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Dienstag, 25. August 2026

Schulstart

 


Vor ziemlich genau zwei Jahren habe ich meinem Sohn eine Federtasche genäht. Bis zu den Sommerferien war sie im Einsatz. Mein Sohn hätte sie auch noch länger genutzt, aber inzwischen waren schon einige Stifte darin ausgelaufen und sie sah einfach nicht mehr schön aus. Außerdem hatte ich Lust für das neue Schuljahr eine neue zu nähen. 



Der Schnitt Vicky hat sich bewährt, da passen nicht nur Stifte, sondern auch noch Taschenrechner, Geodreieck, Kleber und Schere rein. So reicht eine Federtasche und das gefällt meinem Sohn. Ich habe ihm diverse Stoffe zur Auswahl hingelegt, diesen hätte ich fast nicht dazugelegt. Seine Wahl überraschte mich etwas, aber Hauptsache er hat gefunden, was ihm gefällt. Futter ist wieder der selbe Outdoorstoff wie beim letzten Mal. Der ist richtig schön robust und weder Schere noch spitze Stifte konnten ihm etwas anhaben. Ich hatte nur noch einen kleinen Rest, im Bruch zuschneiden ging nicht mehr, aber die Naht unten stört nicht und so ist er komplett aufgebraucht. 



In der elften Klasse brauchen sie jetzt einen Laptop, auch der will gut geschützt sein. Zum Glück reichte der karierte Rest, von dem ich keine Ahnung habe, wo er herkommt, auch noch dafür. Genutzt habe ich den Schnitt Kuori von Hansedelli, habe allerdings alle Unterteilungen und Taschen weggelassen und ihn ganz schlicht genäht. Damit war die Anleitung etwas komplizierter, weil ich immer alles mögliche überspringen musste. 



Mein Sohn wünschte sich einen dunklen Futterstoff, da hatte ich wenig Auswahl, aber er sagte, die Totenköpfe würden ihn nicht stören. Gefüttert habe ich das ganze mit Stylevil, ich habe es zwar aufgebügelt, aber sicherheitshalber auch noch am Innenstoff festgenäht. 



Laptop passt hinein, die Tasche könnte sogar noch einen Tick kleiner sein. Vielleicht beim nächsten Mal. Mein Sohn ist jedenfalls mit beiden Taschen sehr zufrieden und sie sind nun auch schon im Einsatz. Mal schauen wie lange sie durchhalten. Aber falls sie irgendwann nicht mehr ihren Zweck erfüllen, kann ich wieder schicke neue nähen. Ist das nicht schön? Und weil es für mehr Ordnung im Schulrucksack sorgt, kreuze ich bei Antetannis Bingo „Ordnung“ an.


Schnitt: Vicky von Pattydoo und Kuori von Hansedelli
Stoff: Reste, Fundus





Dienstag, 4. August 2026

Schlafenszeit


Mit meinem Sohn habe ich immer noch das Problem, das gekaufte Schlafanzüge nicht passen, Kindergrößen sind bauchfrei und die Erwachsenengrößen sind so groß, dass er sie verliert. Darum war es Zeit für ein paar neue Schlafanzüge. Da ihm bei Schlafanzügen das Aussehen völlig egal ist, habe ich in die Restekiste gegriffen. 



Ich habe gleich drei Stück genäht, aber das mit den Fotos hat nicht so geklappt, vom braunen Oberteil gibt es zum Beispiel keins. Zwei sind mehr so blau kombiniert mit schwarz-weiß und der dritte diverse Brauntöne, was halt da war. Der Delfinstoff war noch von einem Nachthemd übrig, aus den Schwarz-weißen Bögen hatte ich mir mal ein T-Shirt genäht und auch aus dem braunkarierten Hosenstoff. Kombiniert habe ich mit farblich halbwegs passenden Unis. 



Die Schnitte sind altbewährt, das Shirt aus dem Nähbuch für Teenies, das ist recht oversized, aber zum schlafen mag er das so. Die Hose war mal eine Leijara, aber ich habe sie nach seinen Vorlieben verbreitert und verlängert, so dass inzwischen vermutlich nur noch die Schrittnaht original ist. 

Er ist glücklich, die Schlafanzüge werden gerne getragen, ich bin glücklich, einen ordentlichen Schwung Reste weniger, win-win. 


Schnitt: Shirt aus „Lässige Styles für Kids nähen“, Hose Leijara von Minas Design
Stoff: Reste
Gehört: „Gehe hin, stelle einen Wächter“ von Harper Lee u.a.

Dienstag, 19. Mai 2026

Frühstück


Ich habe mir vor vielen Jahren, bevor ich begonnen habe zu nähen, einen Brotkorb bei Dawanda gekauft. Er ist aus Jeans- und Eulenstoff und innen kariert und ich fand ihn toll. Ich mag ihn auch immer noch, aber inzwischen hat er seine besten Zeiten hinter sich. Außerdem reicht er zwar wenn ich mit den Kindern frühstücke, aber wenn wir Besuch haben ist er zu klein. Wie man auf dem Bild sieht, muss man immer aufpassen, dass die Brötchen nicht rauskullern. Deswegen hatte ich schon lange vor einen neuen zu nähen.



Bei Pattydoo gibt es eine Anleitung, um ein Utensilo nach Maß zu nähen, die habe ich genutzt. Ich habe das alte ausgemessen und dann überlegt wie viel größer es sein muss. Mir ein Schnittmuster gemalt und den Stoff zugeschnitten, außen wieder Jeans diesmal Hosenbeine mit Streifen und für innen habe ich mir einen Stoff mit Möwen aus der Kiste gegriffen. Genäht habe ich es beim Nähcamp in Ratzeburg. Schon dort kam es mir zu groß vor. Wieder zu Hause habe ich die Brötchen dann mal hineingegeben, gleiche Menge wie auf dem ersten Foto, und tatsächlich sie sehen etwas verloren aus.



Also habe ich mein Schnittmuster etwas verkleinert und einen weiteren genäht. Der Möwenstoff reichte zum Glück noch und Jeans ist auch immer ausreichend da, wenn auch ohne die netten Streifen. Und so gefällt mir die Größe und auch wenn die Brötchen noch größer sind oder es ein paar mehr werden, würden sie noch hineinpassen. 



Bei Stoffen mit Motivrichtung stehen beim Utensilo entweder innen die Möwen auf dem Kopf oder auf dem Umschlag. Aber das stört mich nicht so. Für das zu groß geratene Utensilo hat sich auch schon eine Abnehmerin gefunden. Meine Freundin war ganz begeistert, als ich es fertig genäht hatte und nachdem ich zu Hause getestet hatte, dass es mir wirklich zu groß war, habe ich es ihr überlassen. Sonst hätte ich mich vermutlich in den nächsten Jahren mit einem zu großen Brotkorb rumgeärgert, also win-win für alle.



 

Und weil es die Brötchen zum Frühstück natürlich nicht trocken gibt, sondern mit Wurst, Käse, Honig oder Marmelade, kreuze ich bei Antetannis Bingo „Marmelade zum Frühstück“ an.


Anleitung: Pattydoo
Stoff: Tedox & Reste
Gehört: „Vergiss mein nicht. Was bisher verloren war“ von Kerstin Gier

Dienstag, 14. April 2026

Geschenk

 


Von dem siebzigsten Geburtstag auf dem wir Sonntag waren, habe ich euch bei meinen 12 von 12 schon berichtet. Natürlich brauchte ich ein Geschenk. Freundlicherweise war auf der Einladung ein Hinweis, dass Geburtstagskind würde sich über einen Theater Gutschein freuen. Da brauchte ich mir nicht selbst Gedanken machen, sondern habe den Gutschein besorgte und musste ihn dann nur noch verpacken. 



Ich habe mich mal wieder für den Umschlag von Schnabelina entschieden, der ist hübsch und kann anschließend weiter verwendet werden. In der Restekiste fand ich noch etwas Eulenstoff, der von einem Tabletkissen übrig war, als Futter habe ich einen recht schlichten hellblauen Stoff genommen. Weil der Umschlag aus nur einem Schnittteil genäht wird, stehen die Eulen auf einer Seite auf dem Kopf. Aber das stört mich nicht so. Ich fand sogar noch einen Druckknopf der farblich perfekt passte. 




Der Gutschein und eine Karte passten gut hinein, den Spielplan musste ich falten. Nun hoffe ich die Beschenkte hat einen schönen Abend in den Kammerspielen, sie hat sich jedenfalls sehr gefreut. 

Für dieses Geburtstagsgeschenk kreuze ich bei Antetannis Bingo das Feld „Geburtstag“ an. 



Schnitt: Love Letter von Schnabelina
Stoff: Reste
Gehört: „Was bisher verloren war“ von Kerstin Gier

Montag, 6. April 2026

Immer noch Ostern

 


Ich hoffe ihr hattet alle schöne Ostern oder zumindest ein paar schöne freie Tage. Meine Chefin hatte zum Osterdeko nähen aufgerufen, den ersten Schwung hatte ich euch schon gezeigt, aber ich habe noch ein paar weitere Kleinigkeiten ausprobiert und dafür tief in die Restekiste gegriffen. 



Zu Ostern braucht es natürlich auch Hasen, als erstes habe ich bei Landherzen einen recht simplen Schnitt entdeckt. Die kleine Schleife ist eine Jerseynudel, ohne waren sie ein bisschen unförmig, aber so sehen sie ganz nett aus. Mit einem kleinen Band kann man sie auch schön aufhängen. Der rosa Stoff stammt von der Hello Kitty Bettwäsche meiner Tochter, allerdings um die Katzen herum geschnitten. 



Bei naehmaschine.de fand ich noch einen anderen Osterhasen, etwas größer und das geknickte Ohr gefiel mir. Auch hier sind beide Hasen aus Bettwäsche entstanden und weil ich das mit der Schleife nett fand, haben die beiden auch gleich eine bekommen. Genäht war alles immer ratzfatz, Zeit gekostet hat das füllen und Wendeöffnung schließen, aber dafür bin ich immer aufs Sofa gewechselt (lag ja erkältet zu Hause rum). 



Und auch noch eine weiter Version Hühner ist entstanden, diesmal nicht zum sitzen, sondern zum aufhängen, aber wieder mit Jerseynudelbeinen. Ich habe doch noch etwas Filz gefunden für Kamm und Schnabel, aber der war recht dünn und ist etwas labbrig. Die Augen habe ich wieder aufgemalt. 



Die beiden oberen waren Stoffreste, dieser ist aus einer Tischdecke, die habe ich schon für alles möglich genutzt. Für das Schwänzchen habe ich, wie in der Anleitung geschrieben, Webbänder genutzt, die farblich zumindest halbwegs passten und nicht zu breit waren. So richtig gefällt mir das nicht, die Jerseystreifen bei den Bernina Vögelchen vom letzten Mal, fand ich netter. Aber diese waren rasant schnell zugeschnitten und genäht, darum sind auch gleich drei entstanden. Das Schnittmuster gab es bei Tophill Kitchen.



Und für die genutzte Tischdecke und Bettwäsche kreuze ich mir bei Antetannis Bingo „Upcycling“ an. 


Schnitt: Landherzen, naehmaschine.de, Tophill Kitchen
Stoff: Upcycling, Reste
Gehört: „Unbeugsam wie die See“ von Emilia Hart

Dienstag, 24. März 2026

Osterzeit



Anfang März kam meine Chefin auf die Idee, wir könnten ja die Büros österlich schmücken. Gekauft werden sollte nichts, jeder der Lust und Zeit hat, könnte ja in seiner Freizeit etwas basteln. Eigentlich bin ich kein Fan von so Aktionen, besonders wenn es auch noch zeitlich knapp ist. Aber letzte Woche war ich krank und konnte auch nicht nur im Bett rumliegen, da war ab und an ein Wechsel an die Nähmaschine schon nett. Und etwas nähen, wo man nicht allzu viel bei denken musste, kam mir entgegen. 



Ich habe „österliche Kleinigkeiten nähen“ ecosiat und habe mir einige Anleitungen rausgesucht. Am besten gefielen mir diese Hühner von Greenfietsen, darum habe ich mit ihnen begonnen. Filz habe ich nicht gefunden, darum ist der Kamm aus Alpenfleece und etwas zu weich. Die Stoffe kommen alle aus der Restekiste, teilweise Patchworkstoffe, aber auch Reste von Blusen, Gardinen oder Tischdecken. Perlen für die Augen hatte ich nicht, darum habe ich diese einfach aufgemalt. 



Auch dieser Untersetzer ist von Greenfietsen, am Zwölften konntet ihr sehen wie ich daran nähe. Auch hier wieder recht wahllos in die Restekiste gegriffen, und hauptsächlich die hellen, bunten Stoffe rausgesucht.




Als Rückseite habe ich ein Stück von einer Tischdecke genommen und dazwischen ist Thermolam. Das Ei habe ich so groß wie möglich auf ein DIN A4 Blatt gemalt, auf den Stoff übertragen, genäht, ausgeschnitten, gewendet und anschließend noch mal abgesteppt. 



Dies waren eigentlich auch Hühner, aber noch mehr wollte ich nicht, darum habe ich den kleinen Kamm einfach weggelassen und nehme sie nun als Vögel. Damit sie sitzen sollte man eigentlich ein Säckchen mit einnähen. Aber obwohl ich mich an die Anleitung gehalten habe, passte es nicht durch die Wendeöffnung. Darum habe ich es einfach weggelassen. Weil sie nun recht leicht kippen, habe ich einfach noch ein Band zum aufhängen daran gemacht. 



Die Anleitung habe ich auf dem Bernina Blog entdeckt und inzwischen hatte ich auch etwas Filz gefunden für die Schnäbel. Insgesamt sind drei kleine Vögel entstanden, einer ist also auf beiden Fotos. 




Beim Bingo von Antetanni gibt es ein Kreuz bei Ostern. Damit sind schon ein ganzer Schwung Kreuzchen zusammen gekommen. Meine Osterdekonäherei ist auch noch nicht fertig, da kommt noch ein bisschen was. 


Stoff: Reste
Gehört: „Unbeugsam wie die See“ von Emilia Hart
Verlinkt: DvD, Creativsalat

Dienstag, 19. August 2025

Vorhandenes nutzen

Beim ausräumen der Wohnung meiner Mutter habe ich diverse Schlüsselanhänger gefunden. Erst wollte ich sie mit entsorgen, ich habe ausreichend. Aber dann fiel mir ein, dass die bei uns bei der Arbeit teilweise schon nicht mehr schön sind und mal ausgetauscht werden könnten. Da brauchen wir allerdings größere und nicht nur so einen kleinen Flaschenöffner. 




Und so habe ich einfach ein paar Streifen aus der Restekiste gefischt und ein paar Schlüsselbänder genäht. Einige der Reste sind wirklich alt, die Blümchen sind von einer der ersten Hosen die ich 2016 meiner Tochter genäht habe und der grün-lila gestreifte ist von der Reisetasche, die ich mir 2017 beim Lillestoff Festival genäht habe. Schon lange her, praktisch so ein Blog Tagebuch. 



Die anderen Schlüsselanhänger waren schon groß genug, da wollte ich nur die Werbung verdecken. So habe ich jeweils  einfach ein Stück Stoff umgebügelt und aufgenäht. Da habe ich einige Reste von dieser Babydecke verwendet, um sie bunt und fröhlich zu machen. 



Die Schlüsselanhänger habe ich im Mai genäht und gleich mit zur Arbeit genommen und einige sind auch sofort zum Einsatz gekommen. Und jetzt im August kann ich sagen, es ist erstaunlich wie schnell Schlüsselanhänger im ständigen Einsatz unschön werden. Aber es sind auch noch welche in der Schublade zum wechseln und sonst muss ich irgendwann wieder welche nähen. Bei Antetannis Bingo gibt das ein Kreuz bei „Am Arbeitsplatz“.


Stoff: Reste
Gehört: „Das deutsche Krokodil“ von Ijoma Mangold
Verlinkt: DvD, Creativsalat

Dienstag, 29. Juli 2025

Nesteldecke


Schon vor einiger Zeit habe ich das erste Mal von Nesteldecken gehört, da hatte ich aber noch keine Verwendung dafür. Aber in letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass mein Mutter kaum die Finger stillhält und auch gerne den Reißverschluss ihrer Jacke hin und her zieht. Da dachte ich, vielleicht wäre so eine Decke ja doch ganz nett. Ich habe erstmal alle möglichen Stoffe, mit interessanter Haptik aus meinem Fundus gekramt und dann solche mit hübschen Motiven. Dazu kam dann ein bisschen Spielkram.  



Die Größe der Quadrate wurde von der Jeanstasche bestimmt, ich glaube es waren 16 cm, bei der Tasche wäre einer mehr besser gewesen. Die pinken Blumen sind aus Cord, sie sind von der John Lennon Weste meines Sohns übrig. Der Kuhstoff ist etwas fellig, da hatte ich mal einen Rock draus. Das dunkelblaue ist Frottee und war mal ein Handtuch. Über den gestreiften Stoff habe ich einen Streifen Neopren gespannt, der war vom Hundegeschirr übrig. Die anderen beiden Stoffen sahen einfach nett aus, die Raben fanden, wie auch der Kuhstoff, bei meiner Laptoptasche Verwendung.



Eulen mochte meine Mutter schon immer besonders, aus dem Stoff hatte ich ihr auch mal eine Tablethülle und -kissen genäht. Der kuschelige Stoff, mit den Sternen, kommt von der Anziehdecke meiner Tochter und der braune daneben ist so ein Kunstwildleder und fand beim Elbenkostüm meines Sohnes Verwendung. Beide habe ich ausgesucht weil sie sich gut anfühlen. Wichtig war mir der Reißverschluss, weil ich wusste, dass sie damit gerne rumspielt. Eingefasst in einen Teil einer Tischdecke und hinterlegt mit dem Brotbüddelstoff. Der Reißverschluss war mal ein Fehlkauf, es war ein langer Jackenreissverschluss, aber nicht teilbar, dafür hatte ich nie eine Verwendung gefunden, aber hier ist ein Teil davon gut aufgehoben. Affen, Regenbogen und Dino sehen wieder hübsch aus, wobei ich unter dem Regenbogenstoff noch ein paar Perlen versteckt habe, die kann man hin und her schieben. Den grünen Paillettenstoff, übrig von der Druckerhülle, habe ich noch mit ein paar Rüschen, zum dran rum gnubbeln verziert. 



Die Jeanstasche ist extrem knapp eingenäht, aber man kann noch hineingreifen. Den seltsamen Fellstoff habe ich mal von meiner Schwiegermutter bekommen. Ich wusste nie was ich damit soll, aber hier passt er, fühlt sich noch mal ganz anders an. Das ganz dunkle ist Nicki und schön weich. Die hübschen Chamäleons sind der Rest eines T-Shirts und dummerweise habe ich da den Knopf falsch aufgenäht, der sollte natürlich auf den schlichten Stoff darunter. Da habe ich überhaupt nicht nachgedacht und dann war er schon fest und alles miteinander verbunden. 



An den lustigen Smileys habe ich ein paar Jerseybänder befestigt, zum verknoten, Schleife machen oder einfach dran ziehen. Die Katzen waren der letzte Rest der KUSV-Aktion und passten auch einfach zu gut. Der rote Stoff war mal ein Tischset und hat so eine stark gerippte Oberfläche. Und der lila Stoff ist so ein changierender Futterstoff.



Die Rückseite ist auch ein Kinderzimmer Dekostoff, da habe ich mal ein paar geschenkt bekommen und ich fand dieser passte hier ganz gut. Gequiltet habe ich in den Nähten, nur über den Reißverschluss, der über zwei Reihen geht, nicht drüber. Das Binding wurde aus einem einzigen Grund lila, ich war beim Treffen der Patchworkgruppe schneller vorangekommen, als ich dachte und hatte noch Zeit für das Binding. Der lila Stoff war der einzige den ich in ausreichender Menge dabei hatte. Aber da die Decke eh kunterbunt ist, passte auch jegliche Farbe für das Binding. 



Jetzt werde ich mal schauen, ob meine Mutter mit der Decke etwas anfangen kann oder ob das nichts für sie ist. Dann findet sich auf der Station bestimmt jemand anderes, der Freude daran hat. Die Sachen werden sowieso wild getauscht dort. Aber erstmal bringt es mir ein weiteres Kreuz bei Antetannis Bingo und zwar bei „Für einen guten Zweck“, außerdem verlinke ich beim DvD und beim Creativsalat.

Dienstag, 6. Mai 2025

Untersetzer


Ich habe im Wohnzimmer ein kleines Tischchen, kürzlich kam ich auf die Idee mir etwas zu nähen, dass ich darauf legen kann. Von der Grösse her eher ein großer MugRug, als ein Läufer, so 20 mal 30 cm müssten es sein. Ich kam schnell auf die Idee eine Foundation Paper Piecing Vorlage zu nutzen, aber welche? Ich schaute mich zunächst bei Fandom in Stitches um, aber so richtig überzeugt hat mich nichts. Irgendwie kam ich auf die Idee mit dem Regenbogen, der würde vom Format auch gut passen und habe gegoogelt. Schließlich bin ich bei Etsy gelandet und habe diese Vorlage von Kate Basti gekauft. 




Erst wollte ich jedes Segment mit unterschiedlichen Stoffen nähen, aber ich habe dann doch die gleichen genutzt, nicht ganz so wild. Genäht habe ich das meiste bei einem Treffen der Patchworkgruppe Nord bei Nordost. Die Segmente ließen sich gut nähen, das zusammensetzen war dann allerdings eine Herausforderung, besonders die Mitte, wo sich die Spitzen treffen, da ist es auch recht schief und knubbelig geworden. Aber es ist ja kein Geschenk, sondern für mich und mich stört das nicht so. Auf der Rückseite habe ich auch Regenbögen, den Stoff habe ich zu Weihnachten geschenkt bekommen. Und nun liegt er auf dem Tischchen und erfreut mich. 



Und weil ich das ganze auf Papier genäht habe, gibt es ein Kreuz bei „Dafür brauche ich Papier“ bei Antetannis Bingo und ich verlinke bei Elfis DvD Linkparty.

Dienstag, 25. März 2025

Täschchen

Und schon wieder ein Täschchen. Ich brauchte noch ein kleines Geschenk für einen Hamburg-Fan. Genäht habe ich es schon im Herbst beim Nähcamp und inzwischen ist es verschenkt und auch gut angekommen.



Der Schnitt ist mal wieder die kleine Kosmetiktasche von Hansedelli, ich mag die Größe und die Anleitung ist super. Unten nehme ich gerne einen festeren Stoff, hier ein Stück einer alten Jeans, oben einen schlichten Rest, wo ich die Skyline aufgebügelt habe. Gefüttert ist das Ganze mit einem alten Kissenbezug, da war nur eine Seite durch und die andere noch wunderbar. 




Und weil Jeans, so wie Kopfkissenbezug, normalerweise im Müll gelandet wären, gibt es ein Kreuz beim Bingo von Antetanni für „Von wegen Müll“.




Schnitt: Kosmetiktasche von Hansedelli
Stoff: Upcycling & Ikea

Dienstag, 18. März 2025

Mini Täschchen

Kürzlich fiel mir ein Rest meiner Hamburg Tasche in die Hände. Ich mag den Stoff, die Tasche nutze ich leider sehr selten, der Schnitt hast sich nicht bewährt. Ich hatte irgendwo ein kleines Täschchen für den Schlüsselbund gesehen, das wollte ich gerne ausprobieren. 




Ich habe den Schnitt sogar wieder gefunden, er ist von Leni Pepunkt. Leider gibt es keine wirkliche Anleitung, nur ein Reel bei Instagram. Das ist echt nervig, es läuft viel zu schnell durch und man kann die Details kaum erkennen. Ich habe es dann aber doch noch hinbekommen. 



Gefüttert ist das Täschchen mit einem Rest weißer Bettwäsche. Für den Aufhänger habe ich einen kleinen Rest Kork genommen, ich dachte, das wäre schön haltbar. Ist es bestimmt auch, aber auch sehr dick und sehr schwierig zu nähen. Das kleine Täschchen hat insgesamt deutlich mehr Zeit gebraucht, als gedacht. Hübsch ist es trotzdem, ich mag die Form. 




Schnitt: Key.bag von Leni Pepunkt
Stoff: Nähmesse
Verlinkt: DvD, Taschen Linkparty, Bingo