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Dienstag, 8. Dezember 2020

Basteleien

Das heutige Thema bei Meergedanken sind Basteleien. Ich bin nicht so die Bastlerin, ich finde vieles schon hübsch, aber es macht mir einfach keinen Spaß. Trotzdem gibt es hier natürlich einige Basteleien, das meiste davon haben die Kinder noch im Kindergarten und in der Grundschule gemacht. 

Am liebsten sind mir die transparenten Sachen, die an den Fenstern kleben, auch wenn sie schwierig zu fotografieren sind. Solche Sterne habe ich mit meinem Sohn auch schon gefaltet, sogar deutlich aufwändigere. Sie sind wunderschön, wenn das Licht dadurch fällt. Die hübschen hat er allerdings alle verschenkt, hier hängen nur die älteren, schlichteren. 


Das Betonteelicht habe ich tatsächlich selber gemacht, letztes Jahr in der Grundschule. Das war ganz simpel, einfach einen Moosgummistern in einen Pappbecher kleben, mit Beton befüllen, Teelicht rein drücken und trocknen lassen. Für meinen Geschmack fast ein bisschen zu schlicht, aber eine schöne Erinnerung. 


Diese Brottütensterne kamen vor einigen Jahren auf. Wer auch immer auf diese Idee kam, ich finde sie großartig. Die Sterne sind auch für Kinder gut machbar und sehen schick aus. Zusätzlich kann ich sie nach Weihnachten einfach abnehmen, oben öffnen und ganz flach zusammenfalten, super praktisch. 


Gerne mag ich auch Basteleien aus Naturmaterialien. Diese Lärchenzapfen (?) hat meine Tochter im Kindergarten in Weihnachtsmänner verwandelt. So eine schlichte Idee und so hübsch anzusehen. So habe ich Basteleien sowieso am liebsten, einfach und dekorativ.


Diese Herzen habe ich auch selber gemacht, obwohl es eine elendige Fummelei ist, da ist mir die Version aus Stoff  deutlich lieber. Die Herzen mussten aber unbedingt sein, weil sie für mich Weihnachten pur sind. Bevorzugt in rot-weiß, aber auch in anderen Farbkombinationen, machen sie mich sofort fröhlich, bringen ein Weihnachtsgefühl und eine angenehme Ruhe. Ich habe keine Ahnung warum das so ist, woher meine Verbundenheit mit diesen Herzen kommt oder woher ich sie überhaupt kenne, aber ich liebe sie einfach. 

Während ich hier so schreibe bekomme ich tatsächlich Lust mal wieder was zu basteln. Mal schauen ob ich eins der Kinder überreden kann, mit mir kreativ zu werden. Jetzt verlinke ich erstmal beim Adventskalender von Maikaefer und Starkyli

Mittwoch, 21. November 2018

Dütt un datt

Langsam nährt sich das HerbstHandarbeitsBingo von 60 Grad Nord seinem Ende. Und obwohl ich in den letzten Monaten diverse Kreuzchen gemacht habe, war bisher noch kein Bingo dabei. Darum habe ich mich diese Woche nochmal richtig ins Zeug gelegt.

Ich schlafe nachts auf einem sehr kleinem, flachem Kissen. Es ist gar nicht leicht Bezüge dafür zu bekommen. Es ist die Größe von Kinderwagengarnituren, wo der passende Deckenbezug 80 x 80 cm groß ist. Und häufig sind dann auch noch niedliche Bärchenmotive oder ähnliches darauf. Aus diesem Grund kam ich schon früher auf die Idee einen Bezug zu nähen, aber ich mag nur ganz weiche Kissenbezüge und keinen Jersey. Das macht das ganze schwieriger als gedacht.


Meine Lieblingsbettwäsche ist aus Mako Satin, aber das gibt es nicht als Meterware. Manchmal ist die Lösung viel einfacher als man denkt. Zum Glück verschwand das Brett von meinem Kopf gerade noch rechtzeitig. Wenn ich Bettbezüge kaufe, ist schließlich immer ein Kopfkissenbezug dabei, zwar viel zu groß, aber da ich ihn eh nicht benutze kann ich ihn auch zerschneiden. Als ich anfangen wollte fiel mir das Zerschneiden eines neuen, heilen Bezuges schwer, aber ich hatte noch einen aussortierten Bettbezug liegen. Der hatte ein paar Löcher, aber viele Stellen waren noch gut und so habe ich zunächst diesen zerschnitten.


Knöpfe oder Reißverschluss habe ich mir gespart und mit Hotelverschluss gearbeitet. Allerdings habe ich den Umschlag etwas größer gemacht, es nervt mich, wenn das Kissen nachts raus kommt. Das passiert leicht da ich viel wühle und das Kissen häufig wende. Zugeschnitten habe ich nur ein Stoffstück, zweimal die Kissenhöhe, plus Umschlag, plus Nahtzugabe, das waren 85 cm und 42 cm Breite. Anschliessend die Enden umgenäht, gefaltet und beide Seiten verschlossen. Das ging ratzfatz und schon hatte ich einen passenden, ganz weichen Kissenbezug. Ich habe ihn schon aufgezogen und die erste Nacht drauf geschlafen, Probelauf bestanden. Das wird nicht der letzte gewesen sein.


Ein weiteres Kreuzchen gebe ich mir für „etwas mit Papier machen“. Mein Sohn hat schon mit der Weihnachtsbastelproduktion begonnen, er ist da sehr kreativ und braucht kaum Hilfe. Aber ich hatte vor kurzem bei Sabine Seyffert so eine nette Idee gesehen und ihm vorgeschlagen. Da ihm die Pilzketten auch gefielen haben wir am Montag gemeinsam gebastelt. Er meinte zwar, er hätte mir auch eine geschenkt, aber ich habe mir dann doch eine eigene gebastelt.


Am schwierigsten war es für mich das Buch zu zerstören. Obwohl es nichts seltenes war und ich nicht daran hing, fiel es mir unheimlich schwer. Alles andere ging zügig. Die weißen Punkte haben wir mit der Rückseite eines Bleistifts gestempelt. Eine schnelle, einfache Bastelei, die, wie ich finde, trotzdem sehr dekorativ ist.


 Und weil ich gestern Abend noch etwas Zeit hatte, habe ich noch etwas gehäkelt. Schon im Frühling hatte ich die Anleitung für diese kleinen Häuschen bei „Wir vom Ende der Straße“ entdeckt und gleich darauf das Blaue gehäkelt. Ich finde man kann sie schön als Band für Geschenke verwenden oder als Lesezeichen. Allerdings war mein Häuschen doch recht krumm und schief. Nun habe ich mir noch eine Chance gegeben und das rotbraune Haus gehäkelt, trotz sorgfältigem Zählen sieht es wieder seltsam aus. Ich habe nun beschlossen das sind Hexenhäuschen und die gehören so. An der Anleitung liegt es übrigens nicht, die ist gut.


Das macht diese Woche drei weitere Kreuzchen für mich. Am Freitag ist Finale, dann schaue ich mal was ich alles geschafft habe und wieviele Bingo zusammen gekommen sind. Eins sollte es jetzt mindestens sein.

Die Anleitungen habe ich selber entdeckt und bekomme keinerlei Zuwendungen dafür das ich sie hier verlinke, trotzdem ist es Werbung.
Verlinkt: Du für dichWoF