Nun ist der September wieder vorbei. Es war nicht so richtig mein Monat, er war stressig, meine Tochter war krank und ich hatte einen Hexenschuss. Trotzdem gab es ein paar Highlights, die es erträglich gemacht haben. Zweimal war ich auf Demos, die politische Situation in Deutschland macht es nötig. Mit einer Freundin war ich am Wochenende auf dem Stoffmarkt, viel gekauft habe ich nicht, aber wir haben einen netten Ausflug daraus gemacht.
Anfang des Monats hat mein Bruder seinen Geburtstag bei einem weiß-braunen Dinner im Vereinsheim gefeiert. Die Kleidungsfrage stellte mich vor eine Herausforderung, aber es war ein toller Abend, mit lecker Essen und vielen lieben Menschen.
Da es mir nicht so gut ging, habe ich mir möglichst viel Zeit für mich genommen und dementsprechend hoch ist der Bücherstapel diesen Monat wieder. Mit Sanditz habe ich erst begonnen, der Anfang ist interessant, mal schauen, ob es mir auch gefällt.
Ich bin ein großer Miranda Hart Fan und darum hat mir auch "Peggy & Me" gut gefallen. So geht es mir auch mit Ursula Poznanski, ich mag ihre Bücher und dieses war wieder besonders spannend.
"Unüberhörbar" war eine interessante Lebensgeschichte, ich mag es die Welt aus einem anderen Blickwinkel zu sehen und mich selber dabei zu reflektieren.
"Ein Ort, zu bleiben" ist mein drittes Buch von Sandra Lüpkes und das erste, welches mich so richtig begeistern konnte. Ich mochte die Mischung aus historischen Fakten, Lebensgeschichten und Alltag in der Türkei.
Die Gedichtbände waren alle ganz schön, begeistert hat mich "Fliegen ist doch eigentlich ganz leicht". Ich mag Mona Harry, sie ist so wunderbar norddeutsch und vermag es mit den Worten zu spielen.
Ein ganz dünnes Büchlein war "Nein sagen" von Matthias Brandt, aber so voll und aussagekräftig. Es ging um ihn, seine Eltern, um Widerstand und Zivilcourage und um deutsche Geschichte.
Erst kürzlich gelesen habe ich "Guten Morgen, schönes Wetter heute", so ein wunderbares Buch, voller zauberhafter Alltagsdetails, mit vielen interessanten Charakteren.
Und ein weiteres ganz großes Highlight war "John of John". Ich fand seine ersten beiden Bücher schon großartiges, aber dieses war noch besser. Wenn auch wieder harte Kost.
Dazu kamen achtzehn Hörbücher, auch hier waren einige besonders gute dabei. Auch schwere Kost war "Mit beiden Händen den Himmel stützen", aber auch sehr gut. In "Auf den Straßen Teherans" habe ich wieder viel über das Leben von Frauen im Iran gelernt.
Von Anne Freytag habe ich gleich zwei Bücher gehört, ich mag ihre Art zu schreiben. "Blaues Wunder" war vom Thema nicht ganz meins, aber "Laute Nächte" hat mir gut gefallen.
"Ungelöst" ist wieder ein guter Krimi von Arno Strobel. "Die Lücken" erzählt die Geschichte eines Ortes, sehr gut, aber das Hörbuch würde ich eher nicht empfehlen, zu viele einzelne Erzählstränge.
Bei "Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen müssen" sagt er Titel eigentlich schon alles, ein wichtiges Buch.
Nun startet der Oktober, noch eine Woche, dann sind Ferien. Die kann ich gut gebrauchen. Ich fürchte jetzt schon sie sind zu kurz, für alles was ich so plane. Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr auf ein Nähcamp, muss aber dafür noch einiges vorbereiten. Nur nicht in Stress ausarten lassen. Aber nun verlinke ich erstmal bei Birgitts Monatscollagen.

