Anfang Januar mussten die Kinder schon wieder zur Schule und ich hatte noch einen Tag frei. Diesen Tag habe ich genutzt um einen Spaziergang am Hamburger Hafen zu machen. Ich starte an den Landungsbrücken und nahm die Treppe hoch zum Hotel. Das war schon die erste Herausforderung, denn der Tag war sehr kalt und die Treppen komplett vereist. Aber ich bin heil oben angekommen.
Von oben hat man einen schönen Blick über Landungsbrücken und Hafen, sowie rüber zur Speicherstadt.
In die andere Richtung kann man das Bismarckdenkmal sehen. Immer wieder Anlass für Diskussionen. Und auch wenn ich kein Bismarckdenkmal brauche, so bin ich doch froh, dass das Geld was der Rückbau kosten würde, lieber für anderes genutzt wird.
Ich laufe um die Jugendherberge herum und eine ähnlich glatte Treppe wieder hinunter. Als erstes komme ich an der schwedischen Seemannskirche vorbei und laufe dann durchs Portugiesenviertel.
Am Ende der Straße kommen auch noch die finnische, die norwegische und hier die dänische Seemannskirche. Im Advent gibt es in den jeweiligen Kirchen auch tolle Weihnachtsmärkte, leider immer völlig überrannt.
Auch die Michelwiesen und Treppen sind völlig vereist, zum Glück ist zumindest am Rand ein Weg frei. So gehe ich hoch zur Hamburger Hauptkirche St. Michaelis, oder kurz Michel.
Heute lasse ich den Michel links liegen, mein Ziel sind die Kramer Amtsstuben. Ein kleines Überbleibsel eines der Hamburger Gängeviertel.
An einem Montag Morgen kann man sogar Fotos ohne Touristen machen. Wunderschön hier.
In den Läden gibt es Souvenirs, Tee, Kunst, Bücher,… Zu Essen kann man auch was bekommen.
Anstatt wieder über die Michelwiesen zu gehen, halte ich mich etwas östlich und laufe Richtung Speicherstadt.
Vorbei an der Feuer- und Rettungswache.
Vorbei an diesem pompös verzierten Kontorhaus gehe ich über die Niederbaumbrücke in die Speicherstadt. Es fängt an zu schneien.
Ich halte mich am Rand, laufe am Zollkanal entlang. Ich liebe die alten Speicher.
Jedes Mal wieder beeindruckend. Aber inzwischen bin ich doch etwas durchgefroren und so nehme ich die Brooksbrücke in Richtung Innenstadt.
Ich habe keine Ahnung, welchen Zweck diese kleinen Häuschen am Ufer hatten oder haben, aber sie sind sehr dekorativ.
Hier hat meinen einen Blick über den Deichstrassenfleet auf die Häuser der Deichstrasse. Nicht so viel Wasser drin momentan.
Und noch mal die Deichstrasse von vorne. Total schöne Häuser hier, auch im Schneegestöber. Hier kann man auch lecker essen. Außerdem ist es die Straße in der 1842 der große Brand ausgebrochen ist.
Als ich die Willy-Brandt-Straße überquere werfe ich noch einen Blick auf den Turm der Nicolaikirche. Anschließend suche ich mir ein Café, wärme mich auf und mache mich dann wieder auf den Heimweg.
Ein wirklich gelungener letzter Ferientag, den ich jetzt bei Heikes Monatsspaziergängen verlinke.


















Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Ich freue mich sehr über jeden einzelnen Kommentar.
Wenn du auf meinem Blog kommentierst, werden die von dir eingegebenen Formulardaten (und unter Umständen auch weitere personenbezogene Daten, wie z. B. deine IP-Adresse) an Google-Server übermittelt. Mehr Infos dazu findest du in meiner Datenschutzerklärung und in der Datenschutzerklärung von Google