Dienstag, 26. Mai 2026

Kekse


Im Dezember beim Plätzchen backen ist mir aufgefallen, dass mein Beutel für die Ausstechformen sich langsam auflöst. Es war nur ein einfacher Müllbeutel und natürlich hätte ich einfach einen neuen nehmen können, aber das fand ich nicht schön. 



Also habe ich gleich einen schlichten Beutel zugeschnitten und zu meinem Stapel für das Nähcamp gelegt. Der Stoff ist ein Rest von der Raupe Nimmersatt Bettwäsche meiner Kinder. Den Teil mit den Raupen hatte ich schon anderweitig verwendet. 



Der Beutel war schnell genäht, mit französischen Nähten, damit es innen halbwegs ordentlich ausschaut und oben einfach einen Tunnel dran. Die Größe habe ich einfach Pi mal Daumen bestimmt, indem ich die Förmchen auf den Stoff gelegt habe. Passt, wie man sieht sehr gut. Und dieser Beutel hält nun auch etwas länger als der Müllsack. 



Als die Kinder noch kleiner waren, fanden sie es doof nur im Dezember Kekse zu backen, aber die Weihnachtsrezepte wollte ich den Rest des Jahres nicht nutzen. Darum gab es hier ein Rezept für den Rest des Jahres, Zitronenplätzchen. Falls jemand da Lust drauf hat, kommt hier das Rezept, allerdings ohne Foto. Momentan hat kein Kind Lust auf Ausstechplätzchen.

150 g Mehl
1 TL Backpulver 
100 g Maismehl
100 g Butter
80 g Zucker
2 Eigelb
abgeriebene Schale von 2 Zitronen

Für den Guss 175 g Puderzucker und 2 EL Zitronensaft

Butter schmelzen und mit den anderen Zutaten zu einem Teig verkneten. Eine Stunde zugedeckt im Kühlschrank ruhen lassen. Ausrollen, ausstechen, auf ein Backblech legen und bei 180 Grad Celsius Umluft circa 15 Minuten backen. Anschließend aus Puderzucker und Zitronensaft einen Guss zusammenrühren und auf die abgekühlten Plätzchen pinseln..




Bei Antetannis Bingo würde „Plastik? Nein danke“ gut passen, aber ich habe lieber „Teiggeschichten“ angekreuzt.


Schnitt: ohne
Stoff: ausgediente Bettwäsche 


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