Samstag, 28. Februar 2026

Mein Februar


Schon ist der Februar vorbei, viel Eis, Schnee, klirrende Kälte und zum Schluss dann fast 30 Grad mehr und Frühling. Die letzten Tage fühlten sich doch etwas seltsam an. 

An einem Samstag war ich in Lübeck, bei der Kreativmesse und etwas shoppen, das war nett. Den gekauften Stoff brauchte ich für das letzte Wochenende, da war ich zum Nähcamp in Ratzeburg. So schön dort, nicht so viele Leute und immer dieser grandiose Blick auf den See, am Freitag noch gefroren und am Samstag kam dann der Wetterumschwung.

Von einem Spaziergang in Hamburg habe ich euch gestern schon erzählt. Ansonsten war ich noch bei zwei Lesungen. Ella Carina Werner hat diesmal keine feministischen Tiergedichte gelesen, sondern aus ihrem neuen Buch, welches im September erscheint. Auch sehr lustig, das Buch brauche ich unbedingt. Das Buch „Witches, Bitches, It-Girls“ habe ich im Januar schon gehört. Aber als Rebekka Endler Donnerstag in Ahrensburg las, musste ich trotzdem hin und es mir anhören. Sie hat auch viel anderes erzählt und Fragen beantwortet, ein sehr interessanter Abend. 



Und der Buchstapel aus dem Februar. In letzter Zeit sind es einfach zu viele Bücher, ich werde nicht mehr zu jedem was schreiben, aber wenn euch eins besonders interessiert, kommentiert gerne, dann schreibe ich noch mal was dazu. 

Erich Kästner ist immer lesenswert, sowohl „Die verschwundene Miniatur“, als auch „Der Gegenwart ins Gästebuch“ haben mir sehr gefallen. Ursula Poznanski ist eine meiner Lieblingsautorinnen und auch „Scandor“ war wieder großartig. 

Die Cartoons von Mordillo mochte ich schon immer, beide Bücher haben mir gut gefallen. Einige Bücher sind aus dem Regal meiner Tochter zu mir gezogen, hier hat mir besonders „Manifesto“ gefallen, die Autobiografie von Bernardine Evaristo, einige ihrer Romane kenne ich schon. 

„Du sollst Bestie sein!“ ist kein schönes Buch, das soll es auch nicht sein, es ist furchtbar erschreckend und wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben, es geht um Kindersoldaten. 

Von Michael Degen habe ich schon die Geschichte seiner Kindheit, während es zweiten Weltkriegs gelesen. In „Mein heiliges Land“ lebt er als junger Mann in Istael, wieder toll geschrieben und sehr interessant. 

Die meisten Gedichtbände habe ich bei der Wohnungsauflösung meiner Mutter mitgenommen. Morgenstern und Ringelnatz haben mir nicht so gefallen, aber das lesen von Gedichten hat mir gut gefallen, darum habe ich mir welche gekauft. Rocco Giordano kannte ich bisher nur als den Bruder von Ralph, aber seine Gedichte sind toll, oft traurig und bedrückend, aber meist mit Hoffnung und es sind auch schöne dabei. Und für all die gelesenen Gedichte kreuze ich bei Antetannis Bingo „(Ge)dicht“ an.



Dazu kamen siebzehn Hörbücher, auch hier waren einige gute dabei. „Grenzen akzeptieren wir nicht!“ über Peggy Parnass und über und von Umes Arunagirinathan hat mir sehr gefallen, zwei außergewöhnliche Menschen. „Shuggie Bain“ war nicht unbedingt schön, aber interessant, eine wenig schöne Kindheit im Glasgow der 80er Jahre. 

„Mörderfinder“, „Sterbekammer“ und „Cold Case“ waren gute Krimis. „Das Mädchen mit dem Heiermann“ eine autobiografische Geschichte, über eine Kindheit auf St. Pauli. Und auch endlich mal wieder eine lesenswerte Fantasygeschichte, „Spellshop“, vielleicht etwas seicht, aber einfach schön. 

Und eins muss ich noch erwähnen, „Vatermal“ von Necati Öziri, eine tolle Geschichte, interessant erzählt. 

Nun habe ich noch nicht mal alle erwähnt und schon wieder so lang geworden, sorry, aber es waren einfach zu viele gute Bücher. 


Nun steht der März in den Startlöchern, die Kinder haben Ferien, aber ich muss arbeiten, Ende des Monats dann andersherum, schade. Ansonsten steht im März noch nicht so viel an. Ich hoffe weiterhin auf schönes Frühlingswetter, das hebt die Stimmung so schön. Aber nun verlinke ich erstmal bei Birgitts Monatscollagen.

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