Donnerstag, 12. Februar 2026

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Und schon ist der zwölfte Februar und darum gibt es hier auch wieder zwölf Fotos von meinem Tag. Wer mehr Informationen möchte oder auch die Bilder anderer Blogger sehen will, der schaut bei Caro von „Draußen nur Kännchen!“ vorbei. 


Der Wecker klingelt früh, ab ins Bad, anschließend Tee kochen und frühstücken. Ich denke dran, dass der zwölfte ist und als ich das Foto mache kommt eine Nachricht, Klientin krank. Und nun? Ich gebe die Info erstmal an meine Chefin weiter. 

Momentan gibts keine Vertretung, ich habe die Wahl Überstunden abbauen oder warten ob/das eine Vertretung gebraucht wird. Da beide Kinder heute frei haben und ich genug Überstunden, nutze ich diese. Die Kinder schlafen noch und so nehme ich meinen Tee und mein Buch und verziehe mich aufs Sofa, bis es hell ist und das erste Kind aus seinem Zimmer tappt. 

Ich nutze den Vormittag und bringe aussortierte Bücher zum Kaufhaus der Müllabfuhr. Natürlich muss ich auch schauen, was es gibt. Dieses Buch war von außen so schön, von innen auch, aber lesen kann ich es nicht und so bleibt es da. 

Nähmaschinen gibt es auch, einige sogar und sie scheinen nicht so begehrt zu sein, die Preise wurden schon gesenkt. 

Auch die Nähmaschinen bleiben da und ich fahre weiter etwas einkaufen. 

Wieder zu Hause. Etwas eingekauft habe ich natürlich doch. Bei der Haushaltsauflösung letztes Jahr hatte ich mir ein paar Gedichtbände mitgenommen. Die meisten davon haben mir nicht gefallen, aber das Gedicht lesen hat mir gefallen. Und so habe ich mir heute, sehr wahllos, ein paar Gedichtbände gekauft. Nur Rocco Giordano sagt mir davon etwas, allerdings auch nur durch seinen Bruder. Ich bin gespannt. 

Spontan hatte ich mir heute Morgen einen Schnittmuster gekauft, nun wird es gedruckt und geklebt. Ich würde es auch gerne verlängern und kopieren, aber als ich soweit bin, fällt mir ein das die Folie alle ist. Extra noch mal losfahren tu ich nicht, dann muss es warten. Dann passenden Stoff habe ich auch noch nicht, ich hoffe auf Samstag, da ist Kreativmesse in Lübeck.

Ein bisschen Haushalt und anschließend unter die Dusche, normalerweise mache ich das abends, aber da will ich noch mal los. 

Abendessen ist fertig, Kartoffelauflauf. Auch etwas früher als sonst. 

Denn kurz darauf mache ich mich auf den Weg nach St. Pauli, hier die tanzenden Türme am Beginn der Reeperbahn. 

Mein Ziel ist aber dieses, der Teepavillon in den Wallanlagen. 

Heute liest Ella Carina Werner. Dieses Mal keine feministischen Tiergedichte, sondern Texte aus ihrem neuen Buch, das im September erscheint. Ich glaube das brauche ich unbedingt. Ein sehr lustiger Abend. Als ich wieder rauskomme, ist der Regen, der schon den ganzen Tag runterkam, in Schnee übergegangen. Der Heimweg ist mal wieder rutschig, aber das kennen wir inzwischen. 


Dienstag, 10. Februar 2026

Fail

Ich habe noch gar nicht alles gezeigt, was ich im November während der Schnittzeljagd von Lillesol und Pelle genäht habe. In Woche zwei war die Bluse Brisa dran. Ich dachte erst ich hätte keinen passenden Stoff, habe mich dann für einen dunkelblauen mit Ranken entschieden, eigentlich war er mit etwas zu steif, aber ich hoffte es würde gehen. 



Vor Blusen habe ich immer etwas Respekt, aber Schritt für Schritt ist das nähen eigentlich nicht schwierig. Bei den Ärmeln gibt es die Variante mit Manschetten oder Ballonärmel mit Gummi unten. Zweiteres mag ich gar nicht, also habe ich Manschetten genäht. Erst dachte ich die Schlitzversäuberung begreife ich nicht, aber auch das ging dann besser als gedacht. Bei Lillesol und Pelle wird häufig gekräuselt, hier auch wieder der Rücken, ich mag nicht kräuseln und das Ergebnis gefällt mir meist auch nicht, da würde ich beim nächsten Mal wohl eher eine Falte nähen. Die Möglichkeit wird im Schnittmuster sogar genannt, leider erst ganz hinten und dafür hätte man anders zuschneiden sollen (ja ich weiß, vorher alles lesen wäre sinnvoll). 



Und warum ist die Überschrift nun Fail? Auf den ersten Blick ist es nicht eindeutig, aber die Passform ist an einigen Stellen nicht gut. Der Halsausschnitt ist viel zu eng, ich habe die Knöpfe schon anders positioniert, aber man sieht trotzdem, dass der Kragen nicht so sitzt wie er soll, sondern viel zu weit auseinander. Eigentlich müsste der oberste Knopf sogar noch tiefer oder offen gelassen werden, damit es nicht komisch aussieht. 

Die Manschetten sind auch viel zu eng, ich habe gar nicht erst einen Knopf angenäht, denn sie überlappen überhaupt nicht. So sind sie nicht tragbar. Ansonsten ist der Sitz okay, darum überlege ich die Ärmel abzuschneiden und als Kurzarm umzunähen.

Noch einmal Nähen werde ich sie wohl er nicht, der kleine Ausschnitt stört mich doch sehr. Aber trotzdem bin ich froh sie genäht zu haben. Ich nähe ja hauptsächlich T-Shirts und Hoodies und da bin ich doch zwischendurch ganz froh, wenn mich etwas nötigt aus meiner Komfortzone herauszukommen und darum kreuze ich genau das bei Antetannis Bingo an. 



Schnitt: Brisa von Lillesol & Pelle
Stoff: Tedox
Gehört: „Dieser weite Weg“ von Isabel Allende
Verlinkt: DvDCreativsalat

Dienstag, 3. Februar 2026

Ja bitte, aber ganz anders

Im Dezember hatte ich einen Rest blauen Steppstoff in der Hand und überlegte ob ich den noch verwenden kann und falls ja, wofür? Ich fragte dann meine Tochter, weil ich dachte es könnte eine schöne Tasche werden und ihr gefiel die Idee auch. Also legte ich ihn an die Nähmaschine, fand aber zunächst keine Zeit. 



Kurz vor der Patchworkgruppe im Januar wollte ich es dann zuschneiden und befragte meine Tochter, nach der gewünschten Größe und Ausstattung. Sie wusste ganz genau was sie wollte, wichtig war ihr die Form und das sie eigenständig steht und nicht zusammensackt. Und dann wollte sie keine blau mehr und kein Steppstoff, sondern Kunstleder. So hatte ich das eigentlich nicht geplant, aber gut, wenn sie schon genau weiß was sie will, dann versuche ich das umzusetzen. Kunstlederreste hatte ich auch, aber keiner reichte von der Menge. Das störte meine Tochter nicht, sie wünschte sich unten schwarz und oben braun. Na gut das bekomme ich hin. 



Also bastelte ich mir einen Schnitt, unten etwas schmaler als oben. Einen Reißverschluss oben wollte sie nicht, aber um es etwas zu verschließen fand ich noch einen Magnetverschluss. Als Futter nahm ich einen Blusenstoff, den ich mal geschenkt bekam. Weiß mit schmalen braunen Streifen, das passte farblich doch sehr gut. Für etwas weniger Chaos plante ich eine Reißverschlusstasche ein. Vliess kaufte ich noch schnell am Samstag morgen, auf dem Weg. Das Futter war zügig genäht, anschließend nähte ich Aussenoberteil an -unterteil, sah mir die Naht an und war entsetzt. Das schwarze Kunstleder bröselte an den Einstichstellen ab und es sah total hässlich aus. Ich vermute es war zu alt. 



Ein Blick auf die Uhr, 12:40, um 13:00 Uhr macht der Stoffladen zu, also schnell los. Schlichtes Schwarzes Kunstleder gab es nicht, aber meiner Tochter gefiel auch das mit Muster. Gekauft, zurück gefahren, aufgetrennt, zugeschnitten und wieder zusammen genäht. Diesmal ohne Probleme. Meine Tochter ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Sie wird seitdem täglich genutzt und hat nun innen die ersten grünen Pestoflecke, die Dose mit dem Mittagessen war nicht ganz dicht. Mal sehen wie lange sie dieses tägliche nutzen überlebt. Ich bin ja kein so großer Kunstlederfan und mir hätte der Steppstoff besser gefallen. Aber schicker ist es schon so, mal schauen was ich jetzt aus dem Steppstoff noch mache. Nun gibt es erstmal ein Kreuz bei Antetannis Bingo auf dem Feld „Mich kann man öffnen“  

 



Schnitt: Selbstgemalt
Stoff: Stoffmarkt, Hobby Biene und Geschenk
Gehört (beim zuschneiden): „Stone Man“ von Luke Smitherd

Samstag, 31. Januar 2026

Mein Januar


Kaum zu glauben, dass nun erst der Januar vorbei ist, der Dezember ist schon so lange her. Der Januar war sehr kalt, weiß, glatt und obendrüber ein bisschen bunt. Nordlichter sind genau so beeindruckend, wie ich sie mir immer vorgestellt habe. 

Von meinem Spaziergang am Hafen habe ich euch schon berichtet. Mit meinen Brüdern hatte ich einen schönen Abend mit leckerem Essen und letztes Wochenende ein entspanntes Wochenende bei meiner Freundin in Oldenburg. Diesmal ohne nähen, dafür mit Schnittmuster abpausen und zuschneiden, dazu viele gute Gespräche. 



Viel Zeit zum lesen im Januar, wobei eins der Bücher noch aus dem Dezember ist. Fangen wir doch oben an. Gerade beendet habe ich „Der neunte Arm des Oktopus“, nicht so meins, auch wenn ich das Gedankenexperiment dem Klimawandel entgegenzuwirken interessant fand. Bei „Pink Elephant“ hat mir die Geschichte gut gefallen, aber es war mir zu wirr. „Kolbe“ hat mich sehr beeindruckt, ich kannte Fritz Kolbe bisher nicht und seine Geschichte hat mich sehr mitgerissen. Auch Audre Lorde kannte ich noch nicht, ich brauchte etwas um in das Buch reinzukommen, aber dann hat es mich doch überzeugt und nun würde ich auch gerne ihre Gedichte lesen. 

„Über mir der weite Himmel“ ist eine Fortsetzung und wie auch der erste Band, einfach genial. Ich liebe alles daran. Ein Buch zu schreiben, das für Elfjährige und Erwachsene gleichermaßen interessant ist, mit so vielen komplexen Themen, ist was besonderes. 

„Chain-Gang All-Stars“ ist kein schönes Buch, der Inhalt ist erschreckend. Aber es ist sehr intensiv und zieht einen komplett mit, ich werde es noch lange im Kopf haben. Auch „The Extraordinaries“ ist ein zweiter Teil und ein Kinderbuch. Hier nervt mich aber einiges, besonders die Teenagerromanzen, aber die Charaktere und Details sind einfach zu schön, so dass ich die Reihe trotzdem mag. 

Auch „Schattenspringer“ ist immer empfehlenswert,  allerdings haben mir die ersten Teile etwas besser gefallen. „Das größere Wunder“ war wieder jenseits meiner Komfortzone, aber auch sehr fesselnd und vereinnahmend. Wie jemand freiwillig den Mount Everest besteigen will, verstehe ich nach dem lesen allerdings noch weniger. 

Ein paar nette, kurze Gedichte gab es in „Märchenprinz und Gummibär“. Die Bonnies habe ich bei Instagram kennengelernt, ich wusste bisher nichts über dissoziative Identitätsstörung. Ihre Geschichte hat mich sehr beeindruckt. 

„Wir Gotteskinder“ war nicht meins, schon interessant, aber ich hatte das Gefühl, es wurde ganz viel vorausgesetzt, was mir fehlte und es passierte viel zwischen den Zeilen, was mir verborgen blieb. Laiengedichte gab es in „Reime, Riemels und Balladen“, einige haben mir sehr gut gefallen. Auch „Wesentliche Bedürfnisse“ konnte mich nicht überzeugen, erst plätschert es so vor sich hin, dann überschlagen sich die Ereignisse und dann ist es zu Ende, irgendwie unbefriedigend. 


Dazu kamen zehn Hörbücher. Die Krimis von Romy Fölck und Linda Castillo haben mir wieder gut gefallen. „Liebe ist gewaltig“ war eins von den Büchern, die mich noch länger beschäftigen. „Radio Sarajevo“ hat mir gut gefallen, interessant und kurzweilig erzählt. Vieles Neues habe ich in „Witches, Bitches, It-Girls“ erfahren und einiges was ich dachte zu wissen wurde korrigiert. 


Nun kommt der Februar, ich fürchte weiterhin kalt und dunkel. Immerhin gibt es was zum darauf freuen, ein Nähcamp in Ratzeburg und anschließend kommt dann der März, da wird es dann auch wieder heller. Merkt man, dass ich kein großer Winterfan bin? Nun verlinke ich bei Birgitts Monatscollagen und mein Buchstapel gibt ein Kreuz bei „Aus dem Buchregal“ bei Antetannis Bingo.




Dienstag, 27. Januar 2026

Dobby


Vorletztes Jahr in der Adventszeit, 2024, hatte ich Hedwig gehäkelt und weil mir das Ergebnis, obwohl es nicht perfekt war, so gut gefiel, habe ich gleich mit Dobby begonnen. Den halben Kopf hatte ich geschafft und dann lag er fast ein Jahr hier rum und es ging nicht weiter. Ende November bei der Weihnachtsfeier unserer Patchworkgruppe, habe ich ihn dann wieder hervorgeholt und bin auch gut voran gekommen. Das zweite Ohr und die Socke musste ich dann noch zu Hause häkeln, aber das habe ich immerhin zeitnah geschafft. 



Auch Dobby hatte ich bei Instagram entdeckt. Die Anleitung ist auch, wie Hedwig, von samigurumis.pe. Es gibt auch noch den goldenen Schnatz, aber den fand ich nicht so schön. Die Anleitungen sind gut, aber irgendwo verzähle ich mich dann doch immer oder weiß nicht genau was gemeint ist, aber auch wenn er nicht so aussieht, wie das Original, ist Dobby doch gut gelungen und gefällt mir. 



Im Weihnachtsbaum hat er seinen Platz dann auch gleich bei Hedwig gefunden. Sie sehen wirklich nett aus so beieinander. Und weil ich Dobby das erste Mal bei Samigurumis gesehen habe, kreuze ich bei Antetannis Bingo „Bei anderen gesehen“ an. 




Verlinkt bei DvDCreativsalat und bei Magic Crafts

Sonntag, 18. Januar 2026

Hamburger Hafen


Anfang Januar mussten die Kinder schon wieder zur Schule und ich hatte noch einen Tag frei. Diesen Tag habe ich genutzt um einen Spaziergang am Hamburger Hafen zu machen. Ich starte an den Landungsbrücken und nahm die Treppe hoch zum Hotel. Das war schon die erste Herausforderung, denn der Tag war sehr kalt und die Treppen komplett vereist. Aber ich bin heil oben angekommen. 



Von oben hat man einen schönen Blick über Landungsbrücken und Hafen, sowie rüber zur Speicherstadt. 



In die andere Richtung kann man das Bismarckdenkmal sehen. Immer wieder Anlass für Diskussionen. Und auch wenn ich kein Bismarckdenkmal brauche, so bin ich doch froh, dass das Geld was der Rückbau kosten würde, lieber für anderes genutzt wird. 



Ich laufe um die Jugendherberge herum und eine ähnlich glatte Treppe wieder hinunter. Als erstes komme ich an der schwedischen Seemannskirche vorbei und laufe dann durchs Portugiesenviertel. 



Am Ende der Straße kommen auch noch die finnische, die norwegische und hier die dänische Seemannskirche. Im Advent gibt es in den jeweiligen Kirchen auch tolle Weihnachtsmärkte, leider immer völlig überrannt. 



Auch die Michelwiesen und Treppen sind völlig vereist, zum Glück ist zumindest am Rand ein Weg frei. So gehe ich hoch zur Hamburger Hauptkirche St. Michaelis, oder kurz Michel. 



Heute lasse ich den Michel links liegen, mein Ziel sind die Kramer Amtsstuben. Ein kleines Überbleibsel eines der Hamburger Gängeviertel. 



An einem Montag Morgen kann man sogar Fotos ohne Touristen machen. Wunderschön hier. 



In den Läden gibt es Souvenirs, Tee, Kunst, Bücher,… Zu Essen kann man auch was bekommen.  



Anstatt wieder über die Michelwiesen zu gehen, halte ich mich etwas östlich und laufe Richtung Speicherstadt. 



Vorbei an der Feuer- und Rettungswache. 



Vorbei an diesem pompös verzierten Kontorhaus gehe ich über die Niederbaumbrücke in die Speicherstadt. Es fängt an zu schneien. 



 

Ich halte mich am Rand, laufe am Zollkanal entlang. Ich liebe die alten Speicher. 



Jedes Mal wieder beeindruckend. Aber inzwischen bin ich doch etwas durchgefroren und so nehme ich die Brooksbrücke in Richtung Innenstadt. 



Ich habe keine Ahnung, welchen Zweck diese kleinen Häuschen am Ufer hatten oder haben, aber sie sind sehr dekorativ. 



Hier hat meinen einen Blick über den Deichstrassenfleet auf die Häuser der Deichstrasse. Nicht so viel Wasser drin momentan. 


Und noch mal die Deichstrasse von vorne. Total schöne Häuser hier, auch im Schneegestöber. Hier kann man auch lecker essen. Außerdem ist es die Straße in der 1842 der große Brand ausgebrochen ist. 



Als ich die Willy-Brandt-Straße überquere werfe ich noch einen Blick auf den Turm der Nicolaikirche. Anschließend suche ich mir ein Café, wärme mich auf und mache mich dann wieder auf den Heimweg. 


Ein wirklich gelungener letzter Ferientag, den ich jetzt bei Heikes Monatsspaziergängen verlinke. 

Montag, 12. Januar 2026

12 von 12

Heute ist der zwölfte Januar und darum gibt es hier wieder zwölf Fotos von meinem Tag. Wer mehr Informationen möchte oder auch die Bilder anderer Blogger sehen will, der schaut bei Caro von „Draußen nur Kännchen!“ vorbei.


Der Wecker klingelt viel zu früh, ab ins Bad, anschließend Tee kochen und frühstücken. 


Schnell einen Blick, wie die Straßenverhältnisse heute sind. Noch ist es kalt und trocken, der Regen soll erst am Vormittag kommen. 


Also mache ich mich auf den Weg, aber vorher Eiskratzen. Zum Glück geht es gut ab und es ist auch nur das halbe Auto gefroren.


Heil angekommen. Der Schultag plätschert vor sich hin. Zwischendurch habe ich Zeit etwas zu lesen, es ist aber recht kalt und ich kann mich nur so halb konzentrieren. 


Die Wand vorm Kunstraum ist inzwischen fertig, ich liebe sie. In der Zwischenzeit werden die Wettermeldungen immer extremer. Ich mache etwas früher Feierabend und verzichte auf das geplante Einkaufen. Ich will lieber vor dem Regen zu Hause sein, das klappt auch gerade so. 


Ich esse ein Brot und surfe danach etwas im Internet. Ich bin immer noch völlig durchgefroren und decke mich zu. Dummerweise muss ich noch mal raus, zumindest zum Abendessen brauchen wir was. 


Hilft nichts, also mache ich mich auf den Weg. Sieht ein bisschen aus wie Kunst, ist aber nur Vandalismus. 


Angekommen im Supermarkt. Ich darf nur nicht zu viel links und rechts gucken, der Einkauf muss in den Rucksack passen. 


Der Regen ist nicht stark, aber auf den gefrorenen Boden gefriert er natürlich sofort. Überall wo der Gehweg ordentlich geräumt wurde, ist es extrem glatt. Zum Glück haben die wenigsten geräumt, durch den Schnee kann man gut laufen. Und ich bin sehr froh, nicht mit dem Auto unterwegs zu sein.  


Zeit für einen heißen Tee. 


Das Buch ist noch im Rucksack und ich bin zu faul aufzustehen. Neben mir liegen noch zwei Gedichtbände in denen ich zwischendurch immer mal lese, so auch jetzt. Ich dachte ich mag Ringelnatz, aber die meisten gefallen mir gar nicht. Die anderen sind zumindest teilweise ganz nett. 


Abendessen ist fertig.