Samstag, 31. Januar 2026

Mein Januar


Kaum zu glauben, dass nun erst der Januar vorbei ist, der Dezember ist schon so lange her. Der Januar war sehr kalt, weiß, glatt und obendrüber ein bisschen bunt. Nordlichter sind genau so beeindruckend, wie ich sie mir immer vorgestellt habe. 

Von meinem Spaziergang am Hafen habe ich euch schon berichtet. Mit meinen Brüdern hatte ich einen schönen Abend mit leckerem Essen und letztes Wochenende ein entspanntes Wochenende bei meiner Freundin in Oldenburg. Diesmal ohne nähen, dafür mit Schnittmuster abpausen und zuschneiden, dazu viele gute Gespräche. 



Viel Zeit zum lesen im Januar, wobei eins der Bücher noch aus dem Dezember ist. Fangen wir doch oben an. Gerade beendet habe ich „Der neunte Arm des Oktopus“, nicht so meins, auch wenn ich das Gedankenexperiment dem Klimawandel entgegenzuwirken interessant fand. Bei „Pink Elephant“ hat mir die Geschichte gut gefallen, aber es war mir zu wirr. „Kolbe“ hat mich sehr beeindruckt, ich kannte Fritz Kolbe bisher nicht und seine Geschichte hat mich sehr mitgerissen. Auch Audre Lorde kannte ich noch nicht, ich brauchte etwas um in das Buch reinzukommen, aber dann hat es mich doch überzeugt und nun würde ich auch gerne ihre Gedichte lesen. 

„Über mir der weite Himmel“ ist eine Fortsetzung und wie auch der erste Band, einfach genial. Ich liebe alles daran. Ein Buch zu schreiben, das für Elfjährige und Erwachsene gleichermaßen interessant ist, mit so vielen komplexen Themen, ist was besonderes. 

„Chain-Gang All-Stars“ ist kein schönes Buch, der Inhalt ist erschreckend. Aber es ist sehr intensiv und zieht einen komplett mit, ich werde es noch lange im Kopf haben. Auch „The Extraordinaries“ ist ein zweiter Teil und ein Kinderbuch. Hier nervt mich aber einiges, besonders die Teenagerromanzen, aber die Charaktere und Details sind einfach zu schön, so dass ich die Reihe trotzdem mag. 

Auch „Schattenspringer“ ist immer empfehlenswert,  allerdings haben mir die ersten Teile etwas besser gefallen. „Das größere Wunder“ war wieder jenseits meiner Komfortzone, aber auch sehr fesselnd und vereinnahmend. Wie jemand freiwillig den Mount Everest besteigen will, verstehe ich nach dem lesen allerdings noch weniger. 

Ein paar nette, kurze Gedichte gab es in „Märchenprinz und Gummibär“. Die Bonnies habe ich bei Instagram kennengelernt, ich wusste bisher nichts über dissoziative Identitätsstörung. Ihre Geschichte hat mich sehr beeindruckt. 

„Wir Gotteskinder“ war nicht meins, schon interessant, aber ich hatte das Gefühl, es wurde ganz viel vorausgesetzt, was mir fehlte und es passierte viel zwischen den Zeilen, was mir verborgen blieb. Laiengedichte gab es in „Reime, Riemels und Balladen“, einige haben mir sehr gut gefallen. Auch „Wesentliche Bedürfnisse“ konnte mich nicht überzeugen, erst plätschert es so vor sich hin, dann überschlagen sich die Ereignisse und dann ist es zu Ende, irgendwie unbefriedigend. 


Dazu kamen zehn Hörbücher. Die Krimis von Romy Fölck und Linda Castillo haben mir wieder gut gefallen. „Liebe ist gewaltig“ war eins von den Büchern, die mich noch länger beschäftigen. „Radio Sarajevo“ hat mir gut gefallen, interessant und kurzweilig erzählt. Vieles Neues habe ich in „Witches, Bitches, It-Girls“ erfahren und einiges was ich dachte zu wissen wurde korrigiert. 


Nun kommt der Februar, ich fürchte weiterhin kalt und dunkel. Immerhin gibt es was zum darauf freuen, ein Nähcamp in Ratzeburg und anschließend kommt dann der März, da wird es dann auch wieder heller. Merkt man, dass ich kein großer Winterfan bin? Nun verlinke ich bei Birgitts Monatscollagen und mein Buchstapel gibt ein Kreuz bei „Aus dem Buchregal“ bei Antetannis Bingo.




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