Sonntag, 31. Mai 2026

Mein Mai


Was für ein Monat, ich bin überfordert mit meinem Rückblick. Normalerweise mache ich im laufe des Monats 20-30 Fotos und suche dann für die Collage die schönsten aus. Diesen Monat hatte ich über 350 Fotos und die meisten davon sehenswert. Darum habe ich diesen Monat auch schon in mehreren Spaziergängen zusammengefasst. Am Zwölften habe ich euch schon mitgenommen in den Spreewald und dann war ich noch im Park Sanssouci, auf dem Teufelsberg und in der Hamburger Hafencity unterwegs.



Aber das war noch nicht alles. Anfang des Monats war ich zum Stoffmarkt in Bremen. Und kurz darauf wollte ich mit meinem Sohn einen Anzug kaufen. Er wusste sehr genau wo er suchen wollte und da er ungern mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fährt, waren wir kreuz und quer zu Fuß in Hamburg unterwegs. Hauptsächlich in der Schanze und in Altona und dann weiter Richtung Hafen. Dabei waren wir auf zwei Flohmärkten in acht Läden und zum Schluss auch noch auf dem Hafengeburtstag. In Laden sieben wurde er fündig, in den Achten musste er trotzdem noch. Es war anstrengend aber irgendwie auch ein toller Tag, auf dem Foto seht ihr die Fischauktionshalle.



Eine Woche von Montag bis Donnerstag war ich mit meinem Sohn in Potsdam, neben dem schon genannten, haben wir uns natürlich auch Potsdam angesehen. Schöne Stadt, mit vielen beeindruckenden Gebäuden, mein Sohn fand den Katjes Werksverkauf super. Was uns gewundert hat, wie leer es war, auf den Straßen. Wir haben unsere Tage also voll ausgenutzt und sehr genossen. 



Gelesen wurde zwischen all dem natürlich auch. „Tobie Lolness“ war mal ein anderes Fantasybuch, ich bin gespannt auf den zweiten Teil. „Im Morgen wächst ein Birnbaum“ ist eine Familiengeschichte zwischen Deutschland und der Türkei. Ein Buch was nicht leicht zu ertragen ist, aber trotzdem sehr lesenswert ist „Der Schrecken verliert sich vor Ort“.

An „When Women Were Dragons“ hat mich sehr viel gestört, aber die Grundidee war so gut, dass es mich doch nachhaltig beeindruckt hat. Begeistert hat mich „Mit dir, da möchte ich im Himmel Kaffee trinken“. Ich mag Mascha Kaléko und finde es wunderbar wie hier eine erschreckende Lebensgeschichte an sie gerichtet ist.  

„Das Geheimnis des Mädchens“ ist eine Mischung aus Familiengeschichte und Krimi und zieht sich über 70 Jahre. Etwas schwierig da über die vielen Zeitsprünge den Überblick zu behalten, aber spannend. „Der kretische Gast“ spielt nur in zwei Zeitebenen, in den 40er und 70er Jahren. Eine interessante Geschichte, mit wunderschönen Worten erzählt, hat mich sehr angesprochen.

Auch aus der Geschichte von „Die unendliche Reise der Aubry Tourvel“ hätte man mehr machen können, aber auch hier hat mich die Grundidee stark fasziniert. 

Viele interessante Begegnungen und schöne Landschaften gibt es in „Deutschlandtour“. Ein sehr guter Krimi hat es nicht auf das Foto geschafft, „Der Junge, der Rache schwor“ von Trude Teige.


Dazu kamen zwölf Hörbücher. In „Februar 33“ geht es hauptsächlich um Schriftsteller in Deutschland 1933, ganz kurz bevor Hitler an die Macht kam und trotzdem schon so erschreckend. Anschließend passte „Brennendes Licht“ gut, über das Exil von Anna Seghers.

Manchmal wage ich mich einen Klassiker und meist reicht das dann erstmal wieder, aber „Wer die Nachtigall stört…“ hat mir sehr gut gefallen. Und zum Abschluss mit „Mama, bitte lern Deutsch“ noch ein aktuelles Buch, erschreckend wie viel Rassismus Menschen ertragen müssen. 


Und damit geht ein wunderbarer Monat zu Ende. Eigentlich wäre ich morgen schon wieder auf Reisen gegangen, aber das fällt leider aus. Mal schauen, was der Juni sonst noch bringt. Auf jeden Fall geht es hier Richtung Sommerferien und es wird noch die ein oder andere Abschlussfeier geben. Aber nun verlinke ich erstmal bei Birgitts Monatscollagen.

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