoff habe ich wieder vom Stoffmarkt, ich mochte die Farben. Den gleichen Stoff, nur in anderen Farben hatte ich hier schon einmal vernäht. Er ist schön warm und kuschelig. Die Gitarristen sind schön dezent, so dass man sie erst auf den zweiten Blick erkennt. Und so habe ich einen weiteren, recht schlichten Hoodie, für die Schule im Winter. Und ich weiß, das ich mit dem Schnitt weiterarbeiten kann, wenn ich es leger und mit lockeren Ärmeln möchte.
Und weil die vielen kleinen Gitaristen bestimmt tolle Lieder spielen, verlinke ich das ganze nicht nur beim Me Made Mittwoch, sondern auch beim Weihnachtsfreudenbingo.
Dienstag, 26. November 2024
Bisschen bunt
Letzten November ist mir auf dem Stoffmarkt in Hamburg ein, für mich neuer, stand aufgefallen. Er hatte diverse schöne Stoffe und ganz viel mit Regenbogen. Günstig waren die Stoffe nicht, aber da ich im November Geburtstag habe, beschloss ich mir welche davon zu schenken. Zeit zu nähen hatte ich zu dem Zeitpunkt nicht, aber im Frühling bin ich endlich dazu gekommen
Der Stoff ist toll, aber ein ganzer Pulli wäre wohl etwas zu viel. Darum habe ich mir zum kombinieren, einen schwarzen Sweat, mit kleinen weißen Pünktchen ausgesucht. Der Schnitt ist mal wieder „Meine Vanja“, der hat auch die passende Teilung um den schönen Stoff in Szene zu setzen.
Die Rückseite ist schlicht, aber ich mag es, dass der Stoff nicht ganz Uni ist, macht es interessanter. Die Kombination hat genauso funktioniert, wie ich es mir vorgestellt habe und von dem tollen Stoff ist noch genug übrig um einen weiteren Pulli oder noch was anderes zu nähen. Der schöne Stoff muss schließlich voll ausgenutzt werden. Im Sommer wurde der schöne Pulli nicht getragen, aber jetzt ist er häufig im Einsatz. Die Welt braucht viel mehr Farbe.
Dienstag, 11. Juni 2024
Misantroph
Mein Sohn ist eigentlich schon immer ein Misantroph. Schule findet er eigentlich super, wenn da nicht so viele Schüler*innen wären und auch ansonsten geht er Menschen gerne aus dem Weg. Deswegen hatte ich ihm 2021 schon einmal einen Ich-hasse-Menschen-Pulli genäht.
Letzten Herbst habe ich auf dem Stoffmarkt den perfekten Stoff für ihn gefunden (I hate people, Misantrophy, Toxic Schriftzüge). Er war nicht ganz günstig, passte aber einfach zu gut. Darum habe ich ein Stück mitgenommen und auch noch passenden Kombistoff. Den Hoodie habe ich dann im Dezember genäht, nach seinem Lieblingsschnitt, und ihm zu Weihnachten geschenkt, zusammen mit seinem gewünschten Mathepulli. Da er sich den so gewünscht hatte, war es sein Favorit aber auch dieser wurde akzeptiert und getragen.
Dummerweise wurde der Pulli zunächst nur einmal getragen. Mein Sohn spielt kein Fußball, aber wenn der Ball auf dem Schulhof über den Zaun fliegt, ist er dafür zuständig drüber zu klettern und ihn wieder zu holen. Dies passierte auch beim ersten Tragen des Pullis. Der Zaun hat Spitzen obendrauf und an einer blieb er hängen. Die Seitennaht war aufgerissen, dazu zwei Risse und ein Triangel im Stoff. Das war nichts mit unsichtbar flicken, aber zum entsorgen ist er definitiv zu schade.
Ich habe geflickt so gut ich konnte. Von nahem echt gut sichtbar und hässlich, aber wenn er ihn an hat erstaunlich unauffällig. Auf die Seite eines Pullis schaut man auch sehr selten. Zum Glück ist mein Sohn da auch nicht so und trägt den Pulli gerne weiter. Und so wie das Wetter hier gerade ist, kann man auch wieder Pulli tragen. Ansonsten hoffe ich mal er passt im Herbst auch noch.
Dienstag, 16. April 2024
Winterwunsch
Im Herbst waren bei meinem Sohn mal wieder die Pullis knapp, im November hatte ich mich beim Stoffmarkt mit Stoffen eingedeckt. Die Pullis wurden dann auch zeitnah genäht, nur das fotografieren dauerte etwas. Den ersten der drei habe ich euch hier im Februar schon gezeigt.
Der zweite Pulli ist eigentlich schlicht grau und wird nur durch den Aufdruck etwas besonders. Die Idee dafür stammt nicht von mir. Mein Sohn hatte den Spruch irgendwo gelesen und wollte ihn unbedingt haben. Ich habe dann nur noch ein paar Zahlen und Formeln drumherum geplottet. Mein Sohn ist begeistert vom Ergebnis.
Der Schnitt ist wieder sein Favorit von Muckelie. Die Kapuze habe ich wieder nicht gefüttert, das wird mir immer zu schwer. Ansonsten wie immer, recht zügig genäht. Seit der Pulli fertig ist, wird er mit Begeisterung getragen, so mag ich das.
Dienstag, 20. Februar 2024
Pullinachschub
Im Herbst musste ich bei meinem Sohn ein paar Pullis aussortieren, die nun endgültig zu klein waren. Anschließend war die Auswahl doch stark dezimiert, also Zeit für neue. Im November war ich auf dem Stoffmarkt und habe nach passenden Stoffen geschaut. Er war natürlich nicht mit und musste sich so auf meinen Geschmack verlassen. Leider wurde ich zunächst gar nicht fündig, aber dann entdeckte ich einen grau-schwarzen Sweat mit Totenköpfen. Ich fand ihn okay und der Preis stimmte auch, also habe ich ihn gekauft.
Meinem Sohn gefiel er leider nicht, dass war natürlich doof. Ich habe ihn erstmal etwas liegen lassen und ihn dann befragt, ob er so wenig gefällt, dass er den Pulli nicht tragen würde oder ob er nur nicht ganz so gut ist. Er sagte er würde ihn schon tragen, hätte ihn nur nicht gekauft. Und so habe ich im Dezember zugeschnitten und auch gleich genäht. Ich habe mal wieder seinen Lieblingschnitt Mini Zoé & Fynn genutzt, inzwischen allerdings in der letzten Größe, wenn er weiter wächst müssen wir uns was neues einfallen lassen.
Die Bündchen habe ich in schwarz gemacht, dass hatte ich noch liegen. Die Kapuze habe ich hier mal wieder gedoppelt, da mir die weiße Innenseite nicht so gut gefiel. Mein Sohn fand den fertigen Pulli dann auch in Ordnung und er wurde seitdem schon häufig getragen, wie man bei genauem hinsehen vielleicht erkennen kann (der erste Fleck ist schon drauf).
Dienstag, 23. Januar 2024
Winterjazz
Im September war ich in Harburg auf dem Stoffmarkt, das war super, schönes Wetter und gar nicht so voll. Neben einigen anderen Sachen habe ich nach Sweat geschaut. Einer viel mir ins Auge, die Farbe war schön und er war auch nicht Uni, sondern irgendwie gemustert. Um das Muster zu erkennen musste ich aber erstmal näher ran. Es sind alles Gitarristen, ich hätte sie nicht unbedingt gebraucht, aber da alles andere passte, habe ich ihn gekauft.
Der Stoff wurde zeitnah gewaschen und zugeschnitten, ich habe wieder „Meine Vanja“ genommen, der hat sich bewährt. Genäht habe ich den Pulli im Oktober beim Nähcamp in Leer. Anschließend lag er hier rum. Im Dezember hatte ich es morgens eilig, mein Blick fiel auf den Pulli, ich fragte mich warum ich ihn eigentlich noch nie an hatte. Schwupps angezogen und los zur Arbeit. Wer die Bilder genau angeschaut hat, hat den Grund vielleicht schon entdeckt, mir fiel es tatsächlich erst in der Schule wieder ein. Ich hatte nur ein Armbündchen eingepackt und auch den restlichen Stoff nicht dabei, ich wollte zu Hause also erstmal das zweite Bündchen annähen bevor ich ihn anziehe. Zu spät, nun saß ich ohne Armbündchen in der Schule, habe den Ärmel dann möglichst unauffällig etwas hochgekrempelt. So etwas passiert auch nur mir, aber wenn ich schon so rum renne, kann ich auch die Fotos so machen.
Inzwischen habe ich den Rest Bündchen gefunden und nun hat der Pulli auch zwei Armbündchen. Ich trage ihn ausgesprochen gerne, er ist innen ganz flauschig und schön warm. Statt Kapuze habe ich diesmal den Kragen genäht, funktioniert auch gut.
Mittwoch, 6. Dezember 2023
Noch mehr Merch
Kürzlich habe ich euch schon erzählt, dass es beim letzten Rollerderby Turnier einen Stand gab, der das St. Pauli Rollerderby Logo siebdruckte. Und natürlich habe ich, in einer Nacht und Nebel Aktion, nicht nur den Pulli für meinen Sohn zugeschnitten, sondern auch ein Vorderteil für mich. Zum Glück hatten wir ausreichend grauen Sweat vorrätig, der war zwar für etwas anderes geplant, aber das kann warten. Ich wollte einen legeren Schnitt und natürlich nicht noch irgendwas kleben oder abpausen und darum habe ich den Schnitt Cactus genommen, den hatte ich schon zweimal genäht, unter anderem hier.
Auch ich habe mich für den Druck in Rot entschieden, der Druck ist rechts etwas blasser als links, aber so schlimm finde ich das nicht. Im Gegensatz zu meinem Sohn habe ich mich für rote Bündchen entschieden, unser Stoffladen hatte einen Farbton, der super passte, nicht zu knallig. Nachdem ich die restlichen Teile in Ruhe zugeschnitten hatte, habe ich sie mitgenommen zum Nähcamp nach Leer und dort wurde ein Pulli daraus.
Der Pulli war schnell genäht, die Kapuze habe ich nicht gefüttert, sie wird dann immer so schwer. Da der Stoff innen auch dunkelgrau ist, war das kein Problem. An den Ausschnitt habe ich einen Streifen vom Bündchen genäht, ich mag es, wenn die Farbe dort noch mal aufgenommen wird. Und fertig ist ein Hoodie, der mir richtig gut gefällt, besonders natürlich durch den Aufdruck, aber auch der Rest ist toll.
Dienstag, 21. November 2023
Merch
Im Oktober war wieder Kick Ass Cup in Hamburg. Da mein Sohn selber bei St. Pauli Rollerderby als Junior spielt, waren wir natürlich wieder dort. Mit den passenden T-Shirts hatten wir uns schon letztes Jahr eingedeckt. Aber wenn man nur als Zuschauer in der Halle ist, sieht man das Shirt gar nicht, weil man einen Pulli drüber ziehen muss. Es gibt am Merch-Stand auch Pullis, aber nur in einigen Erwachsenengrößen, nicht für Kinder.
Dieses Jahr gab es aber auch einen Siebdruck-Stand, es gab Siebe mit dem St. Pauli Rollerderby Logo in verschiedenen Größen und verschiedene Farben und Stoffstücke hatten sie auch da. Aber ausschneiden und aufnähen sieht nicht ganz so schön aus. Also habe ich am Samstag Abend noch schnell zwei Vorderteile zugeschnitten, eins für mich und eins für meinen Sohn. Er wollte dunkelgrauen Sweat und den Druck dann in rot. Das Siebdrucken hat super geklappt, anschließend wurde es trocken geföhnt und durch Hitze fixiert und schon konnten wir es einpacken.
Im Anschluss konnte ich in aller Ruhe die restlichen Teile zuschneiden. Der graue Sweat reichte nicht mehr, so beschlossen wir, mit schwarz zu kombinieren. Alle Teile habe ich mit zum Nähcamp nach Jever genommen und dort entstand relativ zügig der Pulli. Es ist der Lieblings Schnitt meines Sohns und so habe ich schon diverse davon genäht.
Die Kombination mit dem schwarz war eine gute Idee, der Pulli ist richtig schick geworden. Mein Sohn sieht das zum Glück genau so und trägt ihn jetzt so oft wie möglich. Auch das Waschen übersteht der Druck sehr gut. Ein echtes Lieblingsteil also.
Mittwoch, 1. November 2023
Herbstzeit Hoodiezeit
Im März war ich im Nähcamp in Rotenburg, wie so oft fehlte noch eine Kleinigkeit und ich musste in den Stoffladen vor Ort. Dort bin ich auch über einen Sweat gestolpert, der normalerweise nicht in mein Beuteschena passt, er war sehr pink. Aber mir gefiel das Muster und die knalligen Farben. Ein ganzer Pulli daraus wäre mir zu viel, aber es gab auch gleich den passenden Kombistoff und so wanderte beides in meinen Einkaufskorb. Länger hat die Suche nach dem passenden Bündchen gedauert, aber das entdeckte ich dann beim Stoffmarkt.
Über den Sommer lag der Stoff und wartete auf seine Bestimmung, im September habe ich ihn endlich zugeschnitten. Der Schnitt ist Kapuziert von Leni Pepunkt, davon habe ich schon zwei und trage sie gerne und er ist super um besondere Stoffe in Szene zu setzen. Das Nähen ging recht zügig, die erste Anprobe war frustrierend. Der Körper war zu eng und die Ärmel viel zu eng, am liebsten hätte ich ihn entsorgt, aber dass wäre natürlich schade um den schönen Stoff und so habe ich zähneknirschend links und rechts einen Streifen eingesetzt, vom Handgelenk bis zum Saum. Wenn ich ihn trage fällt das gar nicht so auf und so ist der Hoodie nun tragbar. Warum die ersten beiden deutlich besser passen ist mir allerdings schleierhaft.
Die Rückseite war eigentlich auch anders geplant, aber irgendwie hatte ich das Rückenteil 5cm zu kurz zugeschnitten. Erst habe ich überlegt vorne auch zu kürzen, aber mir gefiel die Länge und so blieb nur Rückseite verlängern. Zum Glück war von dem pinken Stoff noch genug übrig. Und nun seit ihr gefragt, meine Freundin war dabei, als ich ihn genäht habe und sie meinte, es würde schöner aussehen, den bunten Streifen unten, direkt über dem Bündchen anzusetzen. Ich bin immer dankbar für Vorschläge, aber das gefiel mir überhaupt nicht und so ist er mittig gelandet, wie man sieht. Was wäre eure Wahl gewesen, unten, mittig oder ganz anders? Ich bin jetzt mit dem Hoodie sehr zufrieden und hatte ihn heute gleich zur Schule an.
Dienstag, 4. April 2023
Hufflepuff
Im Februar ist das Computerspiel Hogwarts Legacy hier eingezogen. Ich selber spiele nicht, sehe meinem Sohn aber ab und an fasziniert zu, die Grafik gefällt mir. Nachdem er seinen Charakter erstellt hatte, wurde er auch einem der Hogwartshäuser zugeteilt, nun ist er ein Hufflepuff. Und weil sein Slytherin-Pulli inzwischen auch schon recht klein ist, war es Zeit für einen neuen Hoodie.
Der Pulli sollte eher schlicht werden, ohne Bilder. Auf dem letzten Stoffmarkt hatte ich Sweat in grau und gelb mitgenommen und ihn vor dem Nähcamp noch zugeschnitten. Fast hätte ich den Pulli dabei schon komplett vermurkst. Ich hatte mich noch gewundert, weil ich dachte ich hätte ihn schon in einer größeren Größe abgepaust, aber weil der letzte gut passte, habe ich den Schnitt genommen, der da lag. Während des zuschneidens kam es mir dann doch recht kurz vor, die Länge konnte ich noch ändern, die Breite aber nicht mehr. Ich habe dann einen passenden Pulli und den Rest Stoff mitgenommen zum Nähcamp. So könnte ich den Pulli nach dem zusammennähen mit dem passenden Vergleichen und hätte notfalls noch was einsetzten können.
Ich habe dann mit kleiner Nahtzugabe genäht und am Ende war der Unterschied in der Breite nicht so groß. Er ist zwar etwas schmaler, als der Letzte, aber noch tragbar. Also kamen die Bündchen dran und zu Hause musste ich dann nur noch den Aufdruck darauf bügeln. Obwohl mein Sohn gesagt hatte, er hätte genug Pullis, hat er sich sehr gefreut und der Pulli wurde gleich angezogen. Bevor ich überhaupt ein Foto machen konnte, war schon ein Marmeladenfleck drauf. Zum Glück ging er bei der Wäsche wieder raus und nun ist der Pulli schon wieder im Einsatz, so soll es sein.

















































